Die Geschichten in China nach dem Börsencrash werden immer skuriler. Vor allem der chinesische Staat sorgt regelmäßig nach dem Crash für Kopfschütteln.

 

China nach dem Börsencrash

 

In den vergangenen Monaten ist es an den Börsen in China nach dem Börsencrash sehr turbulent zugegangen. Die Bewegung der Börsen kannte nur eine Richtung: Nach unten. Tagesverluste von bis zu 9 % hat es gegeben. Der Leitindex ist seit Mitte Juni, unterbrochen von kurzen Erholungsphasen, von fast 5200 auf nur noch rund 3200 Punkte eingebrochen. Vor allem Kleinanleger, die vom Wohlstand geträumt haben und vom Staat mit großen Versprechungen gelockt wurden, haben eine Menge Geld verloren.




China nach dem Börsencrash – der Devisenkönig musste hohe Verluste einstecken.

Anfang August des vergangenen Jahres hatten Chinas Währungsreserven einen historischen Höchststand von knapp 4 Billionen Dollar. Ein Jahr später haben sich diese gigantischen Reserven um ca. 440 Milliarden Dollar verringert. Zum Vergleich, dass ist ungefähr so viel wie Länder wie Österreich, Vereinigte Emirate und  Argentinien in einem Jahr erwirtschaften.  Allein im August sind  ca. 90 Milliarden Dollar aus dem Reich der Mitte abgezogen worden.

Mit den Devisenverkäufen von bis zu hundert Milliarden Dollar pro Monat versucht die Regierung die Währung  Yuan  zu stabilisieren. Bislang mit recht geringem Erfolg. Allzu lange wird Chinas Regierung das auch nicht tun können, weil auch nicht alles der verbliebenen 3,6 Billionen Dollar zur freien Verfügung steht. Die Kriegskasse ist zwar sehr gut gefüllt, aber es wird interressant zu sehen wie lange Chinas Regierung so viel Geld in den Markt pumpt.

 

 

China nach dem Börsencrash – auch für die kommunistische Partei ist die Lage ernst.

Da in den vergangenen Monaten immer beteuert wurde, dass an den Börsen Chinas keine Blase zu platzen droht, haben viele Kleininvestoren ihr hart verdientes Geld an den Börsen investiert. Viele haben jetzt hohe Verluste einstecken müssen, was den Zorn vieler Anleger auf die Partei schürte.

Auch hat die Glaubwürdigkeit Chinas bei vielen Investoren (auch im Ausland) stark gelitten. In der Vergangenheit wurde schon immer gemunkelt, dass die Wirtschaftszahlen die das Land veröffentlichte nicht immer der Wahrheit entsprechen. Es verwunderte schon immer, dass die Daten die Peking präsentierte fast nie, oder nur gering korrigiert wurden. Wenn man sich nun zum Vergleich die USA oder auch Deutschland anschaut, dann werden die Wirtschaftszahlen dieser Länder nach der ersten Veröffentlichung, sehr oft nach oben oder nach unten korrigiert.

 

 

China nach dem Börsencrash – Behörden üben Druck auf einheimische Investoren aus

Mit aller Macht versucht die Chinesische Regierung zu verhindern, dass sich die Verluste noch weiter ausweiten. So übt sie massiv Druck auf heimische Händler und Fondsmanager aus. Sie wurden teilweise aufgefordert Aktien zu kaufen und es wurden Verkaufsverbote ausgesprochen, wenn Investoren vorher zu viele Wertpapiere verkauft haben. Auch werden die Anlagestrategien der verschiedenen Investmentfonds unter die Lupe genommen. So soll verhindert werden, dass Geschäfte die „schädlich“ für die Börsen Chinas sein können, gemacht werden.

Die Behörden  machen auch nicht vor ausländischen Investoren halt. Es werden immer öfter Kontrollbesuche gemacht die besonders einschüchternd wirken sollen. (Wenn das mal nicht zum Eigentor wird 🙂 )

 

 

China nach dem Börsencrash – die Suche nach den Schuldigen

Ende August hat die Suche bei der Chinesischen Regierung nach den Schuldigen des Börsencrashs begonnen. Meistens ist zu hören, dass die USA mit ihrer geplanten Zinserhöhung schuld an dem Börsencrash in China gewesen sind. Auch liest man häufiger, dass die USA mit ihren verbündeten für den Börsencrash gesorgt haben, weil China zu mächtig geworden ist (China besitzt die meisten Staatsanleihen der USA).

 

China nach dem Börsencrash – der Schuldige wurde gefunden

Am 31.08.15 sorgte eine Fernsehsendung in China für eine große Verwirrung in der Welt. Dort wurde der Schuldige für den Börsencrash in China präsentiert. So soll ein Journalist aus China der für eine Wirtschaftszeitung  arbeitete für den Börsencrash verantwortlich sein. Er hätte durch seine falschen Berichte die Bevölkerung in Angst versetzt, die daraufhin in Panik an der Börse ihre Aktien verkauft haben.

Der etwa 30-jährige wurde am 25. August von der Polizei zu Hause abgeholt und unter der Anschuldigung festgenommen „falsche Informationen zum Wertpapierhandel fabriziert und verbreitet zu haben“.  Ein Geständnis von dem Mann das seine Börsen – Titelgeschichte vom 20. Juli für den Börsencrash verantwortlich gewesen ist, wurde natürlich auch live im Fernsehen gezeigt.

