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Rentner in der Pflicht: mehr Menschen müssen Altersbezüge versteuern

Rentner in der Pflicht – immer mehr Menschen müssen ihre Rente besteuern. Welche Grenzen es gibt und ab wann es gültig ist, kann hier nachgelesen werden.

 

Rentner in der Pflicht

 

Wenn vom Abstieg der gesetzlichen Rente die Rede ist, werden immer Faktoren wie das Renteneintrittsalter oder die Rentenhöhe in den Mittelpunkt gerückt. Tatsächlich liegt das Rentenniveau derzeit nur noch bei etwa 48 %, bis 2030 ist eine Absenkung auf 43 % des durchschnittlichen Arbeitsentgeltes festgeschrieben. Was in diesem Zusammenhang häufig unberücksichtigt bleibt ist die Tatsache, dass viele Rentner seit der Anhebung der Renten im letzten Jahr auch Steuern zahlen müssen. Wie ist es um die Steuerpflicht bestellt, welche Beträge müssen die Senioren an das Finanzamt einrichten?




Rentner in der Pflicht – Wie sich die Einkommenssteuerpflicht von Rentner berechnet.

Etwa 4,4 Millionen Rentner müssen Steuern zahlen, dafür sind 17 Millionen Bezieher von Altersrenten nicht von der Steuer betroffen, weil die Bezüge unterhalb der Steuergrenze liegen. Mit weiteren Rentenanstiegen, die der insgesamt positiven Entwicklung in der Wirtschaft geschuldet sind, erreichen immer mehr Rentner diese Grenze.

 

 

Rentner in der Pflicht – Welcher Anteil muss in welcher Höhe versteuert werden?

Dabei muss nur ein Teil der Rente besteuert werden. Welcher Anteil der Bezüge steuerlich berücksichtigt wird, hängt davon ab, seit wann die Rente kassiert wird. Wer bis 2005 in Rente gegangen ist, muss 50 % der Rentenzahlungen versteuern, bei Neu-Rentnern ab 2016 sind es immerhin schon 72 % und werde 2040 erstmals Zahlungen aus der gesetzlichen Altersrente erhält, muss sämtliche Beträge voll versteuern. Problematisch dabei auch: Rentner sind verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben, wenn die Altersbezüge über dem Grundfreibetrag liegen. Und das sind derzeit knapp 8.820 Euro jährlich für Alleinstehende und die doppelte Summe für Ehepaare. Konkret bedeutet dies also: wer im Jahr 2016 in Rente gegangen ist und eine Rentenhöhe von etwa 1.500 Euro monatlich vorweisen kann erhält eine Jahresrente von ca. 18.000 Euro. Davon müssen 72 % versteuert werden, also 12.960 Euro. Abzüglich des Grundfreibetrages von 8.820 Euro bleiben 4.140 Euro zu versteuerndes Einkommen.

 

 

Rentner in der Pflicht – Kann die Steuerlast gesenkt werden oder erhöht sie sich noch?

Natürlich ist es denkbar, dass weitere Ausgaben dafür sorgen, dass die faktische Steuerpflicht noch sinkt, wenn das steuerpflichtige Einkommen aufgrund weiterer Ausgaben noch verringert werden kann. Dazu zählen beispielsweise außergewöhnliche Belastungen wie Ausgaben für medizinische Behandlungen oder Medikamente sowie ein sogenannter Altersentlastungsbetrag, den der Fiskus Rentnern über 64 gewährt. Genauso ist es allerdings möglich, dass sich die Einkünfte noch erhöhen.

Wer beispielsweise Wohneigentum besitzt und dieses vermietet erwirtschaftet ebenso Einkommen, Nebenjobs oder Bezüge aus der Betriebsrente müssen gleichfalls angerechnet werden. Es kann also durchaus ratsam sein, die Situation mit einem Steuerberater abzuklären, um die Steuerlast zu minimieren.

 

 

Rentner in der Pflicht – Rentner müssen Steuererklärung abgeben

Besonders wichtig hierbei ist es allerdings zu wissen, dass die Steuer anders als bei einem Arbeitslohn nicht direkt vom Finanzamt einbehalten wird. Es ist vielmehr so, dass der Rentner selbst tätig werden eine Steuererklärung abgeben muss. Wird er nicht aktiv, meldet sich früher oder später das zuständige Finanzamt. Die Finanzämter erhalten von den Behörden ganz automatisch die Daten der Rentenversicherung.

 

 

Rentner in der Pflicht – Wo ist fachlicher Rat zu finden?

Da das Thema der Altersrente sehr komplex ist, kann es für den einzelnen sehr schnell zu unübersichtlich werden. Mittlerweile gibt es einiges an Fachliteratur aber auch Agenturen bieten ihre Hilfe beim Thema Rente an.

Eine gute Quelle um an Informationen zu kommen ist der Haufe Verlag. Denn auch die Haufe Experten sehen die Rentenentwicklung kritisch. Das Renten- und Sozialversicherungsrecht nehme sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmerseite in die Pflicht, um mit Instrumenten wie der betrieblichen Altersversorgung einen weiteren Versorgungsweg zu schaffen. Konkret gehen also auch die Experten des renommierten Verlages davon aus, dass die schwindende Bedeutung der gesetzlichen Rentenversicherung durch private Vorsorgemaßnahmen kompensiert werden muss.

Mit der entsprechenden Fachliteratur können Wege aufgezeigt werden, wie sich das eigene Kapital möglichst sicher und gleichzeitig rentabel anlegen lässt. In Zeiten der Niedrigzinsperiode ist dies ohnehin keine leichte Aufgabe.

 

 

Rentner in der Pflicht – Fachlicher Rat zur Senkung der Einkommen Steuerlast

So zeigt sich am Ende: die Tatsache, dass immer mehr Rentner steuerpflichtig werden, schafft in erster Linie auch mehr Bürokratie. Schließlich sind die Bezieher von Altersrenten dann verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Für die Rentner ergibt sich damit indirekt auch die Notwendigkeit, dass eigene Einkommen hinsichtlich der Steuerpflicht zu optimieren. Da das sehr kompliziert werden kann ist hier fachlicher Rat sicher nicht schädlich.

Rentner in der Pflicht – Fazit

Fakt ist, dass es in den kommenden Jahren  immer mehr Rentner gibt die ihre Altersbezüge versteuern müssen. Das zu bedenken ist von sehr hoher Wichtigkeit. Denn wenn jetzt nicht frühzeitig vorgesorgt wird kann es im Rentenfall zu bösen Überraschungen kommen. Zu mindestens sollten Informationen eingeholt werden wie hoch die Steuerlast im Rentenfall ist. Dann sollte auch Klarheit darüber herrschen ob die private Altersvorsorge verstärkt (oder angefangen) werden muss.

 

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Crowdinvesting – Chancen und Risiken einer neuen Anlageform

Crowdinvesting – Was ist das eigentlich? Worin liegt der Unterschied zum Crowdfunding? Wie können Privatanleger investieren? Antworten darauf gibt es hier!!

