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Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen ist sehr schwierig da sie zu Mündelsicheren Geldanlage zählen. Hier können Sie aber erfahren wie es doch möglich ist.

 

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen

 

Da Sparbriefe als mündelsichere Geldanlagen gelten, ist es sehr schwer Sparbriefe vorzeitig aufzulösen. Es handelt sich um sogenannte Namensschuldverschreibungen die sich weder kündigen noch übertragen lassen. Die einzige Lösung ist das Verkaufen des Sparbriefes um mit Sparbriefe vozeitig Geld zu machen.

Welche Probleme mündelsichere Anlagen machen können, möchte ich mit einem kleinen Beispiel verdeutlichen.

Sie erben von einem Verstorbenen einen Sparbrief der auf dessen Namen ausgestellt worden ist. Da Sie das Geld gut gebrauchen können, wollen Sie den Sparbrief vor Laufzeitende bei der Bank zu Geld machen. Bei vielen Banken werden Sie aber auf Probleme stoßen, weil Sparbriefe Namensschuldverschreibungen sind.  In der Urkunde ist die Verpflichtung der Bank verbrieft dem Besitzer ein zuvor festgelegten Zins über eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren zu zahlen.




Eine vorzeitige Kündigung ist per Gesetz nur „aus wichtigem Grund“ möglich. Was ein solcher ist, liegt im Ermessen der Bank. In der Vergangenheit gibt es sehr viele Beispiele wo Banken sogar in persönlichen Notsituationen (Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit) hart geblieben sind und die Auszahlung verweigert haben. Wenn Banken dann doch bereit sind Anleger vor Ende aus der Laufzeit herauszulassen, verlangen sie oft hohe Gebühren und Vorschusszinsen.

 

 

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen – Sparbriefe beleihen

Es ist grundsätzlich möglich Sparbriefe zu beleihen (auch ohne Schufa – Anfrage) doch es lohnt sich meistens nur für die Bank. Es ist sehr oft der Fall, dass die Sollzinsen für das Darlehn höher sind als die Rendite des Sparbriefes. Deswegen sollte die Möglichkeit zum Beleihen nur in absoluten Notfällen genutzt werden.

 

 

Sparbriefe vorzeitig zu Geld machen – wie kommt man nun vorzeitig an Geld?

Die Lösung ist meist nur der Verkauf des Sparbriefes. Es hat sich inzwischen ein „Zweitmarkt“ für Sparbriefe, Bausparverträge und andere mündelsicheren Geldanlagen entwickelt. Seriöse Verkaufsbörsen im Internet bieten die Möglichkeit vorzeitig aus den Verträgen auszusteigen. Es ist meistens möglich, wenn die Abtretung der Ansprüche nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Bei einigen Banken muss eventuell eine schriftliche Zustimmung eingeholt werden. Da auch die Verkaufsbörsen verdienen wollen, ist der Verkauf mit Gebühren verbunden. Je nach Anbieter fallen entweder Gebühren oder Abschläge auf den Nennwert der Sparbriefe an.

 

Mehr Infos zu Sparbriefen sind hier zu finden!

 

Links zu  bekannten Verkaufsbörsen:

– Hypoxx

– Sparbriefbörse – Deutschland