Kredite ohne Schufa

Wer in der Vergangenheit bereits durch unpünktliche oder ausbleibende Ratenzahlungen und vielleicht sogar Mahnverfahren aufgefallen ist, muss damit rechnen, dass sein SCHUFA-Score entsprechend schlecht ist. Aber auch Personen, die beispielsweise aufgrund einer selbständigen Berufstätigkeit ein unregelmäßiges Einkommen haben, können Probleme haben, wenn sie einen regulären Kredit beantragen wollen. In einer finanziellen Notlage entscheiden sich deshalb viele für einen Kredit ohne SCHUFA. Da sich in diesem Bereich allerdings viele schwarze Schafe tummeln, gibt es bei der Suche nach einem passenden Angebot einiges zu beachten.

Kredite ohne Schufa – Rahmenbedingungen für SCHUFA-freie Kredite

Auch bzw. insbesondere Kredite, die trotz negativer Bonitätsauskunft vergeben werden, kommen nicht ohne Absicherung des Ausfallrisikos aus. Aus diesem Grund verlangen seriöse Kreditgeber einen Nachweis des regelmäßigen Einkommens, weshalb gerade Selbständige und Arbeitslose auch bei SCHUFA-freien Krediten oft nicht zum Zuge kommen.

Allerdings ist es in diesen Fällen mitunter möglich, einen solventen Bürgen zu benennen, der den Kreditvertrag ebenfalls unterschreibt und dadurch für eine ordnungsgemäße Rückzahlung mithaftet. Außerdem wird der Verzicht auf die Bonitätsprüfung durch entsprechend höhere Zinszahlungen und Gebühren ausgeglichen. Da die anfallenden Kosten unverhältnismäßig hoch sein können, empfehle ich Vergleichsportale zu nutzen und sich darüber zunächst um einen regulären Bankenkredit zu bemühen. Da Kreditinstitute den SCHUFA-Score unterschiedlich berücksichtigen, kann es durchaus sein, dass trotz der Absage durch die eine Bank ein anderer Kreditgeber doch noch zusagt.




Kredite ohne Schufa – Unseriöse Anbieter erkennen

Da Menschen, die sich für einen SCHUFA-freien Kredit interessieren, häufig in einer finanziellen Notlage sind, fällt es unseriösen Kreditanbietern leicht, ihnen völlig überteuerte Finanzprodukte zu vermitteln. Hellhörig sollten Sie immer dann werden, wenn zahlreiche zusätzliche Kosten anfallen. Dabei kann es sich beispielsweise um Vorabgebühren vor dem eigentlichen Vertragsabschluss oder um Gebühren für eine schnellere Bearbeitung handeln. Auch verschiedene nicht nachprüfbare Auslagen werden gerne in Rechnung gestellt. Zusätzlich sind diese Kredite oft mit dem Kauf von verschiedenen und unüblich teuren Versicherungen verknüpft. Besonders problematisch sind Gehaltsabtretungen. Auch kostenpflichtige Finanzsanierungen oder Schuldenregulierungen können die Bedingung für eines dieser unseriösen Darlehen sein.

 

Kredite ohne Schufa – Alternativen zu herkömmlichen SCHUFA-freien Krediten

Wer einen negativen SCHUFA-Eintrag hat, muss heutzutage nicht unbedingt einen traditionellen Kreditgeber in Anspruch nehmen. Inzwischen gibt es verschiedene Online-Portale, die Kredite von Privatpersonen vermitteln. Da es dabei möglich ist, den Hintergrund für den Kreditwunsch persönlich darzustellen, lassen sich leichter passende Darlehen finden. Natürlich sind auch dabei Sicherheiten notwendig, und der Ablauf der Rückzahlung entspricht dem eines herkömmlichen Kredits. Falls der Wunsch nach der Geldaufnahme einer Überschuldung entspringt, ist es deshalb sinnvoller, eine seriöse Schuldenberatung in Anspruch zu nehmen.

 

Kredite ohne Schufa – Fazit

Solche Bewertungsverfahren wie Schufa sind immer wieder umstritten. Aber die Kreditgeber kommen nicht ohne solche Verfahren aus um ihr Verlustrisiko zu senken. Auch für die Kreditnehmer kann eine Schufa-Prüfung ein Schutzmechanismus sein. Denn wenn die finanzielle Lage schon sehr angespannt ist, kann ein weiterer Kredit das finanzielle Fiasko bedeuten.

Trotzdem kann es nötig sein einen Kredit aufzunehmen. Das ist auch trotz eines negativen Schufa Eintrags durchaus möglich. Leider sind in solchen Fällen oft die Sicherheiten deutlich höher, was den Kredit dann wieder verteuert.

Der Abschluss eines Kredit Vertrag sollte grundsätzlich gut überlegt sein. Aber ein Kredit mit einem negativen Schufa Eintrag sollte noch gründlicher Überlegt werden. Weitere Möglichkeiten zu zu Krediten ohne Schufa zu informieren bietet die Webseite Kreditagenten.

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Kredite für Azubis

Für die meisten Azubis beginnt mit der Ausbildung der erste Lebensabschnitt, wo man auf eigenen Beinen stehen muss. Dies bedeutet auch, dass so langsam die Kosten für das tägliche Leben selbst bedient werden müssen. Ist man eventuell auf ein Auto angewiesen, um zum Ausbildungsplatz zu kommen, oder benötigt man für die erste Wohnung oder das WG-Zimmer neue Möbel? Schnell kann das meist recht niedrige Azubi-Gehalt nicht ausreichend sein. Wenn jetzt nicht die Eltern einspringen können oder möchten, kann ein Azubi-Kredit der einzige Ausweg sein. In diesem kleinen Ratgeber möchte ich euch Tipps an die Hand geben, welche Dinge es zu beachten gibt.

Kredite für Azubis – ist es möglich als Azubi einen Kredit zu bekommen?

Es ist so, dass grundsätzlich jeder einen Kredit bekommen kann, der über die finanziellen Mittel verfügt diesen auch wieder zurückzubezahlen. Bei Azubis wird die Sache da schon etwas schwieriger. Denn die finanziellen Mittel sind oft nicht so hoch. Das liegt vor allem daran, dass die Ausbildungsvergütung in der Regel nicht so hoch sind das die monatlichen Kosten, die zum Leben anfallen abgedeckt sind. Aus diesem Grund werden viele Kreditanträge von Banken abgelehnt.




Gute Bonität auch als Azubi

Die Banken umwerben Azubis, wenn es um das erste Girokonto oder die Anlage vermögenswirksamer Leistungen geht. Bei Kreditbedarf sind die jungen Menschen dagegen nicht mehr so gern gesehene Kunden. Bonität ist hierfür das Stichwort. Denn diese sollte schon sehr gut sein, um einen Kredit bei einer Bank zu bekommen.

Andere Sicherheiten werden von Banken aber auch sehr gerne verlangt. So kann es z.B. sehr hilfreich sein, wenn der Azubi schon einen Vertrag zur Übernahme nach der Ausbildung in der Tasche hat. Durch das meist höhere Gehalt nach der Ausbildung ist für die Bank und den Azubi die Sicherheit höher das er den Kredit auch weiterhin bedienen kann. Falls keine Sicherheiten vorhanden sind, können dann z.B. die Eltern noch als Bürgen einspringen, was dann im Einzelfall gut abgesprochen sein sollte.

Sehr wichtig für die Beantragung eines Kredites ist auch die Frage nach der Probezeit. Befindet sich der Azubi noch in der Probezeit wird es fast unmöglich einen Kredit von der Bank zu bekommen. Die Risiken sind einfach für die Banken zu hoch das der Kreditnehmer seinen Ausbildungsplatz verliert oder abbricht. Dann fehlen schnell die finanziellen Mittel für den Kredit.

 

 

Kredite für Azubis – welche Kredite kommen in Frage?

Für Azubis kommt eigentlich nur ein Ratenkredit in Frage. Solche Ratenkredite oder auch Kleinkredite genannt, werden monatlich inklusive Zinsen zurückbezahlt. Damit die monatliche Belastung nicht zu hoch ist und auch noch „Luft“ für andere Dinge bleibt, sollte hier die Kreditsumme möglichst klein gewählt werden. Ein weiterer Vorteil einer niedrigen Kreditsumme ist, dass diese verhältnismäßig schnell getilgt werden kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre noch eine Variante des Ratenkredites. Hier könnte man mit der Bank vereinbaren, dass während der Ausbildung nur die Zinsen für den Kredit bezahlt werden. Im Anschluss an die Ausbildung in einer richtigen Anstellung dann die Zinsen mit einer Tilgung. Das hätte den Vorteil, dass die monatliche Belastung während der Ausbildung gering bleibt und die Belastung höher ausfällt, wenn man mehr verdient. Der Nachteil einer längeren Laufzeit für den Kredit bringt diese Variante natürlich mit.

 

 

Kredite für Azubis – Kreditwürdigkeit muss geprüft werden

Bonität bedeutet Kreditwürdigkeit. Sie ist ein Maß für die Fähigkeit, aber auch für den Willen, Schulden zu begleichen. Nachdem platzende Kredite zu einer handfesten Banken- und Finanzkrise geführt hatten, verpflichtete der Gesetzgeber in Deutschland, der EU und vielen anderen Teilen der Welt die Kreditgeber zu einer sorgfältigen Bonitätsprüfung. In Deutschland bedienen sich die Geldinstitute dazu der Schufa. Ob Autokredit der Volksbank oder Einrichtungsdarlehen der Sparkasse, die Schufa gibt Auskunft zur Bonität und registriert angenommene wie abgelehnte Kreditanfragen.