 

Crowdinvesting - Chancen und Risiken einer neuen Anlageform

 

Mit Hilfe von Crowdfunding und Crowdinvesting versuchen insbesondere Start-ups, Geld für die Finanzierung ihrer Geschäftsidee einzutreiben, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen.
Während beim Crowdfunding die Geldgeber im Prinzip eine Spende abgeben, für die sie im Gegenzug in der Regel eine Sachspende (beispielsweise einen Prototypen des neu hergestellten Produkts) erhalten, spielt beim Crowdinvesting der Hintergedanke, eine lohnende Investition zu tätigen, eine größere Rolle. Beim Crowdinvesting investiert ein Schwarm (engl.: crowd) aus vielen Kleinanlegern in ein junges Unternehmen und versucht so, ihm auf die Beine zu helfen. Meist erfolgt die Investition in Form eines Darlehens, für das die Anleger eine finanzielle Gegenleistung erhalten.




Diese kann sich von Unternehmen zu Unternehmen stark unterscheiden: Denkbar sind neben einer fixen Rendite beispielsweise eine Gewinn- oder Unternehmensbeteiligung, etwa in Form von Unternehmensanleihen oder Genussrechten. Im Gegensatz zum Crowdfunding, das sich fast ausschließlich auf Start-ups und verschiedene kleine Projekte fokussiert, wird Crowdinvesting branchenübergreifend angewandt und kommt immer häufiger zum Beispiel beim Bau von neuen Immobilien oder dem Ausbau von erneuerbaren Energien zum Einsatz.

 

 

Chancen und Risiken von Crowdinvesting

Crowdinvesting ist im Gegensatz zu vielen anderen Anlagemethoden auch für Klein- und Kleinstanleger geeignet. Bei Exporo können die Investoren ganz gezielt einzelne Projekte finanziell unterstützen, denen sie zum Erfolg verhelfen möchten. Im Internet gibt es immer mehr Plattformen, auf denen Anleger gezielt nach verschiedenen Projekten suchen können, in die sie auch kleine Beträge investieren können.

So werden auch für kleine Investoren Anlageformen verfügbar, die früher nur Großinvestoren vorbehalten waren. Crowdinvesting ist eine demokratische Anlageform, bei der sich engagierte Investoren mitunter stark in den Entscheidungsprozess und die Realisierung eines neuen Projekts einbringen können. Es kann somit sehr viel gezielter investiert werden, was von Vorteil ist, wenn ein potentieller Anleger voll und ganz von einem geplanten Projekt überzeugt ist.

 

 

Risiken von Crowdinvesting

Crowdinvesting bietet zwar viele Vorteile, ist aber auf der anderen Hand eine Anlageform mit einem schwer kalkulierbarem Risiko. Insbesondere Start-ups, die noch nicht am Markt etabliert sind, können schnell scheitern – was im schlimmsten Fall zu einem Komplettausfall der Investition ohne jegliche Rendite führen kann. Ebenso ist die Höhe der Rendite, insbesondere im Fall einer Gewinnbeteiligung, nur schwer vorherzusagen – es kann daher zu großen Schwankungen kommen.

Sicherer, wenn auch häufig mit etwas geringeren Renditen verbunden, ist die Investition beispielsweise in mittelständische Unternehmen, erneuerbare Energien oder Immobilienprojekte. Hier sind sowohl Ausfallrisiko als auch Beteiligungsdauer in der Regel geringer als beim Crowdinvesting in Start-ups, weshalb die Investition auch für weniger erfahrene Anleger geeignet ist.

 

 

Fazit

Crowdinvesting ist die Anlageform des Crowdfundings, bei der der Investor eine finanzielle Gegenleistung für seine Investition erwartet. Insbesondere für kleinere Unternehmen und Start ups ist es eine gute Möglichkeit, auch ohne Kredit schnell an finanzielle Mittel zu kommen.
Anleger können hiermit auch an Projekten beteiligt werden, die früher nur Großinvestoren vorbehalten waren, ohne dabei einen großen Betrag zu investieren.

Insbesondere bei der Investition in noch nicht etablierte Unternehmen besteht beim Crowdinvesting jedoch immer das Risiko des Totalausfalls, weshalb weniger erfahrene Anleger vorsichtig mit dieser neuen Form des Investments umgehen und eher in Projekte mit einer höheren Sicherheit investieren sollten.

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Wege aus der Niedrigzinsphase

Wege aus der Niedrigzinsphase zu finden ist zur Zeit gar nicht so einfach aber besonders wichtig. VIele Privatanleger verlieren zur Zeit sogar Geld.

 

Wege aus der Niedrigzinsphase

Bildquelle: pixabay.com

Anzeige – Im März 2016 hatte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf den niedrigsten Stand von 0% gesetzt. Seitdem besteht dieser unverändert. Banken, welche ihr Geld bei der EZB parken, müssen Strafzinsen von 0,4% bezahlen. Und Privatkunden bleiben von Negativzinsen auch nicht mehr gänzlich verschont, ganz zu schweigen von den neu eingeführten Gebühren. Zwar hat die EZB mittlerweile das Kaufprogramm auf 60 Milliarden Euro monatlich gesenkt, dennoch möchte man weiterhin an diesem Zinskurs festhalten, trotz aufkommender Kritik. Das Problem: Millionen Bürger tappen in die Sparfalle, die Inflation als Geldfresser lauert stets. Was also tun, wenn Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld ausgesorgt haben?




Wege aus der Niedrigzinsphase – Der Weg an die Börse

Viele Menschen in Deutschland fürchten sich vor der Börse. Sei es weil sie sie nicht gut genug kennen, die Anlageprodukte nicht verstehen, sich nicht mit ihrem Geld beschäftigen wollen oder noch die bitteren Momente der Dotcomblase sowie der Finanzkrise 2008/2009 in Erinnerung haben. Doch die Börse ist kein Ort der Zockerei, nicht nur. Sie bietet eine Möglichkeit, sich mittels einer hohen Rendite ein Vermögen aufzubauen. Wichtig sind nur einige Grundregeln, ohne deren Beachtung der Anleger schnell in die Verlustzone rutscht. Dazu gehört etwa das Bewusstsein über die psychologischen Fallen und wie man diese umgeht.

 

 

Wege aus der Niedrigzinsphase – Aktien

Aktien sind die Stars an der Börse. „Bloß keine Aktien, das ist nur etwas für Zocker!“ Unglücklicherweise denken viele Menschen so. Und wissen nicht, dass eine Aktie ein Anteil an einem Unternehmen bedeutet. Eine Aktie zu besitzen bedeutet mehr, als nur auf Kursgewinne zu hoffen. Der Investor beteiligt sich an dem Gewinn, ihm gehört ein Teil des Unternehmens und er beschäftigt sich mit diesem und damit verbunden dem wirtschaftlichen Umfeld. Es existieren genügend Firmen, welche eine vielversprechende Unternehmenspolitik aufweisen und seit teils Jahrzehnten erfolgreich am Markt agieren. Mit einer gründlichen Analyse, sorgfältiger Planung sowie klaren Zielen ist die Chance auf hohe Erträge vielversprechend. Noch mehr Informationen sind auf Börse für Anfänger Börse für Anfänger zu finden.

 

 

Wege aus der Niedrigzinsphase – Die Streuung macht`s – Fonds

Eine wichtige Regel an der Börse lautet Diversifikation. Sie tun gut daran, Ihr Vermögen auf mehrere Anlageklassen beziehungsweise Unternehmen aufzuteilen, um im Falle eines dramatischen Kursrutsches den Verlust verhältnismäßig gering zu halten. Vor allem sollte der Anleger einen Blick auf ETFs werfen, Exchange Traded Funds. Diese börsengehandelten Indexfonds können an der Börse jederzeit ge- und verkauft werden. Des Weiteren bilden sie einen Index ab und enthalten alle Unternehmen, welche sich im zugehörigen Index befinden.

