Swiss Re Aktientipp April 2017 – Diesmal hat es ein Rückversicherer in meinen Aktientipp geschafft und das trotz des zur Zeit sehr schwierigem Umfeld.

 

Aktientipp April 2017

 

Auch im April gibt es wieder einen Aktientipp von mir. Swiss RE ist ein Schweizer Unternehmen mit einem Börsenwert von ca. 31,1 Mrd. Euro. Die Schweizerische Rückversicherungsgesellschaft ist nach der Munich Re der zweitgrößte Rückversicherer der Welt.




Wie viele andere Banken und Versicherungen leidet auch die Swiss Re unter den zur Zeit herrschenden Marktbedingungen. Zu den niedrigen Zinsen und gestiegenen politischen Unsicherheiten gesellen sich auch noch verschiedene regulatorische Einschränkungen. Warum die Swiss Re aber dennoch zu meinen Empfehlungen zählt, habe ich wie immer in den nächsten Absätzen zusammengefasst.

 

Swiss Re

WKN: A1H81M
ISIN: CH0126881561

 

 

Aktientipp April 2017 – kurz vorgestellt

Die Swiss Re gehört wie viele andere Unternehmen in der Finanzbranche auch zu den Unternehmen die auf eine sehr lange Tradition zurückblicken können. Bereits im Jahr 1863 wurde die Swiss Re in der Schweiz gegründet. Die Basler Handelsbank, die Helvetia Versicherung und die Schweizerische Kreditanstalt gründeten damals die Swiss Re.
Im Jahr 1906 musste die Swiss Re ihre erste große Versicherungssumme bezahlen. Durch das schwere Erdbeben in San Franzisko musste die Swiss Re ca. 50 Prozent ihrer Jahresprämie an Versicherungssumme ausbezahlen. Dies tat die Swiss Re aber sehr schnell und ohne größere Probleme, wodurch die Swiss Re sich schnell einen guten Ruf als unproblematischen Rückversicherer erarbeitete. Die Erfolgsgeschichte wurde auch im Jahr 1910 weitergeschrieben und die Swiss Re eröffnete in New York die erste Auslandsniederlassung.

Die beiden Weltkriege und der große Börsencrash von 1929 überlebte die Swiss Re mit großen Anstrengungen. So musste die Bank 1931 30 Mio. Schweizer Franken (damals eine sehr hohe Summe) aus der Reserve entnehmen um die Schäden so einigermaßen abzudecken.
Nach dem zweiten Weltkrieg musste sich die Swiss Re auf große Veränderungen im Markt einstellen, was ihr aber sehr gut gelang. Sie stieg immer weiter als Weltmarktführer auf. Im Jahr 1992 verursachte der Hurrikan Andrew den bis dahin größten Versicherungsschaden auf der Erde und die Swiss Re ging eine Partnerschaft mit der Credit Swisse ein.
Auch der Anschlag auf das World Trade Center 2001 verursachte für die Swiss Re eine Versicherungssumme von 3,5 Milliarden Euro, was nicht nur die Swiss Re zwang ihr GEschäftsmodell zu überdenken.

„Die letzten Zukäufe“

Im November 2005 erwarb die Swiss Re für geschätzte 6,8 Milliarden US-Dollar die GE Insurance Solutions und damit den Großteil des Versicherungsgeschäfts von General Electric. Durch die Übernahme stieg die Swiss Re kurzzeitig zum Weltmarktführer vor dem Konkurrenten Munich Re auf.
Die letzte größere Übernahme tätigte die Swiss Re im Jahre 2014 wo sie das Pensionsgeschäft der britischen Großbank HSBC erworben hat.
Wer mehr zu der Geschichte von Swiss Re erfahren möchte dem kann ich den Link zur Geschichte der Versicherung in der Schweiz nur empfehlen.

 

 

Aktientipp April 2017 – warum gibt es Rückversicherungen

Mit ging es bis jetzt so, dass ich mit dem Begriff Rückversicherung nicht viel anfangen konnte. Ich möchte aber vor einer Investition in einer Aktie immer wissen wie das Geschäftsmodell funktioniert. Aus diesem Grund habe ich mich mal etwas schlau gemacht, was eigentlich eine Rückversicherung macht.
Einfach gesagt, ist eine Rückversicherung einer Versicherung für Versicherungen. In den letzten Jahrzehnten ist die Versicherungsbranche immer größer geworden. Man kann sich heute gegen fast alles versichern.