Sicherheiten für die Bank

Der beste Weg zu einem günstigen Kredit ist, der Bank Sicherheiten über die persönliche Bonität hinaus anzubieten. Die ist nämlich beim Azubi aufgrund des befristeten Ausbildungsvertrags und des niedrigen Einkommens wenig ausgeprägt. Sachwerte sind selten vorhanden, abgesehen von der Fahrzeugfinanzierung, bei der das Auto an die Bank sicherheitsübereignet wird. Es empfiehlt sich deshalb, weitere Personen mit besserer Bonität in den Vertrag einzubeziehen. Beispielsweise können Eltern als Bürgen auftreten. Bei der üblichen selbstschuldnerischen Bürgschaft haften sie für Kreditraten und Zinsen, ohne dass die Bank den Kreditnehmer zuvor verklagen und gegen ihn vollstrecken müsste.

 

Kredite für Azubis – Alternativen zu Ratenkrediten

 

Privatkredit

Möchten Sie sich nicht von Ihren Eltern oder anderen Personen abhängig machen, bekommen aber im klassischen Bankensystem kein akzeptables Kreditangebot, können Sie es auch mit einem Privatkredit versuchen. Seriöse Plattformen bringen private Geldgeber und Interessenten für ein Darlehen zusammen. Die Bonitätsprüfung ist weniger streng, die Vergabeentscheidung erfolgt oft aus dem Bauch heraus. Die Zinsen sind aber dem Risiko entsprechend hoch, außerdem verlangt die Plattform Vermittlungsgebühren.

Crowdfounding

Crowdfounding ist eine Finanzierung durch einen privaten Investor. Hierbei sind die Möglichkeiten sehr vielfältig. Es kommt ein Unternehmer genauso gut in Frage, wie die nette Nachbarin. Beim Crowdfounding sind die bürokratischen Hürden etwas geringer als bei einem Ratenkredit bei einer Bank. Das bedeutet aber nicht, dass die Bonität nicht überprüft wird, aber ist die Chance auf eine Finanzierung deutlich höher als bei einem Ratenkredit bei einer Bank.

 

 

Kredite für Azubis – Welche Fehler sollten vermieden werden.

Gerade bei Krediten bei Azubis wo der finanzielle Hintergrund nicht sehr hoch ist, sollte die Aufnahme eines Kredites gut überlegt sein. Den die Gefahr das man mit dem Kredit in eine finanzielle Notlage gerät ist relativ hoch. Daher sollte man folgende Fehler nach Möglichkeit vermeiden:

  •  Brauche ich den Kredit wirklich: Vor Abschluss eines Kredites sollte man sich noch mal überlegen ob man den Kredit wirklich benötigt. Ist es möglich die finanziellen Mittel doch durch Sparen zu erreichen. Kann ich eine Investition nicht noch mal verschieben?

 

  •  Gut Nachrechnen: Das ist der wichtigste Punkt vor Abschluss eines Ratenkredites. Die Einnahmen und Ausgaben jeden Monat sollten genau aufgeschrieben werden. Denn wenn die monatliche Belastung durch einen Kredit zu hoch wird, kann das die finanzielle Situation noch deutlich verschlimmern. Das Führen eines Haushaltsbuchs kann hier hilfreich sein.

 

  • Prüfen der Kreditlaufzeit: Ist noch nicht klar ob man nach der Ausbildung übernommen wird, sollte die Laufzeit möglichst kurz gewählt werden.

 

  • Nichts überstürzen: Die meisten Anschaffungen und Investitionen sind nicht von heute auf Morgen fällig. Es macht also keinen Sinn sich unnötig Stress zu machen. Nutzen Sie vor der Entscheidung alle möglichen Quellen um sich vor der Kreditannahme zu Informieren. Freunde, Eltern, das Internet können gute Informationsquellen sein. Auch kann es nicht schaden sich zu überlegen ob der Kredit wirklich sinnvoll ist, oder ob das Geld nicht doch irgendwie anders beschafft werden kann.

Kredite für Azubis – Fazit

Auch wenn ein Azubi in der Regel ein geringes Einkommen hat, gibt es Möglichkeiten einen Ratenkredit abzuschließen. Wichtig ist dabei realistisch abzuschätzen welche Tilgungsrate ich mir leisten kann und wie hoch die Summe sein soll, die ich wirklich benötige.

Wirklich wichtig ist aber die Überlegung ob der Ratenkredit wirklich benötigt wird. Muss ich die Investition gerade jetzt Tätigen oder kann ich auch ohne sie auskommen. Gibt es Möglichkeiten anderweitig (Nebenjobs, Ferienjobs usw.) das Geld zu beschaffen die für die Investition benötigt werden. Solche oder ähnliche Fragen können bei der Entscheidung enorm hilfreich sein.

Kleiner Tipp von mir: Es gibt auch viele Möglichkeiten Dinge günstiger zu bekommen, so das vielleicht auch gar kein Kredit benötigt wird. Möbel können auch sehr gut gebraucht gekauft werden (E-Bay Kleinanzeigen). Es gibt so einige Staatliche Zuzahlungen, die genutzt werden können. Das könnten z.B. günstigere Bahntickets sein, oder auch Zuzahlungen zu der eigenen Wohnung.

Wer einen grossen Teil seiner Ersparnisse in Aktien, Fonds oder andere Geldanlagen investiert hat wird sich oft fragen, wie viel Kapital er flüssig auf seinem Konto lassen sollte, anstatt dieses auch noch zu investieren. Dies hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Deshalb möchte ich Ihnen in diesem Artikel zeigen, wie Sie die richtige Cashquote für Ihre individuelle Situation bestimmen können.

 

 

Die Cash Quote – hängt von der Geldanlage ab

Die Cash Quote hängt von den gewählten Geldanlagen ab
Wenn Sie Ihr Geld primär in Wertpapiere oder Festgeld investiert haben, dann benötigen Sie für Notfälle Liquidität. Nur so können Sie verhindern, dass Sie wegen einer Autoreparatur oder einer anderen unvorhergesehenen Ausgabe Wertpapiere verkaufen müssen oder die Gebühren für eine vorzeitige Kündigung von Festgeld anfallen.

Sollten Sie aber auch leicht zu veräussernde und gleichzeitig wertstabile Geldanlagen in Ihren Portofolio haben, können Sie die Cashquote deutlich reduzieren. Denn auch im Falle eines erzwungenen Verkaufs in der Krise, werden Sie nicht allzu viel Geld verlieren.




Die Cash Quote – welche Risiken gibt es bei meiner Geldanlage

Machen Sie sich Gedanken über Ihre Risiken
Die Höhe der notwendigen Rücklagen hängt stark von den zu erwartenden Risiken ab. So braucht beispielsweise ein Auszubildender, der noch im Elternhaus wohnt und nicht auf ein Auto angewiesen ist, keine besonders hohen Rücklagen. Denn es gibt einfach keine grossen Risiken, die abgefedert werden müssen.

Wenn der gleiche Auszubildende aber auf dem Dorf wohnt und keinen ÖPNV nutzen kann, ist ein Cashbestand von mindestens 1000€ zwingend notwendig. So kann im Notfall eine Reparatur des Autos bezahlt werden.
Zwar gibt es die Möglichkeit in genau solchen Situationen Kredite in geringer Höhen beim Kreditanbieter Smava zu beantragen. Doch für Azubis ist es mit der geringen Ausbildungsvergütung eine enorme Herausforderung einen Kredit zu tilgen. Deshalb sollte diese Variante nur im Notfall in Anspruch genommen werden. Für alle potentiellen Kreditnehmer gilt, dass sie vor der Inanspruchnahme eines Kredits die Rückzahlung planen sollten, damit es hier nicht zu Problemen kommt.

 

 

Die Cash Quote – Die Finanzen absichern

So sichern Sie Ihre Finanzen während der Tilgungsphase
Ein Kredit soll Sie aus einer finanziellen Schieflage befreien und Sie nicht noch weiter hineintreiben. Deshalb empfehlen wir Ihnen die Aufstellung eines Finanzplans. Dabei sollten Sie alle Fixkosten wie Miete, den Handyvertrag und Versicherungen berücksichtigen.

Darüber hinaus müssen Sie die variablen Ausgaben für Essen und Freizeitgestaltung abschätzen. Dies ist gar nicht so einfach, denn viele Menschen neigen an dieser Stelle dazu die eigenen Ausgaben schönzurechnen, um einen höheren Kredit rechtfertigen zu können. Tun Sie dies nicht, sondern schätzen Sie Ihre Kosten lieber zu hoch als zu niedrig ein, damit die Zahlung der Kreditrate Ihnen keine zusätzlichen Probleme bereitet.

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Die Cash Qoute – Fazit

Es ist in der Regel sehr einfach die richtige Cash Quote für sich zu ermitteln. Zwei Fragen müssen dafür eigentlich nur beantwortet werden.

  1. Welches Risiko habe ich zu tragen
  2. Wie sieht die Strategie meiner Geldanlage aus

Bei welchem Risiko habe ich zu tragen, sollte man sich genau hinterfragen was passieren kann, wenn die Cash Quote zu niedrig ausfällt. Bin ich etwa der Familienvater der eine relativ hohe finanzielle Belastung zu tragen hat , oder bin ich noch ein Azubi der eventuell noch zu Hause wohnt. Wo das Risiko höher ausfällt ist wohl schnell klar.

Zur Strategie der Geldanlage ist wichtig zu hinterfragen wie mein Geld angelegt ist. Besteht die Geldanlage beispielsweise aus Aktien, können recht schnell Verluste anfallen, wenn in einer schlechten Börsenphase verkauft werden muss. Ganz anders sieht es aus, wenn das meiste Kapital auf dem Tagesgeldkonto liegt (was meistens nicht zu empfehlen ist).

Echtzeit Börsensoftware

So übersichtlich kann Daytrading sein! Testen Sie unverbindlich den Funktionsumfang dieser Echtzeit-Börsensoftware. Hier mehr erfahren!
Alles jederzeit im Blick mit der innovativen Börsensoftware TAI-PAN Realtime
Der weltweite Börsenhandel ist attraktiv wie selten zuvor. Gerade beim Daytrading, also beim kurzfristigen Handel mit Börsensoftware TAI-PAN Realtime, lassen sich nicht selten binnen kurzer Zeit enorme Gewinne erzielen. Doch natürlich setzt dies voraus, alle relevanten Informationen und Entwicklungen möglichst in Echtzeit (realtime) nachvollziehen zu können. Genau diese Voraussetzungen schafft die hier vorgestellte Börsensoftware TAI-PAN Realtime. Der überzeugende Funktionsumfang und das leistungsstarke Netzwerk sorgen dafür, dass Gewinne an der Börse beim Daytrading kein Zufall sind. Börsenprofis und solche, die intensiven Handel betreiben wollen, können mit dieser Softwarelösung auf eine funktionale Grundlage vertrauen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie mit PAI-TAN Realtime Ihre Gewinne möglichst fokussiert anstreben können.
Was ist TAI-PAN Realtime?