 

 

Wege aus der Niedrigzinsphase – Die Alternative zu Anleihen

Anleihen sind auch heute noch ein stabiles Anlageinstrument zur Absicherung, allerdings bewegen sich die Zinsen sehr weit unten. P2P Kredite stellen eine Alternative dar. Dabei fungieren Sie als Kreditgeber. Über eine Plattform verleihen Sie an Privatpersonen Geld, Sie nehmen quasi den Platz einer Bank ein. Die enormen Vorteile bestehen in der Rückkaufgarantie, den enorm hohen Zinsen sowie in der Möglichkeit, Beträge ab bereits zehn Euro an Einzelne verleihen zu können. Zudem existieren bei manchen P2P Anbietern keine Gebühren.

Auch bei Geldanlagen lautet die Devise: Fortbildung. Bauen Sie sich Wissen auf, denn je besser Sie das Geldsystem mit seinen Möglichkeiten verstehen, desto höher sind Ihre Erfolgschancen auf gute Erträge. Helfen können Ihnen dabei diverse Fachbücher. Für weitere Informationen zur Niedrigzinsphase sei auf die Seite der Deutschen Bank die Seite der Deutschen Bank, die noch weitere Geldanlagemöglichkeiten vorstellt.

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Swiss Re Aktientipp April 2017

Swiss Re Aktientipp April 2017 – Diesmal hat es ein Rückversicherer in meinen Aktientipp geschafft und das trotz des zur Zeit sehr schwierigem Umfeld.

 

Aktientipp April 2017

 

Auch im April gibt es wieder einen Aktientipp von mir. Swiss RE ist ein Schweizer Unternehmen mit einem Börsenwert von ca. 31,1 Mrd. Euro. Die Schweizerische Rückversicherungsgesellschaft ist nach der Munich Re der zweitgrößte Rückversicherer der Welt.




Wie viele andere Banken und Versicherungen leidet auch die Swiss Re unter den zur Zeit herrschenden Marktbedingungen. Zu den niedrigen Zinsen und gestiegenen politischen Unsicherheiten gesellen sich auch noch verschiedene regulatorische Einschränkungen. Warum die Swiss Re aber dennoch zu meinen Empfehlungen zählt, habe ich wie immer in den nächsten Absätzen zusammengefasst.

 

Swiss Re

WKN: A1H81M
ISIN: CH0126881561

 

 

Aktientipp April 2017 – kurz vorgestellt

Die Swiss Re gehört wie viele andere Unternehmen in der Finanzbranche auch zu den Unternehmen die auf eine sehr lange Tradition zurückblicken können. Bereits im Jahr 1863 wurde die Swiss Re in der Schweiz gegründet. Die Basler Handelsbank, die Helvetia Versicherung und die Schweizerische Kreditanstalt gründeten damals die Swiss Re.
Im Jahr 1906 musste die Swiss Re ihre erste große Versicherungssumme bezahlen. Durch das schwere Erdbeben in San Franzisko musste die Swiss Re ca. 50 Prozent ihrer Jahresprämie an Versicherungssumme ausbezahlen. Dies tat die Swiss Re aber sehr schnell und ohne größere Probleme, wodurch die Swiss Re sich schnell einen guten Ruf als unproblematischen Rückversicherer erarbeitete. Die Erfolgsgeschichte wurde auch im Jahr 1910 weitergeschrieben und die Swiss Re eröffnete in New York die erste Auslandsniederlassung.

Die beiden Weltkriege und der große Börsencrash von 1929 überlebte die Swiss Re mit großen Anstrengungen. So musste die Bank 1931 30 Mio. Schweizer Franken (damals eine sehr hohe Summe) aus der Reserve entnehmen um die Schäden so einigermaßen abzudecken.
Nach dem zweiten Weltkrieg musste sich die Swiss Re auf große Veränderungen im Markt einstellen, was ihr aber sehr gut gelang. Sie stieg immer weiter als Weltmarktführer auf. Im Jahr 1992 verursachte der Hurrikan Andrew den bis dahin größten Versicherungsschaden auf der Erde und die Swiss Re ging eine Partnerschaft mit der Credit Swisse ein.
Auch der Anschlag auf das World Trade Center 2001 verursachte für die Swiss Re eine Versicherungssumme von 3,5 Milliarden Euro, was nicht nur die Swiss Re zwang ihr GEschäftsmodell zu überdenken.

„Die letzten Zukäufe“

Im November 2005 erwarb die Swiss Re für geschätzte 6,8 Milliarden US-Dollar die GE Insurance Solutions und damit den Großteil des Versicherungsgeschäfts von General Electric. Durch die Übernahme stieg die Swiss Re kurzzeitig zum Weltmarktführer vor dem Konkurrenten Munich Re auf.
Die letzte größere Übernahme tätigte die Swiss Re im Jahre 2014 wo sie das Pensionsgeschäft der britischen Großbank HSBC erworben hat.
Wer mehr zu der Geschichte von Swiss Re erfahren möchte dem kann ich den Link zur Geschichte der Versicherung in der Schweiz nur empfehlen.

 

 

Aktientipp April 2017 – warum gibt es Rückversicherungen

Mit ging es bis jetzt so, dass ich mit dem Begriff Rückversicherung nicht viel anfangen konnte. Ich möchte aber vor einer Investition in einer Aktie immer wissen wie das Geschäftsmodell funktioniert. Aus diesem Grund habe ich mich mal etwas schlau gemacht, was eigentlich eine Rückversicherung macht.
Einfach gesagt, ist eine Rückversicherung einer Versicherung für Versicherungen. In den letzten Jahrzehnten ist die Versicherungsbranche immer größer geworden. Man kann sich heute gegen fast alles versichern.

Aber gerade Naturkatastrophen können sehr schnell hohe Versicherungssummen verursachen. Diese hohen Summen können einzelne Versicherungen schnell an ihre Finanziellen grenzen bringen. Damit die Grenzen möglichst hoch sind, könnten die Versicherungen eine wesentlich höhere Prämie von den versicherten verlangen. Das würde allerdings einen Aufschrei bei den Versicherungsnehmern verursachen. Aus diesem Grund wurden die Rückversicherungen ins leben gerufen. Sie übernehmen die Restrisiken der Versicherungen.
Übrigens stammte die Idee der Versicherung und auch die Rückversicherung aus der Seefahrt. Mit Beginn und Zunahme der kommerziellen Seefahrt hatten die Händler großes Interesse das ihre Ladung unversehrt das Ziel erreicht. Da dieses nicht garantiert werden konnte, begannen die Händler sich gegen diese Ausfallrisiken zu versichern. Bereits im Jahre 1370 wurde in Genua ein Vertrag abgeschlossen der erste Merkmale einer Versicherung und Rückversicherung hatte.