Bausparen

China nach dem Börsencrash – mein Fazit

Ich denke das der Börsencrash in China eine Frage der Zeit gewesen ist. In den vergangenen Monaten hatte es einen unglaublichen Boom an den Börsen Chinas gegeben. Der Staat hat mit seiner anlegerfreundlichen Politik und aggressiver Werbung alles dafür getan das Millionen Kleinanleger mit ihrem hart verdienten Kapital nun an der Börse handelten. Auch wurde dafür gesorgt das die Wirtschaftsdaten lange Zeit ein wenig beschönigt wurden damit der Boom nicht zu Ende geht.

Leider wurde mit den leeren Versprechungen und den zum Teil vorgestellten Maßnahmen eine Menge vertrauen zerstört. Ohne China wird es in der Zukunft nicht gehen, aber es wird einige Zeit dauern bis das Vertrauen der Investoren zurück ist. Was das für die Weltwirtschaft bedeutet  wird die Zukunft zeigen.

Dank niedriger Inflationsrate ist Festgeld oder Tagesgeld derzeit eine bessere Geldanlage als viele denken. Jetzt relativ gut verzinst & sicher anlegen.

 

Festgeld oder Tagesgeld

 

Bei den meisten Festgeld oder Tagesgeld Angeboten steht eine Null vor dem Komma, wenn es um die Rendite geht. Aber trotzdem lohnt es sich 2015  in Festgeld oder Tagesgeld zu investieren. Dies ist möglich, weil die Inflationsrate zur Zeit sehr niedrig ist.

In den Jahren zwischen 2011 und Anfang 2014 hat die Teuerungsrate die Zinsgewinne zunichte gemacht. Als Sparer hatten Sie am Ende mit der Geldanlage in Festgeld oder Tagesgeld, weniger Geld in Ihren Händen als zuvor. Zur Zeit ist es aber möglich, mit einem geringen Guthabenzins den Inflationsausgleich zu schaffen, oder sogar darüber zu liegen. Ob das dauerhaft so bleibt, ist natürlich die große Frage und recht unwahrscheinlich.




Festgeld oder Tagesgeld – das Festgeld

Das Festgeld hat einen großen Nachteil: Das Geld wird wie der Name schon sagt, fest angelegt. Wer vor dem Ende der Laufzeit den Vertrag kündigt muss mit Verlusten rechnen. Meistens werden die angesparten Zinsen nicht ausbezahlt, sondern Sie bekommen nur den angelegten Betrag zurück. Da aber in  den nächsten Jahren nicht mit steigenden Zinsen zu rechnen ist, kann es sich trotzdem lohnen eine Geldanlage in Festgeld zu tätigen.

Wichtig für die Festgeldanlage ist zu wissen, dass die Zinsen umso höher werden umso länger das Geld angelegt wird. Zur Zeit liegen die besten Zinsen für eine einjährige Geldanlage zwischen 1,00 % und 1,25 %. Die Zinsen steigen dann um 0,3 bis 0,7 Prozentpunkte bis zu einer Geldanlagedauer von 60 Monaten. Länger sollte eine Geldanlage in Festgeld auch nicht dauern. Um die besten Zinsen zu finden ist ein Festgeld Vergleich im Internet die beste Möglichkeit. Das ist recht einfach und der Zeitaufwand ist sehr gering weshalb ich das nur empfehlen kann.

 

 

Festgeld oder Tagesgeld – das Tagesgeld

Bei einem Tagesgeldkonto besteht der große Vorteil, dass Sparer ihr Kapital jederzeit verfügbar haben.  Sie müssen aber mit dem Nachteil leben, dass sich die Zinsen ständig ändern können (leider zur Zeit eher zum Nachteil). Im Internet gibt es so einige Lockangebote von Onlinebanken, die mit einer Zinsgarantie bis zu zwölf Monaten versuchen Nutzer zu locken. Das hat den Vorteil, dass die Geldanlage planbar wird, doch umso kürzer die Garantiezeit umso aufwändiger wird es auch. Denn sehr oft wechseln die Zinsen nach dem Ende der Zinsgarantie in dem Null-Komma-Bereich, sodass es sich lohnen kann erneut zu wechseln. Das ganze ist wieder mit einem Besuch in einer Postfiliale verbunden, um am Post-Ident-Verfahren teilzunehmen, was natürlich recht zeitaufwendig ist.

Auch hier ist es mit einem Tagesgeldkonto Vergleich  relativ einfach die besten Zinsen zu finden, die derzeit um die 1 Prozent pro Jahr liegen.

 

 

Festgeld oder Tagesgeld – Fazit

Mit Festgeld oder Tagesgeld haben Sie als Sparer eine sehr sichere Form der Geldanlage. Die hohe Sicherheit kommt durch die Einlagensicherung, die  seit der Pleite der Bank Lehmann Brothers im Jahre 2008 mehrfach verbessert wurde. Zur Zeit sind alle Einlagen einer Bank im Euroraum bis 100.000 Euro gesichert. Ob und wie effektiv dieser Schutz tatsächlich ist, wird sich erst in der nächsten Krise zeigen, wenn eine größere Bank Pleite gehen sollte.

Es ist aber leider immer so, dass ein Geldanlageprodukt mit einer höheren Sicherheit wenig Rendite bietet. Aber solange die Inflationsrate so niedrig bleibt, ist es möglich mit Festgeld oder Tagesgeld eine Rendite einzufahren, die über der Teuerungsrate liegt.

Tagesgeldkonten zählen sowieso zu den Geldanlageprodukten die jeder haben sollte, weil von dort aus jede andere Geldanlage getätigt werden kann. Zudem kann es zum „parken“ von Geld genutzt werden, dass recht schnell benötigt wird. Tagesgeld ist perfekt für „die Notgroschen“ geeignet und Festgeld ist für alle die eine höhere Rendite mit einer hohen Sicherheit suchen.