Es handelt sich um eine Echtzeit-Börsensoftware, die insbesondere mit Blick auf das intensive Handeln (Daytrading) an weltweiten Börsenplätzen ausgelegt wurde. Die intuitive Bedienbarkeit der Benutzeroberfläche erlaubt es, sich schnell einarbeiten zu können. Die Übersichtlichkeit der Programmoberfläche trägt ebenfalls dazu bei. Von besonderem Mehrwert ist die Schnelligkeit bzw. Echtzeit dieser Software, sodass immer die aktuellsten Entwicklungen mit einem Blick nachvollzogen werden können. Zu empfehlen ist diese Börsensoftware vor allem für alle, die kurz- oder auch mittelfristiges Daytrading betreiben wollen. In jeder Hinsicht leistet das innovative Softwarepaket einen messbaren Beitrag zur Professionalisierung der Börsentätigkeit.

 

Echtzeit Börsensoftware – Faktenbasierter Überblick: Was steckt in TAI-PAN Realtime?

Anwender können mit der Software aktuell auf mehr als 20.000 Aktien zugreifen, und dies weltweit. Hinzu kommen mehr als 130 Devisen und über 50 Rohstoffe, die gerade mit Blick auf das Handlungsfeld Daytrading hohe Gewinne in Aussicht stellen. Hinzu kommen weit über 1 Million Derivate und mehr als 3.000 Indizes. Insidern verraten diese Zahlen auf einen Blick, welche enormen Handlungsspielräume sich flexibel mit dieser Softwarelösung nutzen lassen.

 

Echtzeit Börsensoftware – Leistungsstarke Chartanalyse-Tools als Grundlage für Erfolg

Das funktionale Herzstück der hier vorgestellten Börsensoftware sind praktische Tools zur Chartanalyse. Durch die Visualisierung von Kursentwicklungen können Trends und Chancen mit einem Blick erkannt werden. Zudem ist es für Sie als Anwender möglich, alle relevanten Entwicklungen zu jeder Zeit fest im Blick zu halten. Natürlich können Sie dabei persönliche Schwerpunkte setzen bzw. Ihre persönliche Strategie definieren. TAI-PAN Realtime gibt Ihnen mit Blick auf das Daytrading die Option, mehrere Börsenplätze oder auch entwicklungsstarke Marktbereiche genau zu verfolgen. Insofern sind die integrierten Chartanalyse-Tools die Grundlage, um fundierte Entscheidungen mit möglichst geringem Risiko treffen zu können. Nutzen Sie die innovativen Marktscanner, um Wertpapiere zielorientiert herausfiltern zu können. Dabei haben Sie die Chance, nach bestimmten Kriterien zu suchen. Die Analyse wird mit Indikatorsignalen angereichert, sodass sich Chancen zahlenbasiert abzeichnen können. Vielversprechende Chartmuster bzw. Kursverläufe werden bei der Analyse natürlich bevorzugt berücksichtigt.

 

Echtzeit Börsensoftware – mit der Alarmfunktion entgeht Ihnen nichts mehr

Wer beim Daytrading schnelle Erfolge sucht, ist auf ein optimales Timing angewiesen. In dieser Hinsicht können in nicht wenigen Fällen Minuten sehr entscheidend sein: Ein funktionaler Mehrwert dieser Börsensoftware ist insofern die nutzbare Limit-Überwachung inklusive Alarmfunktion. Sie erhalten automatische Benachrichtigungen per SMS oder Mail über einen Partner-Server auch dann, wenn Ihr PC ausgeschaltet sein sollte. Insofern können Sie in Echtzeit agieren, wenn ein bestimmtes Kaufs- oder Verkaufslimit erreicht wurde. Die Benachrichtigungen können Sie auch erhalten, wenn wichtige Überwachungslinien oder Stoppkurse erreicht wurden.

Vorteile der Börsensoftware TAI-PAN Realtime für das Daytrading:+ überzeugender Leistungsumfang für professionelle Ansprüche

+ Zugriff auf mehr als 20.000 Aktien und über 3.000 Indizes
+ aktuelle und reichweitenstarke Datenbank
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+ langjährige Kurshistorien sorgen für eine perfekte Chartanalyse
+ Daytrading ohne Grenzen durch weltweites Angebot an Kursdaten

 

Dem professionellen Börsenhandel sind keine Grenzen gesetzt
Wer dauerhaft im Segment des Daytrading erfolgreich sein möchte, wird sich nicht nur auf regionale Börsenplätze beschränken können. Alleine das Ziel der Risikominimierung erfordert es, Risiken zu streuen. Dies kann am besten durch Diversifikation erreicht werden. Und genau aus diesem Grund ist es mit TAI-PAN Realtime möglich, auf ein weltweites Kursdatenangebot zurückzugreifen. In dieser Hinsicht ist die Qualität der Datenbank dieser Softwarelösung von entscheidender Bedeutung für Ihre Gewinne an der Börse. Sie können sich mit diesem Produkt auf eine leistungsstarke Kursdatenbank verlassen, die eine globale Marktabdeckung erlaubt. Durch die im Leistungspaket enthaltene Anbindung an Partnerprodukte sowie funktionale Schnittstellen ist es möglich, den Umfang der Börsensoftware individuell auf die eigenen Zielsetzungen abzustimmen.

 

DKB-Cash: Das kostenlose Internet-Konto

 

Echtzeit Börsensoftware – TAI-PAN Realtime Demoversion: Börsensoftware 14 Tage kostenlos testen.

Wer sich ein genaueres Bild über diese Börsensoftware verschaffen möchte, kann sie 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen und so den vorgestellten Funktionsumfang im Detail nachvollziehen. Einen nennenswerten Mehrwert bietet auch der Support, der für Anwender vorgesehen ist: Durch Lenz + Partner wird jederzeit eine aktive Unterstützung gewährleistet, dies auf dem online und offline Weg. Persönlicher Support stellt sicher, dass aufkommende Probleme sofort handlungsorientiert gelöst werden.

US-Autokreditblase

Ich habe in den vergangenen Tagen im Netz einen sehr interessanten Beitrag über eine aufkommende US-Autokreditblase gelesen. Dieser Beitrag hat großes Kopfschütteln verursacht und mich so sehr an die Finanzkrise 2008 erinnert, dass mal etwas mehr im Internet recherchiert habe. Was ich gefunden habe lässt mich noch mehr Kopfschütteln. Die Ergebnisse habe ich mal kurz zusammengefasst und mich würde mal ganz ehrlich eure Meinung interessieren.




US-Autokreditblase – zur Erinnerung was hat nochmal zur Finanzkrise 2008 geführt?

Es ist nun fast 10 Jahre her das in den USA die Finanzkrise ausgebrochen ist. So ganz langsam erholt sich die Welt von diesem Schock. Viele Länder haben aber immer noch mit den Auswirkungen zu kämpfen. Kurz gesagt führte damals die hemmungslose Vergabe von Immobilienkrediten zu der Krise die viele getroffen haben.

Es wurden damals an alle Kredite für Immobilien vergeben die sich eine Immobilie kaufen wollten. Auch an diejenigen die es sich eigentlich nicht leisten konnten. Dadurch stieg die Nachfrage nach Immobilien immer weiter an und damit auch die Preise der Immobilien. Die Banker gingen davon aus, dass sie auf jeden Fall ihr Geld bekommen würden auch wenn ein Schuldner mal Pleite ging (den die Nachfrage war sehr hoch)

Zudem konnten viele Hausbesitzer der Versuchung nicht wieder stehen die ihnen ihre Banker vorschlugen. So wurden sehr viele Kredite mit der Immobilie als Sicherheit aufgenommen um etwa sich ein Auto, Urlaub oder den größeren Fernseher zu leisten. Die Immobilien werden schon im Preis steigen und den Kredit ausreichend absichern ist die Devise gewesen.

Die Gier vieler (höheren) Bankmitarbeitern trieb die ganze Sache noch weiter auf die Spitze. Zur Absicherung wurden sogenannte Absicherungsgeschäfte getätigt. Ganz knapp erklärt wurden die hohen Ausfallrisiken der schlechten Kreditnehmer an andere Banken verkauft und das immer weiter bis keiner mehr einen Überblick hatte. Als dann immer mehr Schuldner ihre Kredite nicht mehr bezahlen konnten brach das Kartenhaus zusammen. Dadurch das immer mehr Immobilien auf den Markt kamen die verkauft werden mussten fielen die Preise und die schönen Sicherheiten waren dahin. Das Ende ist bekannt.

 

 

US-Autokreditblase – jetzt zum aktuellen Problem

Die günstigen Zinsen haben auch in den USA die Zinsen für Kredite auf ein Rekordtief sinken lassen. Zudem herrscht bei den Autoherstellern ein extremer Kampf um neue Kunden. Diese zwei Tatsachen lassen erklären warum seit einiger Zeit viele Autokredite in den USA so extrem günstig sind. Viele hauseigene Banken der Autohersteller unterbieten sich fast mit den günstigsten Konditionen. So sind Kreditzinsen von unter 1,9 Prozent pro Jahr keine Seltenheit. Einige Banken bieten sogar Finanzierungen von 0,0 Prozent bei einer Laufzeit von 60 Monaten an.

Und die günstigen Kredite werden von den Amerikanern sehr häufig genutzt. Von den ca. 16,5 Millionen Autos die im vergangenen Jahr verkauft wurden, sind die meisten mit günstigen Krediten finanziert worden.