 

 

Aktientipp April 2017 – Kurs-Buchwert-Verhältnis

Aktienkurs Xetra 41,5 Euro (Stand 08.11.16)

Eigenkapitalrendite: 10,15%
Eigenkapitalquote: 16,60%
Ebit Marge: –
Ergebnis je Aktie: 10,15 €
Dividende: 4,50 €
Dividendenrendite: 4,98%
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 10,12
Börsenwert: 31 Mrd. €

 

 

Aktientipp April 2017 – Warum Swiss Re

Jetzt habe ich genug von der sehr interessanten Geschichte von Swiss Re geschrieben. Jetzt kommen hier nun die Gründe warum die Swiss Re es in meine Aktientipps geschafft hat.
Zu aller erst hat die sehr hohe Dividendenrendite von nahezu 5% mein erstes Interesse geweckt. Nach weiteren Nachforschungen stellte sich heraus, dass die Swiss Re ein KGV von gerade mal 10 hat, was mein Interesse weiter wachsen lies. Jetzt kommt noch das sehr seltene Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,7 hinzu. Das bedeutet, dass die Besitztümer von Swiss Re einen höheren Wert haben als der aktuelle Börsenwert. Das würde bedeuten das im Falle einer Insolvenz der Verkauf dieser Besitztümer mehr Geld einbringt als die Swiss Re zur Zeit an der Börse Wert ist. Das ist immer ein gutes Zeichen, weil solche Kennzahlen an der Börse sehr gut ankommen.

„Aktionärsfreundliche Politik“

Zudem fährt das Unternehmen eine sehr aktionärsfreundliche Politik und beabsichtigt langfristig die Dividende steigen zu lassen. Außerdem soll Kapital das nicht für das Geschäft benötigt wird über Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückgezahlt werden.
Zu den sehr guten Kennzahlen gesellt sich nach Meiner Meinung das sehr gute Geschäftsmodell und die sehr gute Aufstellung als zweitgrößter Rückversicherer der Welt. Auch sind die schwierigen Umstände der vergangenen Jahre in dem Preis der Aktie eingebaut. Wenn nun die Rahmenbedingungen besser werden, dann wird das sehr wahrscheinlich wie ein Hebel wirken und die Aktie nach oben Katapultieren.

Aktientipp April 2017 – Fazit

Wann hat man schon mal die Möglichkeit einen Weltmarktführer der auch noch 32 Mrd. Wert ist für einen Schnäppchenpreis zu bekommen? Und wenn dann noch etwas Ruhe auf politischer Ebene einkehrt, dann sollte einem kräftigem Kursgewinn nichts mehr im Wege stehen. Risikos durch die bevorstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland bestehen zwar, aber trotzdem überwiegen für mich die positiven Kaufsignale und daher ist die Swiss Re mein Aktientipp für April 2017.

 

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

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Aktientipp März 2017

Aktientipp März 2017. Diesmal hat es Ebay in meine Aktientipps geschafft. Aus welchem Grund und welche Chancen und Risiken sich bieten, ist hier zu erfahren!

 

Aktientipp März 2017

 

Die erste Aktie über die ich dieses Jahr schreiben möchte, ist auch wieder sehr bekannt. Jeder zweite Deutsche hat schon mal „auf“ Ebay etwas gekauft oder verkauft. Seit etwas mehr als 20 Jahren ist Ebay auf dem Markt und unglaubliche 800 Millionen Artikel sind immer zur gleichen Zeit online. Warum es ausgerechnet Ebay geworden ist, möchte ich in den nächsten Zeilen etwas näher erläutern.




Ebay

WKN: 916529

ISIN: US2786421030

 

 

Aktientipp 2017 – kurz vorgestellt

Wie viele andere Erfolgsgeschichten im Internet, hat auch Ebay mit einem Zufall begonnen. Alles begann kurioserweise mit einem defekten Laserpointer den der Ebay Gründer Pierre Omidyar am 3.September 1995 auf seiner Website AuctionWeb zum Verkauf anbot. Einige Tage später fand sich ein Bieter der für den defekten Laserpointer bereit war 14,83 Dollar zu zahlen. Pierre Omidyar ist zu beginn sehr skeptisch gewesen und kontaktierte den Verkäufer um ihm nochmal zu sagen, dass es sich um einen defekten Laserpointer handelt. Es stellte sich aber heraus, dass der Käufer ein Laserpointersammler (ja so etwas gibt es scheinbar) gewesen ist.

Begeistert von dem Geschäft baute Omidyar seine Webseite immer weiter aus. Im ersten Jahr hat er seine Webseite alleine betrieben und erst im Jahr 1996 stellte er einen Mitarbeiter ein. Chris Agarpao, so hieß der erste Mitarbeiter, arbeitet noch heute bei Ebay

Im Jahre 1997 wurde der Name von AuctionWeb auf Ebay verändert und ein Bewertungssystem für Käufer und Verkäufer eingeführt. Zu dem damaligen Zeitpunkt wurden schon beachtliche 200.000 Auktionen im Monat durchgeführt. Zum Vergleich, heute sind immer ca. 800 Millionen Angebote auf dem Marktplatz zu finden. Auch im Jahre 1997 wurde der millionste Artikel verkauft. Es ist eine Spielzeug-Figur aus der Sesamstraße gewesen.

Weitere Meilensteine

1998 hat es dann schon den nächsten Meilenstein gegeben. Ebay ging an die Börse und schoss am ersten Tag von dem Ausgabepreis von 18 Dollar auf 47 Dollar. Der Ebay Gründer Omidyar wurde auf einem Schlag zum Milliardär und Ebay hatte auf einmal einen Wert von 1,9 Milliarden Euro. Was besonders erstaunlich gewesen ist, weil Ebay in dem Halbjahr vor dem Börsengang bei einem Umsatz von 14,9 ´Millionen Dollar „nur“ 348.000 Dollar verdient hat.

Auch in Deutschland fasste Ebay 1999 Fuß indem sie für 50 Millionen Dollar die gerade erst gründete Firma von den Samwer-Brüder (Auch Zalando-Gründer) abkauft wurde. Sie hatten auf einer Amerika-Reise Ebay kennengelernt und hatten noch vor Ebay selbst eine Plattform in Deutschland gegründet.

1999 erreichte Ebay die Marke von 10 Millionen registrierten Mitgliedern. Heute sind es weit über 157 Millionen aktive Käufer.

 

 

Aktientipp März 2017 – die Kennzahlen

Aktienkurs Xetra 41,5 Euro (Stand 08.11.16)
Eigenkapitalrendite: 68,94%

Eigenkapitalquote: 44,19%

Ebit Marge: 40,66%

Ergebnis je Aktie: 6,06

Dividende: 0

Dividendenrendite: 0

Kurs-Gewinn-Verhältnis: 4,63

Börsenwert: 35 Mrd. €

 

Aktientipp März 2017 – Warum Ebay?

Zwei Dinge haben mich von Ebay überzeugt. Zum einen ist da der sehr starke Markennamen. Fast jedes Kind auf der Erde kennt Ebay. Das macht es Konkurrenten extrem schwierig ein Stück von dem Kuchen abzubekommen. Ebay beherrscht sozusagen den Markt. Ich bin auch davon überzeugt, dass dies auch in den nächsten Jahren der Fall sein wird.

Zum anderen sind das die starken Kennzahlen. Die Versorgung mit Eigenkapital ist besonders gut. So kann auch mal eine Schwächephase gut überstanden werden. Zudem hat es Ebay mittlerweile verstanden immer mehr Geld mit seinem Geschäftsmodell zu verdienen. Auch Geschäftsübernahmen sind in den nächsten Jahren denkbar. Da können starke Zukäufe zusätzlich für Kursfantasien sorgen.