So, nun viel Spaß beim Geldanlegen in Festgeld oder Tagesgeld 🙂

Seit einigen Tagen gibt es einen Börsencrash in China. Wie konnte es dazu kommen und welche Gefahren gehen davon für uns aus? Hier erfahren Sie mehr.

 

Börsencrash in China

 

Seit einigen Monaten hat sich immer wieder das Gerücht gehalten, dass die Börse Chinas in einer Blase agiert, die bald zu Pplatzen droht. In den Diskussionen von vielen Experten ging es oft nur noch um den Zeitraum, wann es einen Börsencrash in China geben würde. Einige meinten, dass es so noch mindestens zwei Jahre weiter gehen könnte, andere wiederum sahen das Platzen der Blase in einem kürzeren Zeitraum voraus.

Die Experten die den kürzeren Zeitraum vorhersagten sollten recht behalten, seit Mitte Juni fallen die Kurse sehr rasant nach unten. Mittlerweile haben die Kurse schon mehr als ein Drittel nachgegeben. Tagesverluste bis zu 8 Prozent sind in diesen Tagen keine Seltenheit.

 

 

Börsencrash in China – wie konnte es dazu kommen?

Chinas Börsen wurden vom Staat über einen längeren Zeitraum künstlich mit Geld versorgt. Das wurde vor allem gemacht um die Schulden staatlicher Unternehmen zu vermindern, oder um ihnen frisches Kapital durch lukrative Neuemissionen zu verschaffen. Da der Staat für seine Politik auch noch sehr eifrig Werbung machte, stiegen immer mehr Investoren und Privatleute an der Börse ein. So ist es auch kein Wunder, dass sich das Vermögen an der Börse schnell vermehrte und die Kurse immer weiter stiegen. Die meisten Anleger fühlten sich auch auf der sicheren Seite, weil sie dachten das der chinesische Staat mit seinen unglaublichen Kapitalreserven das schon richten wird.

 

 

Börsencrash in China – Wertpapieranlage  auf Pump!

An den Börsen Chinas stieg und stieg der Aktienkurs und die Gewinne der Aktionäre stieg ebenfalls immer weiter. Der Staat machte auch weiter fröhlich Werbung und weil die Wirtschaft schon seit einigen Monaten für chinesische Verhältnisse schwächelte, suchten auch private Investoren ihr Glück an der Börse. Dies taten sie sehr häufig indem sie einen Kredit aufnahmen, um an der Börse zu handeln. Selbst die ärmere Bevölkerung griff jetzt beherzt an der Börse zu (meist auch auf pump), was den Staat natürlich sehr freute, weil sich das Vermögen somit rasant vermehrte.

 

 

Börsencrash in China – warum kam es dann zum Crash?

Das Vermögen der meisten Chinesen existierte nach einer Weile nur noch auf dem Papier und die Wirtschaft schwächelte immer weiter, was im großen Gegensatz zu den sehr hohen Aktienkursen stand. Einige Großinvestoren bereitete dies große sorgen und sie hatten Angst, das die Europäer ihre Kauflust in China bremsen würden. Sie verkauften daher aus Angst ihre Aktienpakete und nahmen Gewinne mit. Das wiederum versetzte eine große Zahl der Privatanleger (sehr viele mit Krediten investiert) einen großen Schrecken, die darauf auch ihre  Wertpapiere verkauften um noch wenigstens einen kleinen Gewinn zu retten, oder einen nicht zu großen Verlust zu machen. Und somit wurde das Glücksspiel beendet und es brach Panik unter den verbliebenen Investoren aus, die auf einmal nicht mehr auf dem Staat vertrauten, der seinerseits alles tat um die Gemüter zu beruhigen. Mehrfache  Zinssenkungen, Gebührenkürzungen und die Ankündigungen der Zentralbank die Märkte mit genügend Geldmittel zu versorgen verpufften allesamt.




Börsencrash in China – warum wir auch davon betroffen sein könnten!

Punkt 1

Da China ein riesiger Absatzmarkt ist, mit denen sehr viele Exportfirmen sehr viel Geld verdienen, ist eine schwächelnde Börse und Wirtschaft Chinas für diese Firmen sehr gefährlich. Vor allem deutsche Firmen und allen voran deutsche Automobilbauer verdienen sehr gut mit dem Export ihrer Waren nach China. Wenn jetzt der Konsum der kauffreudigen Chinesen einbricht, weil sie sehr viel Geld an der Börse verloren haben, kann das den Exportfirmen große Umsatzeinbußen bringen. Das wiederrum würde dann auch Jobs in Deutschland gefährden, was dann auch hierzulande mit einem Kaufkraftverlust einhergehen könnte.

Punkt 2

Auch hat China in den vergangenen Jahren durch den Boom an den Börsen sehr große Währungsreserven aufgebaut. Die Höhe erreichte im vergangenen Jahr die Rekordhöhe von fast vier Billionen Euro. Von diesem Geld hat auch Deutschland profitiert. Weil China nicht wusste wohin mit dem vielen Geld, haben sie fleißig Staatsanleihen in Europa und somit auch in Deutschland gekauft. Durch diese große Nachfrage wurden die Zinssätze für Staatsanleihen immer günstiger, was auch niedrige Zinssätze für Verbraucher mit sich brachte. Denn die Konditionen für Hypotheken sind unter anderem an die Konditionen für Staatsanleihen gebunden.

In den vergangenen Wochen hat die Regierung Chinas damit begonnen ihre Reserven zur Beruhigung der Börsen einzusetzen. Falls noch mehr Kapital benötigt wird, müssen wahrscheinlich große Mengen europäischer Staatsanleihen verkauft werden, was die Zinsen wieder steigen lässt und somit am Ende ebenfalls die Zinsen für Hypotheken und Darlehn steigen lässt.