Wieder nichts gelernt

Aber scheinbar haben die Banker aus der Krise 2008 nichts gelernt. Die Gier ist wohl wieder einmal so groß und schiebt den gesunden Menschenverstand beiseite. Denn anders lässt sich nicht erklären, dass sehr viele dieser Kredite an Leute vergeben worden sind, die es sich eigentlich nicht leisten können. Auch ist die durchschnittliche Kreditsumme von 30.000 Dollar sehr hoch was für sehr lasche Vorgaben der Kreditvergabe spricht und für den Wahnsinn vieler Amerikaner.

Nochmal zum Verständnis. Durchschnittliche Kreditsummer von 30.000 Dollar bedeutet, dass alle Kredite in einen Topf geworfen worden sind und der Durchschnitt daraus gebildet wurde. Das bedeutet auch das sehr viele Kredite für Autos weit über 30.000 Euro liegen müssen Wahnsinn !!!

 

US-Autokreditblase – wie groß ist das Risiko

Zurzeit sind in den US Autokredite vergeben, die einen Wert von über 900 Milliarden US-Dollar haben. Diese Summe bildet ein historisches Hoch dar, was bedeutet das noch nie solche Summen für Kredite für Autos ausgegeben worden sind.

Das Risiko ist wie vor 10 Jahren wieder sehr real das viele Menschen ihre Kredite nicht bezahlen können. Sie müssen ihre Autos Zwangs verkaufen was die Preise für Autos nach unten drücken wird. Und so wird das Risiko für die Banken immer höher, dass sie ihre geliehenes Kapital nicht zurückbekommen.

Unglaubliche Zahlen

Hier nochmal ein paar Zahlen die belegen wie hoch das Risiko für das Platzen der Blase zurzeit schon ist. Ca. 6,5 Millionen US-Amerikaner die ihr Auto mit einem Kredit finanziert haben, können schon jetzt ihre Rate nicht mehr ordentlich zahlen und sind mindestens 90 Tage mit der Ratenzahlung im Verzug.

Und damit nicht genug. Eine weitere gravierende Ähnlichkeit mit der Finanzkrise 2008 gibt es noch. Die Banken verkaufen auch hier wieder das Risiko in Form von Verbriefung an Investoren. Und mischen diese wieder neu und verkaufen ihrerseits wieder weiter an andere Investoren. Dieser Zustand ist schon wieder so komplex das eigentlich keiner mehr durchschauen und überblicken kann wer jetzt für welchen Kredit geradestehen muss.

 

 

US-Autokreditblase – Fazit

Ich denke, dass viele meiner Leser jetzt auch mit dem Kopf schütteln und denken das gibt es doch gar nicht. Wieder wurden viel zu hohe Kredite an Verbraucher vergeben die es sich eigentlich nicht leisten können. Wieder wurden wohl aus Gründen der Gewinnmaximierung die Vorgaben der Kreditvergabe sehr lasch gehandhabt. Zum wiederholten Mal wurden die Risiken an Investoren verkauft so dass niemand mehr einen guten Überblick hat wer wie viel bei einem Ausfall bezahlen muss.

Die Blase fängt schon langsam an zu Platzen. So mussten schon einige Banken Millionenbeträge abschreiben, weil der Wert des US-Autokreditgeschäft geschrumpft ist. Wenn jetzt nicht die lasche Kreditvergabe eingestellt wird und schnellstmöglich geprüft wird wie die Ausfallrisiken der Schuldner verringert werden kann, dann wird früher oder später die Blase platzten. Ob wieder das gesamte Weltfinanzsystem ins Wanken gerät ist nicht eindeutig vorher zu sagen. Aber ganz ohne Schrammen wird das Platzen der Blase nicht ablaufen.

 

 

Am erschreckendsten Finde ich aber die Tatsache das die Menschen nichts aus der Krise 2008 gelernt haben. Auf der einen Seite die Banken die aus lauter Profitgier scheinbar wieder alles vergessen haben und Kredite vergeben auf Teufel komm raus. Und zudem die Sicherheiten in einem extrem unübersichtlichen Geflecht verkaufen um noch mehr Gewinn zu erzielen.

Auf der anderen Seite aber auch die Menschen die sich Konsumkredite ans Bein binden, obwohl sie bestimmt wissen das sie es sich eigentlich nicht leisten können. Das getreu dem Motto es wird schon irgendwie gut gehen. Zudem finde ich die Höhe der Konsumkredite für Autos sehr erschreckend. Wer würde in Deutschland für weit mehr als 30.000 Euro ein Auto komplett finanzieren? Oder ist das in Deutschland auch normal?

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und werde in den nächsten Wochen das Thema mit großem Interesse weiterverfolgen.

Riester Rente 2018

Um die Rieste Rente für die Sparer weiterhin interessant zu machen, hat der Gesetzgeber einige Änderungen vorgenommen. Nicht nur die Erhöhung der Zulage wurde (schon) am 07. Juli 2017 vom Bundesrat beschlossen, sondern noch ein paar weitere Maßnahmen. Alle zusammen machen Riester nun noch interessanter für alle die etwas für die Altervorsorge machen möchten. Welche das im Details sind, habe ich in den folgenden Absätzen mal zusammengefasst.

 




Riester Rente 2018 – die Zulagen werden erhöht.

Das wichtigste zuerst. Ab dem 01. Januar 2018 wird die Grundzulage deutlich um 13,5% erhöht. Sind es bisher 154 Euro pro Jahr gewesen, bekommt nun jeder Sparer der voll Zulagenberechtigt ist, 175 Euro pro Jahr. Die Bedingungen um die volle Zulage zu bekommen haben sich nicht geändert. Hier aber nochmal zur Erinnerung kurz zusammengefasst.

Um die volle Zulage von 175 Euro zu bekommen, müssen mindestens 4 Prozent der Einkünfte in einen Riestervertrag eingezahlt werden, maximal allerdings 2.100 Euro pro Jahr. Natürlich kann in jeden Vertrag auch mehr eingezahlt werden, allerdings hat das dann aber keine Auswirkung mehr auf die Zulagen und Steuerermäßigungen.

Ist jetzt noch ein Kind oder mehrere Kinder vorhanden, kann der Riester Sparer zusätzlich die Kinderzulage einstreichen. Für Kinder die nach dem 31. Dezember 2007 geboren worden sind es stolze 300 Euro pro Jahr. Für Kinder die davor geboren worden sind immerhin noch 185 Euro. So braucht ein Familienvater mit zwei Kindern (beide nach 2007 geboren) und einem Bruttoverdienst von 50.000 Euro nur 1225 Euro einbezahlen um die volle Förderung zu bekommen.

50.000 Euro x0,04 % = 2.000 Euro – 2x 300 Euro – 175 Euro = 1.225 Euro

Damit ist es schnell und einfach möglich ein ordentliches Finanzpolster für die private Altersvorsorge anzulegen. Wenn z.B. 20 Jahre in einem Riester Vertrag eingezahlt wurde und die vollen Zulagen jedes Jahr abgerufen worden sind, können die Zulagen vom Staat sich auf über 15.000 Euro summieren. Zudem profitiert der Sparer von sehr ordentlichen Steuererleichterungen bei der Einkommenssteuererklärung. Der Sparer kann die Eigenbeträge bis max. 2.100 Euro als Sonderausgaben geltend machen. Diese Sonderausgaben können sich je nach dem Einkommensverhältnis schon sehr deutlich bei den Steuerausgaben bemerkbar machen. Denn die Differenz zwischen der steuerlichen Auswirkung des Sonderausgabenabzugs und der erhaltenen Zulage wird dann von der Einkommensteuer abgezogen.

 

Riester Rente 2018 – geränderte Besteuerung bei „Kleinstrenten“

Ist der monatliche Rentenanspruch sehr gering, ist es bisher auch schon möglich gewesen diesen mit einer Einmalzahlung zu Beginn der Auszahlungsphase auszubezahlen. Diese komplette Auszahlung ist dann im Jahr der Auszahlung komplett steuerpflichtig gewesen. Ab dem Jahr 2018 ändert sich diese Vorgehensweise deutlich zugunsten von „Kleinsparern“. So werden diese Einmalzahlungen ab dem Jahr 2018 ermäßigt mit der sogenannten „Fünftel Regelung“ abgerechnet. Das kann die Steuerlast schon deutlich senken und die Kleinstbeträge verschonen.

Außerdem bekommen Verträge mit geringen Beträgen noch eine Besonderheit. Denn schon zu Beginn des Riester Sparens müssen die neuen Riester Produkte ab 2018 ein Wahlrecht erhalten. So kann der Sparer künftig auswählen ob er zu Beginn der Auszahlungsphase die Abfindung erhalten möchte oder zum 01. Januar des darauffolgenden Jahres. Das hat den großen Vorteil, dass die Steuerlast nochmal verringert werden kann. Denn in der Regel ist die Steuerlast wesentlich geringer, wenn der Sparer Rente bezieht als wenn er Einkünfte durch seine Arbeit bekommt.

 

Riester Rente 2018 – die Bürokratie wurde etwas vereinfacht

Für bestimmte Berufsgruppen wie Beamte, Richter, Berufssoldaten usw. wurde das Verfahren zur Zulagenberechnung vereinfacht. So mussten sie bisher bei ihrer Besoldungstelle einwilligen das diese die Besoldungsdaten an die ZFA (Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen) übermittelt. Diese Einwilligung mussten Beamten etc. für jedes Beitragsjahr neu erteilen. Dazu hatten sie aber bis zu zwei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Beitragsjahres Zeit.

Diese Vorgehensweise wurde vom Gesetzgeber jetzt etwas anders geregelt. Die Einwilligung muss immer noch bei der Besoldungsstelle beantragt werden, aber diese Einwilligung muss nun grundsätzlich im Beitragsjahr erteilt werden.  Wird festgestellt das diese Vergessen wurde kann die Einwilligung nachträglich bis zum Abschluss des Festsetzungsverfahren nachgeholt werden. Diese Änderung wurde eingeführt damit Fehler bei der Zulagenbeantragung früher erkannt und behoben werden können.