 

 

Aktientipp März 2017 – Gefahren von Ebay

Wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch viel Schatten. Das ist auch bei Ebay nicht anders. Die Bezahlwebseite Paypal ist lange Zeit der Goldesel im Ebay Konzern gewesen. Jetzt soll Paypal abgespaltet und separat an die Börse gebracht werden. Was das für die Aktie langfristig bedeutet, kann keiner so genau vorher sagen. Aber nach Bekanntgabe der Pläne hat ein regelrechter Run auf die Ebay Aktien stattgefunden. Diese Rally hat in den vergangenen Tagen wieder an Fahrt verloren, sodass ein kurzfristiger Verlust wieder zum Einstieg genutzt werden kann.

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Aktientipp März 2017 – Fazit

Durch den sehr starken Markenname und der besonders guten Eigenkapitaldecke ist für mich Ebay einen Aktientipp wert. Ein Risiko besteht natürlich, dass Paypal z.B. eine noch viele größere Lücke reißt als vorher angenommen. Meiner Meinung nach sind die Chancen höher als das Risiko was Ebay zu meinem Aktientipp macht.

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

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Börsensoftware – die Aktienkurse immer im Blick

Eine gute Börsensoftware leistet gute Hilfe wenn es darum geht Aktien, Zertifikate und Anleihen zu handeln. Welche Vorteile sie bieten ist hier zu erfahren.

 

Börsensoftware

 

Wer sein Geld an der Börse anlegen will, kommt ohne ein solides Grundwissen nicht weit. Eine wichtige Hilfe kann eine geeignete Börsensoftware sein, welche die Kursschwankungen anzeigt und als erster Indikator für eine Tendenz dient. Seriöse Börsensoftware zeichnet sich dadurch aus, dass der Benutzer eine Marktsituation klar erkennen und Entscheidungen treffen kann. Allerdings sollten sich unerfahrene Trader bewusst sein, dass selbst mit einer Software die gleichen Verlustrisiken bestehen wie im realen Handel. Gute Erfahrungen und marktspezifische Kenntnisse sind deshalb im Umgang mit Börsensoftware unerlässlich.




Was kann Börsensoftware leisten

 

Noch vor einigen Jahren war die Hausbank der erste Ansprechpartner, wenn es um den Handel mit Aktien, Zertifikaten, Währungen und Fonds ging. Anleger waren auf die Expertise des Beraters angewiesen, der Handel war umständlich und selten zeitnah.
Zum Glück gibt es heute eine große Anzahl an Direktbanken und Broker, die ihre Dienste über das Internet anbieten. Die Depots sind in der Regel kostenlos, Gebühren fallen nur beim Handeln an. Das Geschehen auf den Aktienmärkten ändert sich heute innerhalb weniger Sekunden. Trader, die in dieser Welt erfolgreich handeln wollen, benötigen deshalb eine verlässliche Software, die den Handel mit Aktien in Echtzeit durchführt.

Darüber hinaus liefert gute Software dem Benutzer Hinweise und Erklärungen zum Marktgeschehen und bietet eine komfortable Verwaltung der gehandelten Papiere am Computer oder mittels mobiler Endgeräte. Unerfahrenen Tradern erleichtert die Software den Einstieg in den Aktienmarkt durchaus, doch ohne grundlegende Kenntnisse kommt man hier nicht weit.

Börsensoftware gibt es als kostenfreie Programme, die über Werbung finanziert werden. Wer lieber ohne Werbung handeln möchte, sollte besser auf kostenpflichtige Programme zurückgreifen. Viele kommerzielle Programme bieten eine kostenlose Testphase, in der sich der Anwender einen Überblick über die Leistungsfähigkeit verschaffen kann.

 

 

Analysefunktionen und Demo-Konten

Die Korrelation zwischen bestimmten Ereignissen und Kursschwankungen ist ein wichtiger Indikator für den Handel mit Aktien. Bei vielen Programmen wird die Analyse der Kurse in Echtzeit vorgenommen. Andere bieten den Zugriff auf besondere Datenbanken, welche die Kurse über einen längeren Zeitraum enthalten. Letztlich bestimmt die Anlagestrategie des Traders, welche Funktionen die Software besitzen soll. Gute Börsensoftware unterstützt für Einsteiger auch den Handel mit Demo-Trading-Konten.
Die Programme sind allerdings in vielen Fällen nicht speziell für Einsteiger gedacht. Erfahrenen Tradern helfen die Programme bei einer ausgiebigen Analyse des Marktes zum Beispiel mit Chart-Funktionen, Strategie-Analysen und anderen Handelswerkzeugen. Für mobile Endgeräte wird die Software meistens zum Download angeboten, oft sind die Programme aber auch Teil eines Börsen- und Analysentools, der im Browserfenster abläuft.

 

 

Bedienungsfreundlich und individuell anpassbar

Gute Börsensoftware ist einfach zu bedienen und stellt die aktuellen Kurse, Charts und Nachrichten in Echtzeit dar. Auch das Depot sollte übersichtlich dargestellt und einfach zu verwalten sein. Im Idealfall lässt sich die Software an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers anpassen. Welche Software am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt, lässt sich zum Beispiel auf Netzsieger herausfinden.
Vorteilhaft wäre zudem die Abwicklung der bankseitigen Geschäfte wie Überweisungen, Lastschriften etc. Börsensoftware sollte vor allem sicher sein, auf vielen Endgeräten funktionieren und unabhängig vom Ort ein zuverlässiges Traden ermöglichen.

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Fünf Gründe, warum es nicht zu spät ist Ihren Notgroschen zurückzulegen

Notgroschen sind sehr oft der Rettungsanker falls es mal wieder Turbulent zugeht. Daher sind hier fünf Gründe zu finden, warum es dafür nie zu spät ist.

Notgroschen

 

Mein neuer Artikel ist wieder einmal ein Gastbeitrag. Diesmal hat ihn die Schriftstellerin Gabi Weigel verfasst. Der Artikel beschreibt sehr gut, warum es sehr wichtig ist einen Notgroschen zu besitzen. Ich freue micht das Gabi diesen Artikel verfasst hat und wünsche viel Spaß beim lesen.




Wenn wir Spaß haben, vergeht die Zeit wie im Flug, wie man so schön sagt. Zu viele von uns werden mit der Realität dieses Spruchs konfrontiert, wenn wir eines Tages aufwachen und feststellen, dass es unser 50. Geburtstag ist. Im Allgemeinen ist das die Zeit, in der wir anfangen verstärkt darüber nachzudenken, was wir während unserer goldenen Jahre tun wollen. Dann fragen wir uns, wie wir das alles mit einem Ruhestandseinkommen für das wir nichts geplant haben schaffen sollen. Wenn die Realität uns einholt, stellen wir uns üblicherweise die offensichtliche Frage: ist es zu spät, um anzufangen für den Ruhestand zu sparen?

Die Antwort lautet, “Nein.”

Wenn Sie am Ende der 40 angelangt sind und keinerlei nennenswerten Notgroschen haben, geraten Sie nicht in Panik. Sie können immer noch mit der Altersvorsorge aufholen, aber Sie werden einige Maßnahmen umsetzen müssen, um wieder auf den richtigen Weg zu Ihrem gewünschten Ruhestands-Lebensstil zu kommen. Nachfolgend kommt, was zu tun ist.

 

 

Bezahlen Sie zuerst sich selbst

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, zu sparen. Überweisen Sie an jedem Zahltag etwas Geld auf Ihr Sparkonto. Auch wenn es nur ein kleiner Betrag ist, ist das in Ordnung. Das Ziel ist es, das Sparen zur Gewohnheit werden zu lassen.