Punkt 3

Als weiterer Punkt ist nicht zu verachten, dass mittlerweile eine Menge Produkte aus China importiert werden. Diese werden dort meistens zu sehr günstigen Preisen hergestellt, was wiederum den Verkaufspreis hierzulande niedrig macht. Wenn nun die Wirtschaft dort einbricht, werden also automatisch die Preise für etliche Produkte in Deutschland steigen.

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Börsencrash in China – Fazit.

Der Börsencrash in China hat sehr viele Parallelen zu den vielen Börsencrashs die es in der Vergangenheit auf der Welt gegeben hat. Allen voran ist mal wieder die Gier der Menschen und das völlig außer acht lassen des Menschenverstandes für die Krise verantwortlich. Die Gier viele Investoren in China wurde so groß, dass sehr viele ihr Investment mit einem Kredit finanzierten. Was natürlich bei einem Börsencrash sehr fatal ist, weil nun viele in finanziellen Schwierigkeiten sind, weil Sie die Raten nicht mehr bezahlen können. Deswegen sollten wir als Privatanleger niemals „auf Pump“ an der Börse aktiv werden. Auch sollten alle Alarmglocken schrillen, wenn in der Bevölkerung  ein Hype auf Wertpapiere ausgebrochen ist. Denn meistens ist dann ein Börsencrash in nicht mehr weiter Ferne.

 

ETFs was machen sie so interessant? Ich möchte Ihnen zeigen was ETF´s zur Geldanlage so interessant machen und wie sie zur Geldanlage genutzt werden können.

 

ETFs was machen sie so interessant

 

Exchange-Trades-Funds sind eine sehr beliebte und günstige Form der Geldanlage. Sie können wie Wertpapiere an der Börse gehandelt werden.  An Handelstagen wechseln ihre Kurse genauso wie etwa bei Aktien.

ETFs sind aber auch von ihren Eigenschaften sehr mit den klassischen Investmentfonds vergleichbar. Sie investieren ähnlich wie Fonds in einen „Korb“ von Wertpapieren z. B. Aktien. Sie als Anleger sind mit Ihrem Kapital  an Anteile von dem gesamten Wertpapierkorb des ETFs investiert. Das hat den großen Vorteil, dass Sie Ihr Vermögen möglichst breit streuen um das Risiko zu minimieren.




ETFs was machen sie so interessant – etwas zur Geschichte von Exchange-Trades-Funds

Wie bei so vielem kam die Idee aus den USA nach Deutschland. In den USA gibt es schon seit dem Anfang der 90er Jahren börsengehandelte  Investmentfonds. Die bekanntesten dürften die folgenden drei gewesen sein:

  • SPDRs (gesprochen Spiders): Indexfonds auf den Standard & Poors Index
  • Diamonds: Fonds der die Wertentwicklung des Dow Jones Industrial Average abbildet.
  • Qubes: Sind Indexfonds die den Nasdaq 100 Index zugrunde legen. Der Name Qubes kommt von dem Ticker Symbol der Indexfonds das sich aus drei „Qs“ (QQQ) zusammensetzt.

Seit April 2000 werden auch an der Deutschen Börse in Frankfurt Anteile  bestimmten Indexfonds wie herkömmliche Wertpapiere gehandelt. Dafür wurde extra ein neues Börsensegment mit dem Namen „XTF“ (Exchange Traded Funds) eingerichtet. Es gibt mittlerweile eine recht große Auswahl an Index und aktiv gemanagte Fonds (kurz ETFs) die von herkömmlichen Fondsgesellschaften aufgelegt und anschließend zum Börsenhandel zugelassen werden.

 

 

ETFs was machen sie so interessant – wodurch unterscheiden sich normale Fonds zu ETFs?

Einer der größten Unterschiede zu herkömmlichen Fonds ist die Tatsache das ETFs börsennotiert sind. Das bedeutet, dass Anteile an ETFs fortlaufend während der normalen Börsenzeiten gehandelt werden können. Währenddessen für normale Fonds die Fondsgesellschaften nur einmal am Tag den Kurs (Nettoinventarwert oder Net Asset Value) berechnen, zu denen Fondsanteile ge- und verkauft werden können. Dadurch, dass der fortlaufende Anteilshandel,  während des Tages ausgeschlossen ist, können auch heftige Preisschwankungen im Laufe einer Börsensitzung bei herkömmlichen Fonds nicht ausgenutzt werden.

Der nächste große Unterschied sind die Ziele die mit den Fonds verfolgt werden.  Aktiv gemanagte Fonds haben das Ziel immer eine höhere Rendite zu erwirtschaften als der Vergleichsindex (das gelingt leider viel zu selten). Dies wird durch aktives Management versucht. ETFs haben nicht dieses Ziel. Sie bilden nur einen Index 1 zu 1 nach und verzichten auf teures Management, was in der Regel auch zu günstigeren Gebühren führt.

Bei ETFs die einen Index nachbilden, liegen diese Gebühren bei rund 0,1 Prozent. Bei aktiv gemanagten Fonds sind die Gebühren deutlich höher. Sie liegen in der Regel zwischen einem und zwei Prozent.

Die Differenz zwischen Geld und Briefkurs (Spread) ist bei ETFs auch deutlich geringer. In der Regel liegt die Differenz bei maximal 1 Prozent, bei den aktiv gemanagten Fonds meistens zwischen 1,5 und 2,5 Prozent.

 

 

ETFs was machen sie so interessant – Vorteile

1. Kosten: Die niedrigen Kosten sind eigentlich der größte Vorteil von ETFs. Beim Kauf und Verkauf eines ETFs an der Börse fallen wie bei einer Aktie bankübliche Gebühren an. Ausgabe- und /oder Rücknahmegebühren wie bei klassischen Fonds fallen bei ETFs nicht an. Wie schon weiter oben beschrieben, sind die jährlichen Verwaltungskosten deutlich niedriger, was sich gerade auf lange Sicht deutlich bemerkbar machen kann.