Die Regelung tritt aber erst ab dem Beitragsjahr 2019 in Kraft. Und bis dahin wird die Zulagenberechtigung für davorliegende Beitragsjahre zeitnah von der ZFA geprüft. Werden nun Unregelmäßigkeiten Festgestellt werden die Betroffene Zeitnah von der ZFA angeschrieben. So soll verhindert werden das es auch in der Übergangszeit zu keinen Problemen bei den Zulagen kommt.

 

 

Riester Rente 2018 – neuer Freibetrag bei der Grundsicherung

Immer mehr Menschen befürchten im Alter auf die Grundsicherung angewiesen zu sein. Das bedeutet, dass die monatlichen Einnahmen nicht zum Leben reichen. In der Vergangenheit haben daher viele Betroffene auf eine Riester Rente verzichtet, weil die Befürchtung zu groß gewesen ist durch Riester noch weniger Geld in der Tasche zu haben.

Um das Problem zu lösen wurde nun ein Freibetrag bei der Grundsicherung eingeführt. Durch diesen Freibetrag in der Grundsicherung im Alter und bei der Erwerbsminderung werden Riester Renten in der Zukunft bei der Berechnung der Grundsicherung nicht mehr voll angerechnet. So gilt ein Grundfreibetrag von 100 Euro monatlich für die Beziehung von Riester Rente. Sollte die Riester Rente doch höher als 100 Euro ausfallen so ist der übersteigende Beitrag bis zu 30 Prozent anrechnungsfrei. So können bei der Grundsicherung bis zu 202 Euro Riester Rente bezogen werden, ohne das diese die Grundsicherung verringern.

Hier mal ein Beispiel für die Berechnung der Grundsicherung;

Ein Riester Sparer bekommt eine monatliche Rente von 180 Euro. Da diese Einkünfte aber nicht ausreichen um seine Kosten für den Lebensunterhalt zu decken, beantragt er daher eine Grundsicherung beim Amt. Bei der Berechnung werden alle Einkünfte angerechnet. Und hier kommen die neuen Freibeträge zum Tragen. So sind schon mal 100 Euro anrechnungsfrei und zudem 30% von den 80 Euro (24 Euro). So können in dem Beispiel 124 Euro bei der Berechnung nicht berücksichtigt werden. Nur 56 Euro der Riester Rente werden dann bei der Berechnung der Grundsicherung als Einkommen berücksichtigt. Die 124 Euro kommen dann auf die Grundsicherung als monatliche Einnahmen obendrauf.

Riester Fonssparplan

Riester Rente 2018 – Fazit.

Mit den Änderungen hat der Gesetzgeber versucht die Riester Rente wieder etwas attraktiver zu gestalten. So wurden die Zulagen um satte 13,5 Prozent erhöht was jeden Riester Sparer freuen wird. Aber besonders wurde bei den Änderungen versucht Riester für Geringverdiener interessanter zu machen. So gibt es jetzt Regelungen wo die Möglichkeiten der steuerlichen Behandlung von Kleinstrenten verbessert wurden.

Auch die Einführung der Freibeträge bei der Grundsicherung zielt in die gleiche Richtung, auch hier sollen Kleinstrenten bevorzugt werden. Denn bisher schreckten viele davor ab Riester abzuschließen, weil sie Gefahr liefen weniger Grundsicherung zu bekommen als ohne Riester. Aber hier wurde ein deutliches Signal gesetzt das sich Riester auch mit Kleinstbeträgen lohnen kann.

 

 

 

 

Geldanlage 2018 - was erwartet die Anleger

Das Jahr 2018 hat gerade begonnen und es wird Zeit sich Gedanken zu machen welche Anlageklassen sich 2018 am besten entwickeln könnten. Das Umfeld mit den sehr niedrigen Zinsen gibt es jetzt schon seit fast neun Jahren. Wird sich daran 2018 etwas ändern? In den folgenden Abschnitten möchte ich mal versuchen in die Glaskugel zu schauen. Vielleicht habt ihr ja Lust mit mir auf die Reise in die Zukunft zu gehen. Viel Spaß dabei 😉




Geldanlage 2018 – grober Überblick über die Lage

Was waren die vergangenen Jahre für Jahre besonders für Börsianer.  Die Kurse kannten fast nur eine Richtung und zwar nach oben. Rücksetzer gab es in Europa nur kleine und in den USA praktisch keine mehr seit knapp 8 Jahren. Die Gewinne von Aktien Weltweit sind seit der Großen Krise 2008 astronomisch hochgestiegen. Global ca. 200 Prozent Wertsteigerung bei deutschen Papieren ca. 250 Prozent und bei US-Werten ca. 280 Prozent. Bei vielen Anleger kommt nun so langsam die Frage auf: „Geht das so weiter oder ist das Ende langsam erreicht?“

 

 

Geldanlage 2018 – weiterhin beste Börsenbedingungen

Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch im Jahr 2018 die Rally an den Börsen weitergeht. Vielleicht nicht mehr mit den rasanten Wertsteigerungen aber dennoch weiter nach oben. Das liegt vor allem an den hervorragenden Bedingungen die zurzeit herrschen. Den meisten großen Volkswirtschaften geht es wirtschaftlich sehr gut. Egal ob Deutschland, Frankreich, USA, China oder auch Indien wachsen im Gleichschritt und profitieren voneinander. Selbst einstige Sorgenkinder wie Spanien, Portugal, Italien und sogar Griechenland geht wirtschaftlicher immer besser. Griechenland beispielsweise steht scheinbar kurz davor ohne fremde Hilfe wieder die Staatsausgaben stemmen zu können. Die ersten Staatsanleihen wurden bereits am Markt sehr erfolgreich platziert. Es ist immer noch ein weiter Weg, aber immerhin scheint es ein kleines Licht am Ende des Tunnels zu geben.

Außerdem wird das Geld auch 2018 weiterhin sehr billig zu haben sein. Die Zinsen werden auf dem sehr niedrigen Niveau weiterhin verharren was lukrative Alternativen zu Aktien fast unmöglich macht.  Bei einigen Anlageklassen muss man sogar Zinsen bezahlen statt Geld bei der Geldanlage über die Zinsen zu bekommen (verrückte Welt).

Und noch etwas könnte die Kurse der Unternehmen noch weiter nach oben treiben. Die Kassen vieler Unternehmen sind prall gefüllt und mangels Alternativen denken viele darüber nach eigene Aktien zurück zu kaufen. Aktienrückkaufprogramme sind in der Regel an den Börsen gern gesehen, was den Aktienkurs weiter beflügeln sollte.

 

Geldanlage 2018 – welche Gefahren lauern?

Aber auch 2018 gibt es natürlich auch Gefahren die potenzial haben die Partys an den Börsen zu vermiesen. So gibt es auf der Welt einige politische Unsicherheiten die alle großes Konfliktpotenzial haben. Hier mal ein paar Beispiele:

 

  • Die anhaltenden Machtspiele zwischen USA und Nordkorea. Jeder will der stärkste auf der Welt mit den meisten Atomwaffen sein… Keiner kann ganz genau vorhersagen wo diese Machtspiele am Ende enden. Wir hoffen mal das irgendwann der klügere Nachgibt.

 

  • Die politischen Machtspiele im Nahen Osten werden uns auch im Jahr 2018 immer mal wieder beschäftigen. Auch hier gibt es eine größere Gefahr das die „Zankereien und Machtspiele“ immer weiter ausarten und auf immer größere Konflikte hinauslaufen die auch die Weltwirtschaft empfindlich treffen könnten.

 

  • Auch steht wie in den letzten Jahren immer mal wieder die politische Stabilität von Europa auf dem Spiel. In einem wichtigen EU Land mit Italien stehen im Frühjahr Neuwahlen an. Und es ist keinesfalls sicher das die europafreundlichen Parteien gewinnen werden.

 

  • 2018 wird uns auch der Brexit weiterverfolgen. Die Verhandlungen sind so ziemlich ins Stocken geraten. Keiner kann bisher die genauen Auswirkungen vorhersagen, wenn der Austritt wirklich durchgeführt worden ist.

 

 

Geldanlage 2018 – die Kapitalspritzen könnten wegfallen

In den letzten Jahren haben die Notenbanken die Welt wirtschaftlich mit enormen Finanzspritzen am Leben gehalten. Jetzt wo in vielen Ländern die Wirtschaft brummt und die Inflationsrate bei 2 und mehr Prozent liegt werden die Notenbanken diese Kapitalspritzen verringern oder ganz beenden.  Die US-Notenbank Fed wird nicht nur die Zinsen im Jahr 2018 weiter anheben, sondern auch den Märkten Kapital entziehen indem sie ihr 4,5 Billionen (richtig gelesen mit „B“) schweres Wertpapierportfolio langsam verkaufen möchte.

Die anderen wichtigen Notenbanken aus Europa und Japan sorgen zwar immer noch für eine ordentliche Geldschwemme, aber auch sie haben schon angekündigt so langsam einen anderen Kurs einzuschlagen. So verringert die EZB beispielsweise ihre Anleihen käufe von derzeit 60 Milliarden pro Monat auf 30 Milliarden pro Monat. Sollte die Weltwirtschaft den Weg so weitergehen so wird auch die EZB oder die Bank of Japan spätestens im nächsten Jahr der FED folgen und die Zinsen schrittweise erhöhen. Und ob sich das verringerte Kapital negativ auf die Börse auswirken wird, ist wohl sehr schwer vorherzusagen. Aber eines ist ganz sicher, die Börsen Weltweit werden genau beobachten wie sich die obersten Geldwächter Draghi, Powell und Kurado in den nächsten Monaten verhalten.

 

Geldanlage 2018 – ruhig bleiben und starke Nerven mitbringen

Insgesamt gesehen wird das Jahr 2018 an der Börse wohl ein sehr turbulentes. Zum einen hängen die Börsianer an den Aussagen der Währungshüter. Schon die geringsten Ausreißer bei den Wirtschaft- oder Inflationsdaten könnten die Notenbanker dazu verleiten ihren Kurs zu verändern. So ist es schnell möglich das es zu Kurskorrekturen nach unten kommen kann.