 

 

Stecken Sie mehr in Ihre Betriebsrente 

Sollte Ihr Arbeitgeber einen Pensionsplan anbietet, dann sollten Sie daran teilnehmen. Wenn Sie noch kein Teilnehmer sind, dann müssen Sie es ab sofort werden. Wenn Sie bereits an der betrieblichen Altersversorgung teilnehmen, können Sie Ihre einkommensabhängigen Beiträge erhöhen. Das Geld, welches Sie dort reinstecken, wird wachsen, insbesondere, wenn Ihr Arbeitgeber ein Anpassungsprogramm vorsieht. Verwenden Sie einen zuverlässigen bAV-Rechner, um zu entscheiden, welche Beitragshöhe für Sie am besten wäre.

 

 

Verwenden Sie einen automatischen Sparplan

Fragen Sie in Ihrer Personalabteilung, ob Ihr Arbeitgeber einen Lohnabrechnungs-Sparplan hat. Dies wird Ihnen erlauben von jeder Gehaltsüberweisung Geld abzuziehen, damit es auf einem Sparkonto in einer Kreditgenosschenschaft oder Bank eingezahlt wird. Wenn Sie bereits Beiträge einzahlen, ziehen Sie in Betracht den Betrag zu erhöhen.

 

 

Sparen Sie mindestens 20 Prozent Ihres Einkommens

Experten empfehlen, dass Personen im Alter von 40 bis 60 Jahren mindestens 20 Prozent Ihres Einkommens einsparen sollten. Wenn Sie gerade nicht so viel zurücklegen können, arbeiten Sie einen Plan aus, um dieses Ziel zu erreichen. Sie können Geld auf ein Rentenkonto oder in Ihre persönlichen Ersparnisse einzahlen, oder es investieren.

Erstellen Sie einen Notfallfonds

Mit einem Notfallfonds sollten Sie genug Geld gespart haben, um für eine Notfallsituation aufzukommen, wie eine unerwartete Autoreparatur-Rechnung oder eine Haushaltsreparatur, die keinen Aufschub duldet. Die meisten Fachleute empfehlen einen Notfallfonds in Hohe von drei bis sechs Monaten der Lebenshaltungskosten. Keinen Notfallfonds zu haben bedeutet, dass sie an ihre Rentenersparnisse gehen müssen, wenn bedauerlicherweise etwas passiert.

Es ist nie zu spät, um anzufangen Ersparnisse für Ihren Ruhestand zurückzulegen. Unternehmen sie alle nötigen Schritte, um den richtigen Weg zu einer gesicherten Zukunft einzuschlagen.

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Aktientipps Rückblick 2016

Aktientipps Rückblick 2016. Das Jahr 2016 ist nun fast vorbei. Ich möchte mal einen Rückblick auf meine Aktientipps wagen. Ich bin sehr postiv überrascht…

 

Aktientipps Rückblick 2016

 

Im Jahr 2016 habe ich immer mal wieder Aktien veröffentlicht die ich für kaufenswert gehalten habe. Ich habe das nicht jeden Monat gemacht, weil ich immer auf der Suche  nach Aktien bin, die mich wirklich überzeugen.  Aus diesem Grund haben es dieses Jahr nur 6 Aktien auf meine Empfehlungsliste geschafft.




Und da sich das Jahr 2016 so langsam dem Ende neigt, dachte ich, dass es mal Zeit ist ein Fazit zu ziehen. Wie haben sich meine Tipps nach meiner Empfehlung entwickelt und wie sieht es heute mit den Aktien aus. Würde ich sie immer noch kaufen oder haben sich die Vorzeichen so geändert das ich sie nicht mehr empfehlen würde?

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Meine Empfehlungsliste

Was sehr erfreulich ist, es haben sich bis auf Gilead Sciences alle Werte doch sehr positiv entwickelt. Das zeigt mir, dass ich mit meinen Auswahlstrategien nicht so schlecht unterwegs bin (oder ich hatte einfach Glück). Ob das in den nächsten Jahren so weiter geht wird sich zeigen und dann kann ich ein besseres Fazit ziehen. Fürs erste bin ich sehr zufrieden.

UnternehmenWKNTag der Empfehlung
Kurs bei Empfehlung
Kurs heute 20.12.16
Entwicklung
Emerson Electric85098111.03.201646,039€55,000€16,49%
Gilead Sciences
885823
11.04.201684,565€70,770€-19,44%
Apple86598511.05.201681,330€112,702€27,84%
MHP Mittelständische Pharma Holding
A0L1H312.09.20162,761€3,700€25,38%
EasyjetA1JTC106.10.201610,768€12,569€14,33%
Wells Fargo85794914.11.201649,795€54,009€7,80%

Aktientipps Rückblick 2016 – Emerson Electric

Emerson hat sich in den letzten Monaten so entwickelt wie ich es gehofft hatte. Ein Kursgewinn von über 16% kann sich sehen lassen. Auch spricht die Dividendenstrategie für das Unternehmen. Eine Dividendenrendite von zur Zeit 3,4 Prozent ist sehr ordentlich. Wer noch nicht investiert ist, kann immer noch bei Emerson einsteigen denn die Geschäfte laufen weiterhin sehr gut.

Aber durch die Kursteigerung ist die Aktie nicht mehr günstig zu haben. Ein Kursgewinnverhältnis um die 15 ist schon recht hoch. Ich würde auf Halten setzen und vielleicht einen Kursrücksetzer zum nachkaufen nutzen. Gegen das Halten und nachkaufen spricht allerdings auch, dass der Kurs zur Zeit sehr nah am Höchstkurs der letzten 5 Jahre dran ist. Wer schon früh eingestiegen ist, sollte auch darüber nachdenken mal Gewinne mitzunehmen.

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Gilead Sciences

Gilead Sciences ist von den 6 Empfehlungen am schlechtesten gelaufen. Zur Zeit steht ein Verlust von ca. 19 Prozent an, wenn am Empfehlungstag gekauft wurde. Die schlechte Entwicklung hat auch damit zu tun, dass einige Patente auf wichtige Arzneimittel von Gilead auslaufen oder ausgelaufen sind. Und der Markt geht scheinbar davon aus, dass Gilead dadurch weniger verdient als in den letzten Jahren. Zudem warteten wohl viele ab wie die Neuentwicklungen von Gilead verlaufen.

Außerdem hat ein Streik mit dem US Pharmaunternehmen Merk zu einer Abwertung geführt. Vor Gericht wurde entschieden, dass Gilead ca. 2,5 Milliarden für Patentrechte an Merk zahlen muss. Das haben die Aktionäre weniger gut aufgenommen.

Die starken Kennzahlen sind bei Gilead Sciences aber geblieben. Und meiner Meinung nach hat die Abwertung der Aktie zu unrecht stattgefunden. Die Abwertung bietet aber eine noch bessere Chance zum Einstieg als noch vor einigen Monaten. Also wer noch nicht investiert hat, könnte jetzt zuschlagen.

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Apple

Apple ist die Aktie in meiner Liste die den größten Sprung nach vorne gemacht hat. Ich hatte damals geschrieben, dass die Aktie Verluste einfahren musste, weil viele Anleger skeptisch sind ob mit dem I Phone weiterhin solche Erfolge gefeiert werden können. Mittlerweile verdient Apple aber mit so vielen anderen Sparten eine Menge Geld, dass Apple nicht mehr so von dem I Phon abhängig ist. Das sahen wohl noch viele andere Anleger so wie ich und haben den Kurs steigen lassen. Inzwischen ist er ziemlich nahe am Höchstkurs angekommen. Wer jetzt davon ausgeht das noch weitere Kurssteigerungen drin sind,  kann mit einer Haltestrategie ganz gut fahren. Für alle anderen kann eine Gewinnmitnahme nicht die schlechteste Idee sein.