2. Hohe Flexibilität und Liquidität: Da ETFs während der Handelszeiten der Börse gekauft werden können, sind sie genau wie Aktien eine sehr liquide Geldanlage Möglichkeit. Dies wird durch sogenannte Market Maker gemacht, die verbindliche Geld und Briefkurse garantieren. Jeder ETF Anbieter muss mindestens einen Market Maker haben, aber die meisten Fondsgesellschaften arbeiten mit mehreren Market Maker zusammen was für zusätzliche Liquidität sorgt.

3. Hohe Transparenz: Dadurch das sehr viele ETF Anbieter auf ihre Webseite täglich ihre Zusammenstellung ihres Portfolios bekanntgeben sind diese sehr transparent. Normale Fonds machen das oft nur halbjährlich.

4. Diversifikation: Mit ETFs haben Sie die Möglichkeit zu niedrigen Kosten Ihr Depot breit aufzustellen. Wenn Sie z.B. in Werten des DAX investieren wollen, brauchen Sie nur den ETF kaufen der den DAX nachbildet. So brauchen Sie nicht in alle 30 DAX Titel investieren, was mit deutlich höhreren Gebühren verbunden wäre.

 

 

ETFs was machen sie so interessant – die Strategie

Da es praktisch für alle Anlageklassen wie z.B. Aktien, Zinswerte, Immobilien und Rohstoffe ETFs gibt, ist es möglich viele Anlagestrategien komplett mit ETFs umzusetzen. Sie brauchen also nicht in sehr viele Einzelaktien zu investieren, sondern kaufen die ETFs die den Index nachbilden, wo Sie meinen die beste Rendite zu bekommen. Am besten und einfachsten ist das mit einem monatlichen Sparplan möglich. Sie kaufen damit monatlich mit einer festgelegten Summe verschiedene ETFs und nutzen somit auch noch den Cost Averrage Effect. Eine Geldanlagestrategie mit ETFs sollte aber unbedingt auf einen längeren Anlagezeitraum ausgelegt werden (mindestens 5 Jahre besser 10 Jahre oder länger).

 

ETFs was machen sie so interessant- hier nochmal in Stichworten zusammengefasst.

Hier habe ich zur einfachen übersicht ETFs in Stichworten nochmal zusammengefasst.

  •  werden an der Börse gehandelt und es ist deswegen jederzeit möglich zu kaufen oder zu verkaufen.
  •  bilden einen Index 1 zu 1 nach.
  •  sind Anlagefonds mit denen Sie in einen großen „Korb“ von Wertpapieren investieren.
  •  haben kein teures Management, weil sie passiv verwaltet werden. Die Gebühren sind deswegen meist deutlich günstiger.
  •  sind ideal für den langfristigen Vermögensaufbau, gerade weil die Verwaltungsgebühren deutlich geringer sind, was zu beträchtlichen Renditeunterschieden führen kann.

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ETFs was machen sie so interessant – Fazit

Mein Fazit zu ETFs fällt überaus positiv aus, weil eine Geldanlage in ETFs sehr viele Vorteile bietet. Es ist sehr einfach ETFs zu kaufen, durch die niedrigen Kosten wird die Rendite nochmal gesteigert, durch Sparpläne kann der Cost Averrage Effect genutzt werden, und es eignet sich im hohen Maße auch für kleine Anlagesummen.  Also nun viel Spaß mit dem Vermögensaufbau mittels ETFs.

Auch 2015 befinden sich die Zinsen noch in einem Zinstief. Welche sicheren Geldanlagen sich derzeit noch lohnen, erfahren Sie hier.

 

Zinstief 2015 - Welche Geldanlage lohnt sich noch!

 

Seit die EZB sich im März 2015 für den Erwerb von Staatsanleihen ausgesprochen hat, ist der Leitzins auf ein historisches Tief von 0,05 Prozent gefallen. Geschäftsbanken die bei der Notenbank ihr Geld „parken“ wollen müssen sogar Strafzinsen bezahlen. Der Grund ist die Konjunktur in der Eurozone. Mit diesen Maßnahmen versucht die EZB die Wirtschaft anzukurbeln. Die Leidtragenden sind dabei alle Sparer die versuchen, ihr Geld möglichst gewinnbringend anzulegen.




Ich möchte Ihnen hier drei Varianten vorstellen mit denen eine ordentliche Rendite erwirtschaftet werden kann, ohne das die Sicherheit darunter leidet.

1. Tages- und Festgeld

2. Anleihen

3. Fonds

 

 

Zinstief 2015 – Tages & Festgeld

Seit einigen Wochen lohnt sich sogar wieder die Geldanlage in Tagesgeld und Festgeld, trotz niedriger Zinsen. Aber wie kann das sein? Das liegt daran, dass die Inflationsrate im Moment (Stand Juni 2015) sehr niedrig ist. Das bedeutet, dass bei Zinsgewinnen nach Abzug der Inflationsrate ein Gewinn übrig bleibt. Leider wird dies nicht immer so bleiben.

Was ist nun zu tun? Es wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als nach den besten Angeboten zu suchen und zu vergleichen. Gerade bei Tagesgeld wird es sogar nötig sein, oft zu wechseln um Zinsgewinne einzufahren.