Zum anderen wird die Luft bei dem zurzeit herrschenden Bullenmarkt immer dünner. Es gab bisher nur einen Zeitraum wo die Kurse so viele Monate am Stück kletterten wie den zurzeit geltenden. Um die Jahrtausendwende kannten die Notierungen 115 Monate nur die Richtung nach oben. Der zurzeit andauernde Bullenmarkt hält aber auch schon 106 Monate an. Aktien gelten langsam als teuer. Besonders in den USA sind viele Unternehmen mittlerweile sehr hoch bewertet.

Da heißt es ruhig bleiben und nerven bewahren. Rücksetzer zum Einstieg nutzen oder auch in andere Regionen als die USA investieren. Aktien aus Schwellenländer bieten oftmals die besseren Chancen als bei Aktien aus Europa oder USA. Die Risiken sind aber auch oft deutlich höher.

 

 

Geldanlage 2018 – Gewinne mitnehmen

2018 kann aber auch das Jahr sein wo man auch mal darüber nachdenken sollte die Gewinne mitzunehmen die sich (hoffentlich) in den letzten Jahren angehäuft haben. Besonders wenn das Prall gefüllte Wertpapierdepot zur Altersvorsorge genutzt werden soll kann eine Gewinnmitnahme im Jahr 2018 eine gute Idee sein.

Aber auch über eine Teilweise Umschichtung in risikolosere Anlageklassen wie z.B. Anleihen kann im Jahr 2018 nachgedacht werden.  Anleihen haben durch die expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre extrem an Wert verloren. Können aber ein Comeback erleben, wenn der Geldhan durch die Notenbanker zugedreht wird.

 

Geldanlage 2018 – Ausblick auf Aktien

Auch im Jahr 2018 werden wir als Anleger nicht an Aktien vorbeikommen können. Trotz einige Risiken sind die Rahmenbedingungen für Aktien immer noch sehr gut. So gehe ich davon aus, dass die Börsen auf der Welt noch weiter steigen werden. Allerdings nicht mehr in dem Tempo wie in den vergangenen Jahren. Viele Aktien sind zudem schon sehr hoch bewertet was die Auswahl nach günstigen Aktien schwer macht. Ich gehe aber davon aus das Aktien von Unternehmen die in der Gesundheitsbranche und in dem Boom Thema „Industrie 4.0“ aktiv sind die besten Chancen haben.

Schwer werden es nach meiner Meinung folgende Industriezweige haben. Zum einen die Autoindustrie die vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte steht was die Kurse sehr unter Druck bringen wird. Elektroauto oder doch andere Antriebsarten, die Kosten für Forschung werden in die Höhe schnellen und das den Aktienkurs vieler Unternehmen belasten.

Zum anderen sind da die Werte von Technologieunternehmen. Sehr viele sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen. Dieser Aufstieg wird sich sehr wahrscheinlich nicht fortsetzen. Es gibt noch ein paar Aussichtsreiche Kandidaten die aber immer schwerer zu finden sind.

 

Geldanlage 2018 – Anleihen

Auch bei Anleihen wird sich sehr wahrscheinlich im Jahr 2018 sehr wenig ändern. Die Renditen werden auch weiterhin sehr niedrig bleiben was als Hauptursache die fast unveränderte Politik der EZB hat. Wie schon erwähnt wird die EZB das Anleihenkaufprogramm herunterfahren. Von derzeit 60 Milliarden auf 30 Milliarden, aber eine Zinswende ist noch in (sehr) weite Ferne.

Damit bleibt das Umfeld für Anleihen herausfordernd. Sichere Anleihen wie etwa Staatsanleihen von Deutschland bringen keine Rendite. Soll es doch eine ordentliche Rendite sein, müssen schon Papiere von unsicheren Emittenten gekauft werden. Dabei steigt aber das Risikos eines Ausfalls und somit Verlust deutlich. Das Risiko kann aber ein wenig verringert werden, wenn eine nicht allzu lange Laufzeit gewählt wird.

 

Geldanlage 2018 – Immobilien

Es ist schon fast langweilig, aber auch bei Immobilien wird sich nichts ändern, der Boom wird weiter anhalten. Dafür sorgen schon alleine die sehr niedrigen Kreditzinsen was die Finanzierung von Immobilien günstig macht. Wer Immobilien als Renditeobjekt sucht um diese zu vermieten wird immer länger suchen müssen um was Geeignetes zu finden. Mietrendieten über 4 Prozent sind mittlerweile sehr schwer zu finden und machen ein Investment oft nicht lohnenswert. Der Markt ist nach meiner Meinung schon ziemlich überhitzt und hat für mich recht großes Potenzial eines Rücksetzers. Vor allem weil mittlerweile fast jeder Immobilien haben möchte ist das immer ein Zeichen nicht mehr zu investieren. Ich würde die Finger von Immobilien lassen. Wer dennoch investieren möchte kann statt eines Direktinvest auch in Immobilienaktien investieren. Hier scheint mir das Risiko geringer.

 

 

Geldanlage 2018 – Gold

Der Goldpreis ist in den letzten Wochen leicht gestiegen. Er notiert aber weiter noch sehr weit von dem Höchstkurs entfernt. So langsam schwenken viele auf Gold um, weil viele den Aktien- und Immobilienboom nicht mehr trauen. Besonders wenn sich aus den vielen verschiedenen kleinen Krisen eine größere Krise entwickeln sollte wird Gold wieder stark gefragt sein.

Wer nicht direkt in physisches Gold investieren möchte dem lege ich besonders Aktien von Goldminenbetreibern ans Herz. Da viele in den letzten Jahren die Kosten gesenkt haben, kann hier ein besonderer Hebel wirken, wenn der Goldpreis steig. Weitere Informationen gibt es auch in meinem Aktientip vom Januar wo ich mit Barrick Gold so eine Goldminenaktie vorgestellt habe.

 

Geldanlage 2018 – Fazit

Zusammenfassend würde ich sagen das 2018 wieder ganz klar für Aktien spricht. Alle Rahmenbedingungen sprechen dafür das die Rally (mit reduzierter Geschwindigkeit) weitergeht. Die Auswahl wird aber immer anspruchsvoller, weil viele Werte sehr hoch bewertet sind.

Anleihen und Immobilien würde ich 2018 meiden oder nur sehr begrenzt in die Anlageklassen investieren. Nicht in Anleihen, weil einfach die Rendite sehr oft viel zu gering ist und nicht in Immobilien, weil der Markt so langsam überhitzt.

Gold könnte 2018 oder auch erst 2019 eine besondere Rolle spielen. Denn irgendwann wird es zu einem Rücksetzer an den Aktienmärkten kommen. Wenn dann noch eine handfeste Krise der Auslöser ist, dann wird Gold wieder für viele Anleger interessant, was den Goldkurs wohl steigen lassen wird.

Die Investmentbesteuerung

Die Investmentsteuer ändert sich ab dem 01.01.2018 durch eine neue Steuerreform. Auf viele ETF- und Fondsbesitzer kommen Änderungen zu. Zum Glück sind die meisten Änderungen positiv. Wie genau die Investmentbesteuerung im Detail funktioniert, werde ich versuchen in den nächsten Absätzen zu erklären.




Die Investmentbesteuerung – die Vorabpauschale, was ist das?

Eine der wichtigsten Änderungen bei der Reform ist, dass künftig alle Investmentfonds und ETF´s jährlich anhand einer Pauschale besteuert werden. Diese Pauschale wird von der Depotbank berechnet und an das Finanzamt abgeführt. Auch hier sind wie immer die Freibeträge von 801 Euro (alleinstehend) und 1602 (verheiratet) gültig.

Eigentlich muss sich der Anleger nicht um die pauschale Besteuerung kümmern. Für alle die es aber doch genauer wissen möchten, sind die nächsten Absätze gedacht.

 

Vorabpauschale und Basisertrag

Damit die Vorabpauschale bestimmt werden kann, muss die Depotbank erst mal den Basisertrag kennen. Die Berechnung des Basisertrags ist denkbar einfach. Dazu wird der Wert der Fondsanteile zu Beginn eines Steuerjahres genommen. Dieser Wert wird mit dem Basiszins (risikoloser Zins) und dem Faktor 0,7 multipliziert.

  • Basisertrag= Wert der Fondsanteile zu Beginn des Jahres x Basiszins x 0,7

Die Frage „Woher weiß ich wie hoch der Basiszins ist“ wirft sich nun bestimmt bei vielen auf. Der Basiszins heißt nach § 203 Absatz 2 BewG auch „Zins für das vereinfachte Ertragswertverfahren“. Anfang des Jahres wird dieser Basiszins von dem Finanzministerium veröffentlicht. 2016 lag der Basiszins bei 1,1 Prozent und für 2017 hat er bei 0,59 Prozent gelegen, was sehr niedrige Zinssätze sind. In den letzten Jahren lag der Zinssatz deutlich höher.

Übrigens nutzen nicht nur Depotbanken den Basiszins zur Berechnung, sondern auch Versicherer und Pensionsfonds brauchen ihn sehr oft für ihre Berechnungen.

Nachdem wir nun die Berechnung des Basiswerts kennen, können wir die Vorabpauschale berechnen. Wichtig ist zu wissen, dass der Basiswert nur gebraucht wird, wenn er niedriger ist als die Wertsteigerung die ein Fonds in einem Jahr gemacht hat. Fällt die Gewinnsteigerung niedriger aus als der Basiswert, wird die Summe des Basiswerts als Vorabpauschale genutzt.

Außerdem gibt es noch kleine Unterschiede bei der Vorabbesteuerung von thesaurierenden Fonds, ausschüttende Fonds und Fonds Sparpläne. Damit  es eindeutiger wird habe ich hier mal ein paar Beispiele die hoffentlich verdeutlichen wie die Vorabpauschale berechnet wird.