 

Aktientipps Rückblick 2016 – MPH

Die Mittelständische Pharma Holding AG ist ein Exot in meiner Empfehlungsliste gewesen. Aber mit knapp 25% Kurssteigerung hat sich die Aktie den zweiten Platz für dieses Jahr gesichert. Mittlerweile ist auch diese Aktie am Höchstkurs der letzten Jahre angekommen. Das Geschäftsmodell ist allerdings sehr gut und die Kennzahlen sprechen weiterhin für MPH. Das KGV liegt trotz der Kurssteigerung immer noch weit unter 10. Aus diesem Grund ist MPH immer noch ein Kaufkandidat für mich.

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Easyjet

Einige Tage nachdem ich Easyjet als Aktientipp veröffentlicht habe, ist der Kurs etwas eingebrochen. Die Brexit Sorgen und der allgemeine Rückgang von Flügen durch die Terrorgefahr haben auch den Kurs von Easyjet nicht unbeeindruckt gelassen. Mittlerweile hat sich der Kurs allerdings erholt und liegt ca. 14 Prozent über dem Empfehlungskurs. Die Gründe warum ich Easyjet damals empfohlen habe gelten noch und ich bin immer noch sicher das Easyjet nicht als Verlierer aus dem Fluglinienwettstreik hervorgehen wird. Aus diesem Grund bleibt Easyjet für mich eine Kaufempfehlung

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 –Wells Fargo

Der letzte Aktientipp ist Wells Fargo gewesen. Seit dem Empfehlungstag ist die Aktie um ca. 8 Prozent gestiegen. Da der Aktientipp noch nicht so lange zurückliegt, kann ich auch noch kein richtiges Fazit daraus ziehen. Ob sich die Aktie so entwickelt wie ich es mir vorstelle, wird sich erst in den  nächsten Wochen zeigen. Aber an der Ausgangslage hat sich noch nichts geändert und aus diesem Grund ist Wells Fargo weiterhin eine Kaufempfehlung

Aktientipps Rückblick 2016 – Fazit

Bei Apple und Emerson Electric würde ich darüber nachdenken diese eventuell zu verkaufen, weil diese die Höchstkurse der letzten Jahre erreicht haben. Bei allen anderen würde ich zu Halten tendieren und wie im Fall von Gilead Sciences weiter investieren.

Ich hoffe ich konnte mit meinen Aktientipps einige Anregungen geben und der ein oder andere hatte dadurch etwas Erfolg an der Börse.

Da dies  der letzte Beitrag für 2016 sein wird, möchte ich mich auf diesem Wege  nochmal bei allen Lesern  für das Jahr 2016 bedanken. Ich wünschen Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und wollen wir mal hoffen, dass auch 2017 ein erfolgreiches Jahr an der Börse wird. 🙂

 

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

 

Aktientipp November 2016

Aktientipp November 2016. Auch diesmal hat es wieder eine Aktie in meine Aktientipps geschafft. Warum es  Wells Fargo ist, müsst Ihr schon selbst lesen.

 

Aktientipp November 2016

Auch im November hat es wieder eine Aktie geschafft in meine Reihe Aktientipps aufgenommen zu werden. Diesmal hat es eine Bank mit einer sehr langen Tradition geschafft. Wells Fargo wurde 1852 gegründet und gehört zu den ältesten Aktienunternehmen. Warum ich Wells Fargo aufgenommen habe, möchte ich wie immer etwas ausführlicher beschreiben.
Wells Fargo




WKN: 857949

ISIN: US9497461015

 

 

Aktientipp November 2016 – Wells Fargo kurz vorgestellt

Wie schon in der Einleitung geschrieben wurde Wells Fargo 1852 von Henry Wells und William Fargo gegründet. Damals aber noch nicht als Bank, sondern als Transportunternehmen Fargo & Co. Vor 150 Jahren herrschte an der Westküste der Vereinigten Staaten gerade der Goldrausch. Sehr viele Goldsucher versuchten ihr Glück mit dem glänzenden Edelmetall.

So auch die beiden Gründer Henry Wells und William Fargo. Sie stellten es aber, meiner Meinung nach, sehr clever an. Sie gruben nicht nach Gold wie viele ihrer Kollegen, sondern überlegten sich, dass es wichtig wäre das gefundene Gold schnell zu Geld zu machen. Und so gründeten sie die erste Postkutschenlinie an der amerikanischen Westküste. Bankdienstleistungen wurden aber schon damals teilweise mit angeboten.

So sind es sehr schnell die Postkutschen von Wells Fargo gewesen die das Straßenbild im Westen prägten. Und noch heute ist im Firmenlogo die Postkutsche zu finden. Interessanterweise gründeten die beiden nicht nur Wells Fargo, sondern waren auch Mitbegründer von American Express das heute auch zu den größten Unternehmen  der Welt gehört.

Der Firmensitz ist genau wie vor 150 Jahren in San Francisco, hat aber mit dem Goldrausch und Postkutschen nichts mehr zu tun. Viel mehr gehört Wells Fargo zu den vier größten US Banken. Und das liegt vor allem an drei wichtigen Meilensteinen in der Firmengeschichte.

 

 

Aktientipps November  2016 – die Meilensteine von Wells Fargo

Als erstes ist da die Übernahme von Wells Fargo durch die aus Minneapolis stammende Nordwest Corporation im Jahr 1998. Die Übernahme ist ein bisschen als außergewöhnlich zu bezeichnen, denn nicht der Name des kaufenden Unternehmen blieb bestehen, sondern mit Wells Fargo der gekaufte Firmenname. Dies wurde so umgesetzt, weil die Besitzer von Nordwest Corparation Wells Fargo als das tradionsreichere Unternehmen bezeichneten.

Als zweites sehr wichtiger Meilenstein ist die Finanzkrise 2008 zu nennen. Denn als eine der wenigen Banken hat Wells Fargo bei der großen Zockerei mit riskanten Hypothekenkrediten nicht mitgemacht. Dementsprechend hatte die Bank vergleichsweise sehr geringe Verluste durch die Krise.

Ganz im Gegenteil, denn der dritte wichtige Meilenstein ist auch durch die Finanzkrise entstanden. Dadurch das Wells Fargo trotz der Krise sehr gut dastand, konnte die angeschlagene Großbank Wachovia mit 120.000 Mitarbeitern im Jahr 2008 übernommen werden. Durch diese Übernahe stieg Wells Fargo zu den größten Banken der Erde auf.

 

Aktientipp November 2016 – die Kennzahlen

Aktienkurs Xetra 49,795 Euro (Stand 14.11.16)
Eigenkapitalrendite: 11,80 %

Eigenkapitalquote: 10,84

Ebit Marge: –

Ergebnis je Aktie: 3,64

Dividende: 1,36

Dividendenrendite: 2,71 %

Kurs-Gewinn-Verhältnis: 13,00

Börsenwert: 204 Mrd. €

 

 

Aktientipp November 2016 – Warum Wells Fargo?