Tagesgeld. Der große Vorteil beim Tagesgeld ist die tägliche Verfügbarkeit. Bei diesem Vorteil muss man akzeptieren, dass sich die Zinsen ständig ändern (zur Zeit eher zum Nachteil). Wollen Sie hier die besten Zinsen, dann kommen Sie um ein Tagesgeldvergleich nicht herum. Dort werden Sie so einige Lockangebote finden wo für eine festgeschriebene Zeit höhere Zinsen gezahlt werden. Sie können sich nach Ablauf der Zeit ein neues Lockangebot sichern. Das hat aber den Nachteil, dass Sie oft ein neues Konto bei einer anderen Bank eröffnen müssen und Sie immer auf den neusten Stand bei den Tagesgeldangeboten sein müssen. „Tagesgeldhopping“ ist Zeitintensiv und setzt voraus, dass Sie sich regelmäßig um Ihr Erspartes kümmern.

Deswegen mein Tipp: Investieren Sie einige Zeit in einen Tagesgeldvergleich und suchen Sie sich das beste Angebot für eine längere Zeit heraus, „Parken“ Sie das Geld, was Sie jederzeit benötigen, auf ein Tagesgeldkonto. Den Rest (falls vorhanden) sollten Sie anderweitig anlegen.

Festgeld. Wenn Sie einige Zeit auf Ihr erspartes verzichten können dann kann Festgeld eine gute Möglichkeit sein, um eine Geldanlage zu tätigen. Hier gilt meistens umso länger das Geld angelegt wird, umso höher sind die Zinsen die zu bekommen sind. Das europäische Ausland bietet zur Zeit noch sehr gute Angebote, die deutlich über denen aus Deutschland liegen können. Hier kann es sich lohnen, dass Sie sich mal umschauen. Die Sicherheit ist im europäischen Ausland genauso gewährleistet wie in Deutschland.  Auch hier sollten Sie einen Festgeldvergleich durchführen um das beste Angebot zu finden.

Eine Mischung aus Tage und Festgeld macht Ihre Geldanlage sehr sicher, ist teilweise schnell verfügbar und die Rendite kann über der Inflationsrate liegen. Die Strategie ist deswegen für alle geeignet die ohne Risiko investieren wollen.

 

 

Zinstief 2015 –  Anleihen

Sie werden sich vielleicht fragen, wie ich darauf komme, dass Anleihen eine gute Alternative für eine positive Rendite sein können. In der Presse ist immer zu lesen, dass sich Anleihen zur Zeit nicht lohnen (besonders Staatsanleihen aus Deutschland). Solange die EZB im großen Stil Staatsanleihen kauft, wird sich daran auch nichts ändern.

Aber welche Anleihen bieten sich trotzdem an?  Zur Zeit bieten nachrangige Anleihen von starken Firmen eine gute Chance. Natürlich ist das Verlustrisiko bei nachrangigen Anleihen höher als z.B. bei Staatsanleihen aus Deutschland. Bei einem finanziellen Engpass des Emittenten werden die Ansprüche der Nachranggläubiger erst nach denen der anderen Gläubiger bedient. Nur Aktionäre sind noch schlechter gestellt. Weil dies so ist, haben Sie gegenüber normalen Anleihen eine höhere Rendite. Wenn Sie darauf achten Anleihen von gesunden & soliden Firmen zu kaufen, ist das Verlustrisiko gering.

Hier einige Beispiele für nachrangige Unternehmensanleihen:

  • Bayer DE 000 A11 QR6 5
  • Henkel XS 023 443 422 2
  • VW XS 120 654 136 6

Da das ganze Thema Anleihen relativ komplex ist, informieren Sie sich ausreichend bevor Sie eine Geldanlage in Anleihen tätigen.

 

 

Zinstief 2015 – Fonds

Als nach meiner Meinung beste Möglichkeit sicher und mit einer ordentlichen Rendite Geld anzulegen sind Fonds. Und gerade für vorsichtige sind „Absolute-Return-Fonds“ eine gute Möglichkeit.

Absolute-Return-Fonds sind Fonds die sich vorgenommen haben in jeder Börsenlage Geld zu verdienen (wenn möglich nie mit Verlust). Das versuchen sie zu erreichen indem meistens in „sichere“ Anleihen investiert wird, mit einer kleinen Beimischung von Aktien. Die Fondsmanager achten bei diesen Fonds sehr auf Sicherheit, was diese Fonds sehr schwankungsarm macht und damit Ihre Nerven schont.

 

Zinstief 2015 – Fazit:

Alle drei Möglichkeiten bieten die Chance eine Rendite über der Inflationsrate zu erwirtschaften. Nun kommt es wieder auf die persönliche Einstellung und das Wissen an. Wofür wird die Geldanlage benötigt? Wie lange ist mein Anlagehorizont? Welches Risiko bin ich bereit einzugehen? Usw.

Und natürlich sollten Sie nie vergessen: Investieren Sie nie in ein Produkt das Sie nicht verstehen.

Aktien die einem Aktiendepot Sicherheit bieten gehören als Basisinvestment in jedes Depot. Die Gründe dafür und welche das sein können erfahren Sie hier.

 

Aktien die einem Aktiendepot Sicherheit bieten

 

Ein Aktiendepot sollten Sie so aufstellen, dass eine möglichst große Streuung garantiert ist. Es sollten Aktien aus verschiedenen Ländern und Branchen vertreten sein. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht nur Aktien in Ihrem Depot halten die ein hohes Chance /Risiko Potenzial haben. Das bedeutet, dass diese Aktien ein hohes Potenzial haben ihre Kurse zu steigern aber es auch genauso sein kann, dass Verluste eingefahren werden können.




Deswegen gehören in ein gut aufgestelltes Aktiendepot auch immer Aktien die schon seit Jahrzehnten überdurchschnittliche Renditen abwerfen und daher als Basisinvestment gelten. Solche Aktien werden in der Regel einmal gekauft und danach für immer gehalten.