 

Thesaurierende Fonds (Dividende wird direkt wieder angespart)

  • größere Wertsteigerung

Die Fondsanteile sind am 01.01.2018 folgendes Wert: 10.000 €

Die Fondsanteile sind am 01.01.2019 folgendes Wert: 10.800€

Wertsteigerung in einem Jahr: 800 €

Basisertrag = 10.000 x 0,59% x 0,7 =41,30 €

Die Fondsanteile haben 2018 um 800 Euro zugelegt was deutlich mehr ist als die 41,30 € des Basisertrag ist. Somit wird der Basisertrag von 41,30 als Vorabpauschale genutzt.

 

  • geringere Wertsteigerung als der Basisertrag

Die Fondsanteile sind am 01.01.2018 folgendes Wert: 10.000 €

Die Fondsanteile sind am 01.01.2019 folgendes Wert: 10.030€

Wertsteigerung in einem Jahr: 30 €

Basisertrag = 10.000 x 0,59% x 0,7 =41,30 €

In diesem Fall ist der Basisertrag höher als die Wertsteigerung des Fonds. So wird der Wertzuwachs von 30 € als Vorabpauschale genutzt.

Ganz einfach ist es, wenn keine Gewinne oder sogar Verluste zu verzeichnen sind. Dann fällt die Vorabpauschale komplett weg.

 

Ausschüttende Fonds (Dividenden werden an den Anleger ausbezahlt)

Bei ausschüttenden Fonds verhält es sich vom Prinzip genauso wie bei den thesaurierenden Fonds. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die jährlich ausbezahlten Dividenden mit in die Berechnung einbezogen werden müssen.

Die Fondsanteile sind am 01.01.2018 folgendes Wert: 10.000 €

Die Fondsanteile sind am 01.01.2019 folgendes Wert: 10.800€

Wertsteigerung in einem Jahr: 800 €

Dividendenerträge: 30€

Basisertrag = 10.000 x 0,59% x 0,7 =41,30 €

Wie weiter oben gelernt, dient in diesem Fall wieder der Basisertrag von 41,30 € als Vorabpauschale (Basiswert 41,30 ist kleiner als der Wertzuwachs von 800 €) Da die Dividenden direkt versteuert werden, müssen diese von dem Basisertrag abgezogen werden.

Vorabpauschale=Basiswert 41,30 € – Dividende 30

So lautet die Vorabpauschale in diesem Fall 31,30 €

Sollten die Dividendenzahlungen höher sein als der Basiswert, so wird in diesem Fall nur die Dividende Besteuert. Eine Vorabpauschale gibt es dann genauso wenig wie wenn Verluste oder keine Gewinne erzielt werden.

 

Sparplan

Die Berechnungen der Vorabpauschale bei einem Sparplan sind wie in den oben genannten Beispielen erklärt. Werden allerdings Fondsanteile im Laufe des Jahres erworben, so wird die Pauschale anteilig berechnet. Für jeden vollen Monat vor dem Kaufdatum wird die Pauschale um ein Zwölftel verringert.

 

Die Investmentbesteuerung – die Teilfreistellung

Wer bisher dachte es ist schon etwas kompliziert der muss sich nun etwas sammeln. Es wird noch ein wenig undurchsichtiger. Den je nach Fondsart wird nicht die gesamte Vorabpauschale oder Dividende versteuert sondern nur ein gewisser Teil. Diese Teilfreistellung ersetzt die bisherige Praxis das Teile der Dividenden mithilfe der Quellensteuer auf die Abgeltungssteuer angerechnet werden konnte.  Die Teilfreistellungen der einzelnen Fondsarten sind im folgendem:

  • Aktienfonds 30 Prozent
  • Mischfonds 15 Prozent (mindestens 25 Prozent der Anlagen müssen Aktien sein)

Beispiel für die Teilfreistellung bei einem Mischfonds

Ich gehe mal von einer Vorabpauschale von 100 Euro aus und wir haben einen thesaurierenden Mischfonds.

Abgeltungsteuer: 26,375 Prozent

Vorabpauschale 100 €- 15 % = 85 €

Steuerlast in diesem Fall= 0,26375 x 85 € = 22,42 €

Bei einem Ausschüttenden Fonds werden die Dividendenerträge von der Vorabpauschale abgezogen. In unserem Fall 50 € Dividende

Die Steuerlast beträgt dann bei einem ausschüttenden Mischfonds

Dividende: 0,26375 x 50  =13,19 €

verbleibende Pauschale: 0,26375 x 35 € = 9,23 €

In beiden Fällen müsste die Depotbank 22,42 € an das Finanzamt abführen

 

 

Die Investmentbesteuerung – Steuern beim Verkauf / Verluste beim ausschüttenden Fonds

 

Wer bis jetzt durch die Berechnung durchgeschaut hat, dem werden vielleicht die steuerlichen Unterschiede zwischen einem thesaurierenden und ausschüttenden Fonds oder ETF aufgefallen sein.  Grundsätzlich ist die Steuerlast bei beiden Arten am Ende gleich. Bei ausschüttenden Fonds kann die Steuerlast während der Haltedauer aber höher sein als bei einem thesaurierenden Fonds.

Dies ist vor allem der Fall wenn die Dividende immer höher als die Vorabpauschale ist. So muss ein Anleger eines ausschüttenden Aktienfonds jedes Jahr 70 Prozent der Dividende mit dem Abgeltungssteuerstaz von 26,375 Prozent versteuern. So sind es beim Anleger in einem thesaurierenden Fonds nur 70 Prozent der Vorabpauschale. Über die Jahre kann dadurch ein erheblicher Verlust entstehen. Denn durch die höher Gezahlten Steuern kann theoretisch weniger Geld wieder angelegt werden. Dadurch fällt der Zinseszinseffekt deutlich niedriger aus als bei einem thesaurierenden Fonds wo die volle Summe direkt wieder angelegt werden kann.

 

 

Die Investmentbesteuerung – Verluste Vortragen – was ist damit gemeint

Natürlich können Fonds oder ETF´s auch Verluste erleiden, oder ein Fonds oder ETF wird mit Verlust verkauft. Die Besteuerung ändert sich in so einem Fall auch nicht. Aber eine Besonderheit gibt es hier zu beachten.

 

Wer einen thesaurierender Fonds verkauft obwohl er keine Gewinne gemacht hat oder sogar Verluste aufweist, muss keine Steuern bezahlen. Trotzdem wurden Vorabpauschalen ans Finanzamt abgeführt. Dadurch vergrößern sich die Verluste oder eine Nullnummer wird durch den Vorsteuerabzug zum Verlust. Bei der nächsten Steuererklärung können Anleger diesen Verlust bei dem Finanzamt wieder vortragen und die Vorsteuerabgaben  geltend machen.

 

 

Die Investmentbesteuerung – Bestandsschutz – was passiert mit alten Verträgen

Mit der neuen Reform wird der bisher geltende Bestandsschutz teilweise aufgehoben. Bisher galt das Gewinne die beim Verkauf eines Fonds der vor 2009 gekauft wurde nicht versteuert werden musste. Das ändert sich nun ab 2018. Alle Gewinne die ab 2018 anfallen müssen nun versteuert werden. Ganz gleich ob es sich um einen alten oder neuen Vertrag handelt.

Im Detail funktioniert die Besteuerung von Altfonds folgendermaßen

Gewinne die bei Altfonds bis 31.12.2017 anfallen bleiben steuerfrei. Danach wendet der Gesetzgeber einen Trick an. Er tut so als würden die Altfonds Ende 2017 verkauft und wieder angeschafft werden. Somit gilt der Altfonds als neu gekaufter Fonds im Jahr 2018. Und diese neuen Fondsanteile müssen dann natürlich nach der neuen Reform versteuert werden. Noch nicht eindeutig geklärt ist die Vorgehensweise bei Fonds oder ETF die einen Wert von über 100.000Euro haben. In der Vergangenheit konnten hier auch Freibeträge genutzt werden. Hierzu gibt es zurzeit noch keine Eindeutigen Regeln. Wer dazu noch Fragen hat, dem würde ich raten seinen Steuerberater hinzuzuziehen.

Bausparen

Die Investmentbesteuerung – Fazit

Ich hoffe, dass die Funktionsweise der neuen Investmentbesteuerung nun halbwegs klar geworden ist. Für viele Anleger wird die Besteuerung deutlich einfacher. Und man muss sich eigentlich fast nicht tätig werden. Außer das man bei seiner Depotbank einen Freistellungsauftrag einrichten muss, erledigen die Depotbanken alle nötigen Schritte der Besteuerung für uns.

Altverträge die vor 2009 abgeschlossen worden sind kommen bei der neuen Reform allerdings schlechter weg. Hier sind auch noch einige Details die von Seiten des Bundesfinanzministeriums nicht geklärt sind. Wer hier sicher gehen möchte sollte seinen Steuerberater kontaktieren. Panikverkäufe sind aber auf keinem Fall angebracht. Wer sein Angespartes nicht noch im Jahr 2017 benötigt, der sollte auf jedem Fall Ruhe bewahren und nicht überstürzt handeln.

Rentner in der Pflicht – immer mehr Menschen müssen ihre Rente besteuern. Welche Grenzen es gibt und ab wann es gültig ist, kann hier nachgelesen werden.

 

Rentner in der Pflicht

 

Wenn vom Abstieg der gesetzlichen Rente die Rede ist, werden immer Faktoren wie das Renteneintrittsalter oder die Rentenhöhe in den Mittelpunkt gerückt. Tatsächlich liegt das Rentenniveau derzeit nur noch bei etwa 48 %, bis 2030 ist eine Absenkung auf 43 % des durchschnittlichen Arbeitsentgeltes festgeschrieben. Was in diesem Zusammenhang häufig unberücksichtigt bleibt ist die Tatsache, dass viele Rentner seit der Anhebung der Renten im letzten Jahr auch Steuern zahlen müssen. Wie ist es um die Steuerpflicht bestellt, welche Beträge müssen die Senioren an das Finanzamt einrichten?




Rentner in der Pflicht – Wie sich die Einkommenssteuerpflicht von Rentner berechnet.