Ob man das nun positiv oder negativ sieht aber Fakt ist, dass Wells Fargo nach Vorgaben der US-Notenbank viel weniger Eigenkapital vorhalten muss als alle anderen Großbanken der vereinigten Staaten. Das zeigt auch welches Vertrauen die US-Notenbank in Wells Fargo steckt.

Ein weiteres Beispiel für das gute Geschäftsmodell ist auch die Tatsache das Wells Fargo in den letzten Jahren immer weniger Geld für ausgefallene Kredite zur Seite legen musste. Zur Zeit liegt die Quote bei sehr niedrigen 1,33 Prozent, was ein Tiefstwert darstellt. 2009 hatte diese Quote noch bei 3,1 Prozent gelegen.

Aber am beeindruckendsten ist die Stärke von Wells Fargo im Privatkundengeschäft. Die Bank ist mit all ihren Produkten wie Konten, Karten, Hypothekendarlehn und Altersvorsorge in jedem dritten US-Haushalt vertreten.  Diese sehr starke Marktposition von ca. 33 Prozent schlägt sich auch in den Kennzahlen nieder.

So sind Nettogewinn und Dividende in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zur Zeit schüttet das Unternehmen eine Dividende von 1,36 € je Aktie aus, was eine sehr ordentliche Dividendenrendite von 2,71 Prozent ausmacht. Auch der Nettogewinn von 22,9 Mrd. Euro im Jahr 2015 kann sich sehen lassen. Aus diesen Gründen hat es die Bank auf meine Empfehlungsliste geschafft.

flatex – ausgezeichnete preise

Und noch ein Hinweis für Warren Buffett Anhänger. Auch er hat die Vorzüge der Bank für sich entdeckt und in den letzten Jahren ca. elf Milliarden Euro investiert. Ich finde es lohnt sich aber auch schon mit kleineren Beträgen bei Wells Fargo einzusteigen 🙂

 

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse jederzeit vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

Aktientipp Oktober 2016

Aktientipp Oktober 2016: Diesmal ist es eine Fluggesellschaft die es auf meine Favoritenliste geschafft hat. Wer neugierig geworden ist dann hier klicken!!

 

Aktientipp Oktober 2016

 

Für den Aktientipp Oktober 2016 habe ich diesmal einen Exoten herausgesucht. Es ist Easyjet die Billigfluglinie aus Großbritannien. Ja ich weiß, Fluggesellschaften genießen zur Zeit nicht gerade den besten Ruf als sicheres Aktieninvestment. Aber wie ich in den folgenden Abschnitten erklären möchte, ist Easyjet meiner Meinung nach eine Wette wert.



Easyjet

  • WKN: A1JTC1
  • ISIN: GB00B74R2P84

 

 

Aktientipp Oktober 2016 – Easyjet kurz vorgestellt

Im Oktober 1995 wurde Easyjet in Luton Großbritannien gegründet. Gründer ist Stelios Haji-Joannou dessen Vater Stelios die bekannte griechische Reederei besitzt. Um das Unternehmen zu gründen und die ersten beiden Boeing 737 anzuschaffen, musste sich Haji-Joannou fünf Million Pfund bei seiner Familie leihen. Die ersten beiden Flugzeuge verkehrten zwischen Luton, Glasgow und Edinburgh.

Im Herbst 1999 wurde mit 1 Million verkauften Flügen ein weiterer Meilenstein erreicht und im Jahre 2000 wurde Easyjet an die Börse gebracht. Was genug Kapital einbrachte um die Fluglinie weiter zu vergrößern.

Bereits 2 Jahre später besaß Easyjet  30 eigene Boeing 737 und es wurden 40 Strecken bedient. Im gleichen Jahr wurde die Flotte massiv durch den Zukauf der Billigfluglinie Go Fly erweitert. Dadurch stieg die Anzahl der eigenen Flugzeuge von 30 auf 57 und es wurden nun knappe 80 Flugstrecken bedient.

Eine wichtige Entscheidung fiel Ende 2002. Von nun an sollte die Flotte von Boeing 737 auf Airbus 320 umgestellt werden. Ein Grund für diese Entscheidung war, dass Airbus einen breiteren Mittelgang hat und dadurch die Passagiere schneller das Flugzeug verlassen können.

Weitere Meilensteine in der Firmengeschichte ist die Einführung der Selbst-Check-In-Automaten im Jahr 2004 und die Begrüßung des Hundertmillionsten Fluggastes im Jahr 2005.

Zur Zeit gehört Easyjet zu den vier größten Fluggesellschaften in Europa und zu den drei größten Billigfluglinien der Welt. Eine der letzten wichtigen Entscheidungen ist der Rückzug des Firmengründers Stelios Haji-Joannou aus dem Vorstand des Unternehmens. Er ist nicht mit der Unternehmenspolitik einverstanden gewesen. Aber seine Familie ist immer noch mit ca. 33 Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

 

 

Aktientipp Oktober 2016 – die Kennzahlen

Aktienkurs Frankfurt 10,768 Euro (Stand 06.10.16)

  • Eigenkapitalrendite: 24,36 %
  • Eigenkapitalquote: 46,58 %
  • Ebit Marge: 14,63 %
  • Ergebnis je Aktie: 1,23
  • Dividende 0,60
  • Dividendenrendite: 5,22 %
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis: 9,35

 

Aktientipp Oktober 2016 – Warum nun Easyjet

Wer meine Aktientipps dieses Jahr verfolgt hat, weiß, dass ich auf die oben genannten Kennzahlen besonders großen Wert lege. Es spricht bei den Kennzahlen sehr vieles für Easyjet. Es ist ein sehr gesundes Unternehmen, was zudem sehr viel Geld in der Kasse hat um den erwarteten, härter werden Preiskampf in der Flugbranche gut zu überstehen. Und als Bonbon obendrauf, gibt es die sehr stattliche Dividende von 0,60 €, was zur Zeit eine Dividendenrendite von 5,22% ausmacht.

Aber wichtig sind nicht nur die Kennzahlen die Easyjet für mich zum Kaufkandidaten macht, sondern auch der Blick in die Zukunft. In der Flugbranche herrscht ein immer härter werdender Preiskampf den nicht alle Fluglinien überstehen werden. Air Berlin beispielsweise gerät immer mehr unter die Räder.

Easyjet hat es geschafft seine Verwaltungskosten extrem niedrig zu halten. So kommt auf ein Flugzeug ca. 2 Verwaltungskräfte. Bei Air Berlin sind es etwa 10 und bei anderen Europäischen Fluggesellschaften teilweise noch mehr. Außerdem besitzt Easyjet mittlerweile mit über 250 Airbus Flugzeugen eine der modernsten Flotte Europas und nutzt diese sehr effizient mit fast perfekt abgestimmten Flugplänen.

Diese Vorteile gegenüber alteingesessenen Fluggesellschaften die sich erst langsam versuchen anzupassen und die gesunden Geschäftszahlen haben mich überzeugt. Der Preiskampf wird sicherlich noch einige Jahre andauern. Das wird und hat auch schon den Aktienkurs von Easyjet belastet. Ich bin aber relativ sicher, dass Easyjet nicht als Verlierer aus diesem Kampf hervor geht, was die Kursphantasie der Aktie weiter bepflügeln wird.

Mein Tipp ist daher jetzt einzusteigen und die Aktie und den Markt weiterhin zu beobachten und eventuell nach einiger Zeit noch mal Aktien nach zu kaufen.

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.