Hier zwei Beispiele, die Zeigen welches Potenzial in Qualitätsaktien stecken können:

  • Wenn Sie vor 40 oder 50 Jahren Aktien von Berkshire Hathaway gekauft hätten, (mit einem überschaubaren Betrag) dann wären Sie heute Millionär.
  • Oder Sie hätten vor 20 Jahren Aktien von BASF für 20.000€ gekauft und die Dividende jedes Jahr wieder angelegt, dann hätten Sie heute eine Milion zusammen.

 

Aktien die einem Aktiendepot Sicherheit bieten – wie  können Sie solche Aktien finden die als Basisinvestment gelten?

Aktien die als Basisinvestment gelten können Sie am einfachsten nach den folgenden Kriterien Auswählen:

  • Geschäftsmodell: Ideal wären Firmen die ein Produkt verkaufen, wo diese die alleinige Marktführerschaft besitzen. Aber auch sonstige Wettbewerbsvorteile oder ein extrem starker Markenname können hier von Vorteil sein.
  • Größe: Da Sie die Aktie kaufen wollen und eine lange Zeit festhalten wollen, sollte das Unternehmen eine gewisse Größe haben. Denn erst dann ist die Chance für das Unternehmen groß, die Geschäfte „bis in alle Ewigkeit“ fortzuführen. Der Börsenwert eines solchen Unternehmens sollte mindestens auf dem Niveau von Dax-Titeln (knapp über 4 Milliarden) sein, was die Schwelle für Übernahmen sehr hoch legt.
  • Geschichte: Um aus der Vergangenheit genügend Rückschlüsse zu ziehen muss eine Aktie mindestens 25 Jahre an der Börse gehandelt worden sein. Die Aktie sollte in dieser Zeit den Börsenindex geschlagen und regelmäßig die Dividende erhöht haben.
  • Bewertung: Da diese Dauerläufer Qualitätsaktien sind, werden diese nie (oder selten) billig zu bekommen sein. Sie sollten aber beim Kauf darauf achten, dass der KGV nicht deutlich über 20 liegt. Ansonsten sollten Sie warten und bei Korrekturen zugreifen, oder nach einem anderen Qualitätsunternehmen Ausschau halten.

Das die Bilanzen bei diesen Firmen sehr ordentlich sind versteht sich von selbst. Auch müssen alle 4 Kriterien erfüllt sein, um als Basisinvestment zu gelten.

 

Aktien die einem Aktiendepot Sicherheit bieten – hier finden Sie einige Beispiele von Qualitätsaktien!

 

  • Berkshire Hathaway: Die Aktie ist sicherlich der Klassiker schlechthin. Sie bietet auch den Vorteil das durch die über 100 Firmen und Beteiligungen ein guter Querschnitt durch die US-Wirtschaft zusammen kommt.
  • Nestle: Die Firma stellt Güter des täglichen Bedarfs her, die weltweit verkauft werden. Unter dem Firmennamen gibt es einige sehr starke Markennamen und die Größe (Marktwert 228Mrd.) spricht für sich.
  • Unilever: Auch diese Firma stellt Güter des täglichen Bedarfs her und hat auch eine Menge Markennamen die Weltweit bekannt sind. Da die Produkte von Nestle und Unilever auch in einer Krise benötigt werden, sind diese beiden Aktien gegen Kursverluste relativ gut abgesichert.
  • BASF: Die Firma hat in der Chemiebranche bei einigen Produkten die absolute Weltmarktführerschaft. Außerdem achtet die Geschäftsführung auf ein stets optimierten Produktmix.
  • Reliance Industries: Ist ein Kandidat aus der Ölindustrie, welches mit den Einnahmen aus dem Energiegeschäft den Aufbau neuer Sparten finanziert. Es sollte dadurch auch in den nächsten Jahren sehr Erfolgreich sein.

 

Diese fünf Firmen sind nur einige Beispiele für Qualitätsaktien um zu verdeutlichen was ich damit meine, wenn ich von einem Basisinvestment spreche. Es gibt sicherlich noch eine ganze Reihe anderer Firmen die den vier Kriterien entsprechen, aber seien Sie bei der Auswahl sorgfältig, denn Sie wollen ja über einen langen Zeitraum Spaß an der Aktie haben.

 

 

Wenn Sie wissen wollen was eine Mündelsichere Geldanlage ist, dann sind Sie hier richtig. Es finden sich hier viele Informationen und Tipps rund um das Thema.

 

Mündelsichere Geldanlage

 

Falls Sie sich fragen, was sich hinter dem Begriff Mündelsichere Geldanlage verbirgt, erstmal folgende Sätze zur Erklärung:

Unter einer Mündelsicheren Geldanlage ist immer eine Geldanlage zu verstehen, die gegen Wertverluste abgesichert ist. Verluste sind bei einer Mündelsicheren Geldanlage (in der Regel) nicht möglich.




Zur Geschichte der Mündelsicheren Geldanlage

Der Begriff Mündelsichere Geldanlage stammt ursprünglich aus dem Vormundschaftsrecht (BGB). Das Gesetz sieht vor, dass ein Vormund mit den Geldern seines minderjährigen Mündels keine riskanten Anlageformen nutzen darf. Er sollte das Geld so anlegen, dass es gegen Verluste abgesichert ist. In dem Gesetz werden auch eine Reihe von Beispielen solcher Anlagemöglichkeiten aufgezählt.

 

Gründe für eine Mündelsichere Geldanlage

Alter, Krankheit und Behinderung können auch Gründe dafür sein, dass ein Mensch nicht mehr alleine geschäftsfähig ist. Damit die Finanzen trotzdem geregelt weiter laufen, werden solche Personen unter gesetzliche Betreuung gestellt. Diese Betreuer (Vormund) sind oft Familienangehörige die eine Betreuung übernehmen. Wenn sich aber kein freiwilliger finden lässt, gibt es auch hauptberufliche Menschen die als Betreuer eingesetzt werden.