Etwa 4,4 Millionen Rentner müssen Steuern zahlen, dafür sind 17 Millionen Bezieher von Altersrenten nicht von der Steuer betroffen, weil die Bezüge unterhalb der Steuergrenze liegen. Mit weiteren Rentenanstiegen, die der insgesamt positiven Entwicklung in der Wirtschaft geschuldet sind, erreichen immer mehr Rentner diese Grenze.

 

 

Rentner in der Pflicht – Welcher Anteil muss in welcher Höhe versteuert werden?

Dabei muss nur ein Teil der Rente besteuert werden. Welcher Anteil der Bezüge steuerlich berücksichtigt wird, hängt davon ab, seit wann die Rente kassiert wird. Wer bis 2005 in Rente gegangen ist, muss 50 % der Rentenzahlungen versteuern, bei Neu-Rentnern ab 2016 sind es immerhin schon 72 % und werde 2040 erstmals Zahlungen aus der gesetzlichen Altersrente erhält, muss sämtliche Beträge voll versteuern. Problematisch dabei auch: Rentner sind verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben, wenn die Altersbezüge über dem Grundfreibetrag liegen. Und das sind derzeit knapp 8.820 Euro jährlich für Alleinstehende und die doppelte Summe für Ehepaare. Konkret bedeutet dies also: wer im Jahr 2016 in Rente gegangen ist und eine Rentenhöhe von etwa 1.500 Euro monatlich vorweisen kann erhält eine Jahresrente von ca. 18.000 Euro. Davon müssen 72 % versteuert werden, also 12.960 Euro. Abzüglich des Grundfreibetrages von 8.820 Euro bleiben 4.140 Euro zu versteuerndes Einkommen.

 

 

Rentner in der Pflicht – Kann die Steuerlast gesenkt werden oder erhöht sie sich noch?

Natürlich ist es denkbar, dass weitere Ausgaben dafür sorgen, dass die faktische Steuerpflicht noch sinkt, wenn das steuerpflichtige Einkommen aufgrund weiterer Ausgaben noch verringert werden kann. Dazu zählen beispielsweise außergewöhnliche Belastungen wie Ausgaben für medizinische Behandlungen oder Medikamente sowie ein sogenannter Altersentlastungsbetrag, den der Fiskus Rentnern über 64 gewährt. Genauso ist es allerdings möglich, dass sich die Einkünfte noch erhöhen.

Wer beispielsweise Wohneigentum besitzt und dieses vermietet erwirtschaftet ebenso Einkommen, Nebenjobs oder Bezüge aus der Betriebsrente müssen gleichfalls angerechnet werden. Es kann also durchaus ratsam sein, die Situation mit einem Steuerberater abzuklären, um die Steuerlast zu minimieren.

 

 

Rentner in der Pflicht – Rentner müssen Steuererklärung abgeben

Besonders wichtig hierbei ist es allerdings zu wissen, dass die Steuer anders als bei einem Arbeitslohn nicht direkt vom Finanzamt einbehalten wird. Es ist vielmehr so, dass der Rentner selbst tätig werden eine Steuererklärung abgeben muss. Wird er nicht aktiv, meldet sich früher oder später das zuständige Finanzamt. Die Finanzämter erhalten von den Behörden ganz automatisch die Daten der Rentenversicherung.

 

 

Rentner in der Pflicht – Wo ist fachlicher Rat zu finden?

Da das Thema der Altersrente sehr komplex ist, kann es für den einzelnen sehr schnell zu unübersichtlich werden. Mittlerweile gibt es einiges an Fachliteratur aber auch Agenturen bieten ihre Hilfe beim Thema Rente an.

Eine gute Quelle um an Informationen zu kommen ist der Haufe Verlag. Denn auch die Haufe Experten sehen die Rentenentwicklung kritisch. Das Renten- und Sozialversicherungsrecht nehme sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmerseite in die Pflicht, um mit Instrumenten wie der betrieblichen Altersversorgung einen weiteren Versorgungsweg zu schaffen. Konkret gehen also auch die Experten des renommierten Verlages davon aus, dass die schwindende Bedeutung der gesetzlichen Rentenversicherung durch private Vorsorgemaßnahmen kompensiert werden muss.

Mit der entsprechenden Fachliteratur können Wege aufgezeigt werden, wie sich das eigene Kapital möglichst sicher und gleichzeitig rentabel anlegen lässt. In Zeiten der Niedrigzinsperiode ist dies ohnehin keine leichte Aufgabe.

 

 

Rentner in der Pflicht – Fachlicher Rat zur Senkung der Einkommen Steuerlast

So zeigt sich am Ende: die Tatsache, dass immer mehr Rentner steuerpflichtig werden, schafft in erster Linie auch mehr Bürokratie. Schließlich sind die Bezieher von Altersrenten dann verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Für die Rentner ergibt sich damit indirekt auch die Notwendigkeit, dass eigene Einkommen hinsichtlich der Steuerpflicht zu optimieren. Da das sehr kompliziert werden kann ist hier fachlicher Rat sicher nicht schädlich.

Rentner in der Pflicht – Fazit

Fakt ist, dass es in den kommenden Jahren  immer mehr Rentner gibt die ihre Altersbezüge versteuern müssen. Das zu bedenken ist von sehr hoher Wichtigkeit. Denn wenn jetzt nicht frühzeitig vorgesorgt wird kann es im Rentenfall zu bösen Überraschungen kommen. Zu mindestens sollten Informationen eingeholt werden wie hoch die Steuerlast im Rentenfall ist. Dann sollte auch Klarheit darüber herrschen ob die private Altersvorsorge verstärkt (oder angefangen) werden muss.

 

Crowdinvesting – Was ist das eigentlich? Worin liegt der Unterschied zum Crowdfunding? Wie können Privatanleger investieren? Antworten darauf gibt es hier!!

 

Crowdinvesting - Chancen und Risiken einer neuen Anlageform

 

Mit Hilfe von Crowdfunding und Crowdinvesting versuchen insbesondere Start-ups, Geld für die Finanzierung ihrer Geschäftsidee einzutreiben, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen.
Während beim Crowdfunding die Geldgeber im Prinzip eine Spende abgeben, für die sie im Gegenzug in der Regel eine Sachspende (beispielsweise einen Prototypen des neu hergestellten Produkts) erhalten, spielt beim Crowdinvesting der Hintergedanke, eine lohnende Investition zu tätigen, eine größere Rolle. Beim Crowdinvesting investiert ein Schwarm (engl.: crowd) aus vielen Kleinanlegern in ein junges Unternehmen und versucht so, ihm auf die Beine zu helfen. Meist erfolgt die Investition in Form eines Darlehens, für das die Anleger eine finanzielle Gegenleistung erhalten.




Diese kann sich von Unternehmen zu Unternehmen stark unterscheiden: Denkbar sind neben einer fixen Rendite beispielsweise eine Gewinn- oder Unternehmensbeteiligung, etwa in Form von Unternehmensanleihen oder Genussrechten. Im Gegensatz zum Crowdfunding, das sich fast ausschließlich auf Start-ups und verschiedene kleine Projekte fokussiert, wird Crowdinvesting branchenübergreifend angewandt und kommt immer häufiger zum Beispiel beim Bau von neuen Immobilien oder dem Ausbau von erneuerbaren Energien zum Einsatz.

 

 

Chancen und Risiken von Crowdinvesting

Crowdinvesting ist im Gegensatz zu vielen anderen Anlagemethoden auch für Klein- und Kleinstanleger geeignet. Bei Exporo können die Investoren ganz gezielt einzelne Projekte finanziell unterstützen, denen sie zum Erfolg verhelfen möchten. Im Internet gibt es immer mehr Plattformen, auf denen Anleger gezielt nach verschiedenen Projekten suchen können, in die sie auch kleine Beträge investieren können.

So werden auch für kleine Investoren Anlageformen verfügbar, die früher nur Großinvestoren vorbehalten waren. Crowdinvesting ist eine demokratische Anlageform, bei der sich engagierte Investoren mitunter stark in den Entscheidungsprozess und die Realisierung eines neuen Projekts einbringen können. Es kann somit sehr viel gezielter investiert werden, was von Vorteil ist, wenn ein potentieller Anleger voll und ganz von einem geplanten Projekt überzeugt ist.

 

 

Risiken von Crowdinvesting

Crowdinvesting bietet zwar viele Vorteile, ist aber auf der anderen Hand eine Anlageform mit einem schwer kalkulierbarem Risiko. Insbesondere Start-ups, die noch nicht am Markt etabliert sind, können schnell scheitern – was im schlimmsten Fall zu einem Komplettausfall der Investition ohne jegliche Rendite führen kann. Ebenso ist die Höhe der Rendite, insbesondere im Fall einer Gewinnbeteiligung, nur schwer vorherzusagen – es kann daher zu großen Schwankungen kommen.

Sicherer, wenn auch häufig mit etwas geringeren Renditen verbunden, ist die Investition beispielsweise in mittelständische Unternehmen, erneuerbare Energien oder Immobilienprojekte. Hier sind sowohl Ausfallrisiko als auch Beteiligungsdauer in der Regel geringer als beim Crowdinvesting in Start-ups, weshalb die Investition auch für weniger erfahrene Anleger geeignet ist.

 

 

Fazit

Crowdinvesting ist die Anlageform des Crowdfundings, bei der der Investor eine finanzielle Gegenleistung für seine Investition erwartet. Insbesondere für kleinere Unternehmen und Start ups ist es eine gute Möglichkeit, auch ohne Kredit schnell an finanzielle Mittel zu kommen.
Anleger können hiermit auch an Projekten beteiligt werden, die früher nur Großinvestoren vorbehalten waren, ohne dabei einen großen Betrag zu investieren.

Insbesondere bei der Investition in noch nicht etablierte Unternehmen besteht beim Crowdinvesting jedoch immer das Risiko des Totalausfalls, weshalb weniger erfahrene Anleger vorsichtig mit dieser neuen Form des Investments umgehen und eher in Projekte mit einer höheren Sicherheit investieren sollten.