Es gibt als Betreuer viele Dinge um die man sich nun kümmern muss, dazu zählt meistens auch die Geldanlage. Sie muss laut Gesetz mündelsicher sein. Was bedeutet, dass sie gegen Verluste abgesichert sein muss. Der Gesetzgeber hat aber auch geregelt das nicht nur auf die Sicherheit zu achten ist, sondern außerdem eine gute Rendite erwirtschaftet werden sollte.

 

Welche Geldanlageprodukte gelten als Mündelsicher?

In dem bürgerlichen Gesetzbuch unter Paragraf 1807 ist geregelt welche Geldanlageprodukte zur Mündelsicheren Geldanlage gehören. Folgende Produkte können das sein:

Unter bestimmten Voraussetzungen können das auch folgende Geldanlageprodukte sein:

  • Hypotheken
  • Grund- oder Rentenschulden
  • festverzinsliche Bundeswertpapiere
  • Pfandbriefe

Mittlerweile gibt es einige Gerichtsurteile die sogar Renten und Aktienfonds als Mündelsichere Geldanlage gelten lassen. Gerade bei höheren Vermögen bieten diese oft eine gute Investitionsmöglichkeit.

Aber bei Fonds ist immer ein wenig Vorsicht geboten. Denn hier besteht immer die Möglichkeit, dass Verluste erwirtschaftet werden können. Auf einen langen Anlagezeitraum bieten sie aber die besten Chancen auf eine hohe Rendite.

 

 

Fazit:

Wie bei jeder Strategie zur Geldanlage, sollte man auch bei einer Mündelsicheren Geldanlage die Investitionen breit streuen. Ein Depot das nach den Vorgaben einer mündelsicheren Geldanlage zusammengestellt worden ist, könnte folgendermaßen aussehen:

Es sollte ein Teil in sehr sichere Geldanlageprodukten investiert werden die nur geringe Wertschwankungen haben wie Festgeldanlagen und /oder Tagesgeldkonten. Auch können Anleihen mit einem festen Zinssatz dazugenommen werden. Als Ergänzung zum Depot können auch wertschwankungsanfälligere Anlagen und Sachwerte wie Aktien, Immobilien genutzt werden. Um das Risiko auch hier zu streuen, sollten Sie nicht in Einzelwerte investieren, sondern in Fonds die als Mündelsichere Geldanlage gelten.

 

 

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen ist sehr schwierig da sie zu Mündelsicheren Geldanlage zählen. Hier können Sie aber erfahren wie es doch möglich ist.

 

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen

 

Da Sparbriefe als mündelsichere Geldanlagen gelten, ist es sehr schwer Sparbriefe vorzeitig aufzulösen. Es handelt sich um sogenannte Namensschuldverschreibungen die sich weder kündigen noch übertragen lassen. Die einzige Lösung ist das Verkaufen des Sparbriefes um mit Sparbriefe vozeitig Geld zu machen.

Welche Probleme mündelsichere Anlagen machen können, möchte ich mit einem kleinen Beispiel verdeutlichen.

Sie erben von einem Verstorbenen einen Sparbrief der auf dessen Namen ausgestellt worden ist. Da Sie das Geld gut gebrauchen können, wollen Sie den Sparbrief vor Laufzeitende bei der Bank zu Geld machen. Bei vielen Banken werden Sie aber auf Probleme stoßen, weil Sparbriefe Namensschuldverschreibungen sind.  In der Urkunde ist die Verpflichtung der Bank verbrieft dem Besitzer ein zuvor festgelegten Zins über eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren zu zahlen.




Eine vorzeitige Kündigung ist per Gesetz nur „aus wichtigem Grund“ möglich. Was ein solcher ist, liegt im Ermessen der Bank. In der Vergangenheit gibt es sehr viele Beispiele wo Banken sogar in persönlichen Notsituationen (Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit) hart geblieben sind und die Auszahlung verweigert haben. Wenn Banken dann doch bereit sind Anleger vor Ende aus der Laufzeit herauszulassen, verlangen sie oft hohe Gebühren und Vorschusszinsen.

 

 

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen – Sparbriefe beleihen

Es ist grundsätzlich möglich Sparbriefe zu beleihen (auch ohne Schufa – Anfrage) doch es lohnt sich meistens nur für die Bank. Es ist sehr oft der Fall, dass die Sollzinsen für das Darlehn höher sind als die Rendite des Sparbriefes. Deswegen sollte die Möglichkeit zum Beleihen nur in absoluten Notfällen genutzt werden.

 

 

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen – wie kommt man nun vorzeitig an Geld?

Die Lösung ist meist nur der Verkauf des Sparbriefes. Es hat sich inzwischen ein „Zweitmarkt“ für Sparbriefe, Bausparverträge und andere mündelsicheren Geldanlagen entwickelt. Seriöse Verkaufsbörsen im Internet bieten die Möglichkeit vorzeitig aus den Verträgen auszusteigen. Es ist meistens möglich, wenn die Abtretung der Ansprüche nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Bei einigen Banken muss eventuell eine schriftliche Zustimmung eingeholt werden. Da auch die Verkaufsbörsen verdienen wollen, ist der Verkauf mit Gebühren verbunden. Je nach Anbieter fallen entweder Gebühren oder Abschläge auf den Nennwert der Sparbriefe an.

 

Mehr Infos zu Sparbriefen sind hier zu finden!

 

Links zu  bekannten Verkaufsbörsen:

– Hypoxx

– Sparbriefbörse – Deutschland