Aber gerade Naturkatastrophen können sehr schnell hohe Versicherungssummen verursachen. Diese hohen Summen können einzelne Versicherungen schnell an ihre Finanziellen grenzen bringen. Damit die Grenzen möglichst hoch sind, könnten die Versicherungen eine wesentlich höhere Prämie von den versicherten verlangen. Das würde allerdings einen Aufschrei bei den Versicherungsnehmern verursachen. Aus diesem Grund wurden die Rückversicherungen ins leben gerufen. Sie übernehmen die Restrisiken der Versicherungen.
Übrigens stammte die Idee der Versicherung und auch die Rückversicherung aus der Seefahrt. Mit Beginn und Zunahme der kommerziellen Seefahrt hatten die Händler großes Interesse das ihre Ladung unversehrt das Ziel erreicht. Da dieses nicht garantiert werden konnte, begannen die Händler sich gegen diese Ausfallrisiken zu versichern. Bereits im Jahre 1370 wurde in Genua ein Vertrag abgeschlossen der erste Merkmale einer Versicherung und Rückversicherung hatte.

 

 

Aktientipp April 2017 – Kurs-Buchwert-Verhältnis

Aktienkurs Xetra 41,5 Euro (Stand 08.11.16)

Eigenkapitalrendite: 10,15%
Eigenkapitalquote: 16,60%
Ebit Marge: –
Ergebnis je Aktie: 10,15 €
Dividende: 4,50 €
Dividendenrendite: 4,98%
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 10,12
Börsenwert: 31 Mrd. €

 

 

Aktientipp April 2017 – Warum Swiss Re

Jetzt habe ich genug von der sehr interessanten Geschichte von Swiss Re geschrieben. Jetzt kommen hier nun die Gründe warum die Swiss Re es in meine Aktientipps geschafft hat.
Zu aller erst hat die sehr hohe Dividendenrendite von nahezu 5% mein erstes Interesse geweckt. Nach weiteren Nachforschungen stellte sich heraus, dass die Swiss Re ein KGV von gerade mal 10 hat, was mein Interesse weiter wachsen lies. Jetzt kommt noch das sehr seltene Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,7 hinzu. Das bedeutet, dass die Besitztümer von Swiss Re einen höheren Wert haben als der aktuelle Börsenwert. Das würde bedeuten das im Falle einer Insolvenz der Verkauf dieser Besitztümer mehr Geld einbringt als die Swiss Re zur Zeit an der Börse Wert ist. Das ist immer ein gutes Zeichen, weil solche Kennzahlen an der Börse sehr gut ankommen.

„Aktionärsfreundliche Politik“

Zudem fährt das Unternehmen eine sehr aktionärsfreundliche Politik und beabsichtigt langfristig die Dividende steigen zu lassen. Außerdem soll Kapital das nicht für das Geschäft benötigt wird über Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückgezahlt werden.
Zu den sehr guten Kennzahlen gesellt sich nach Meiner Meinung das sehr gute Geschäftsmodell und die sehr gute Aufstellung als zweitgrößter Rückversicherer der Welt. Auch sind die schwierigen Umstände der vergangenen Jahre in dem Preis der Aktie eingebaut. Wenn nun die Rahmenbedingungen besser werden, dann wird das sehr wahrscheinlich wie ein Hebel wirken und die Aktie nach oben Katapultieren.

Aktientipp April 2017 – Fazit

Wann hat man schon mal die Möglichkeit einen Weltmarktführer der auch noch 32 Mrd. Wert ist für einen Schnäppchenpreis zu bekommen? Und wenn dann noch etwas Ruhe auf politischer Ebene einkehrt, dann sollte einem kräftigem Kursgewinn nichts mehr im Wege stehen. Risikos durch die bevorstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland bestehen zwar, aber trotzdem überwiegen für mich die positiven Kaufsignale und daher ist die Swiss Re mein Aktientipp für April 2017.

 

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

Aktientipp März 2017. Diesmal hat es Ebay in meine Aktientipps geschafft. Aus welchem Grund und welche Chancen und Risiken sich bieten, ist hier zu erfahren!

 

Aktientipp März 2017

 

Die erste Aktie über die ich dieses Jahr schreiben möchte, ist auch wieder sehr bekannt. Jeder zweite Deutsche hat schon mal „auf“ Ebay etwas gekauft oder verkauft. Seit etwas mehr als 20 Jahren ist Ebay auf dem Markt und unglaubliche 800 Millionen Artikel sind immer zur gleichen Zeit online. Warum es ausgerechnet Ebay geworden ist, möchte ich in den nächsten Zeilen etwas näher erläutern.




Ebay

WKN: 916529

ISIN: US2786421030

 

 

Aktientipp 2017 – kurz vorgestellt

Wie viele andere Erfolgsgeschichten im Internet, hat auch Ebay mit einem Zufall begonnen. Alles begann kurioserweise mit einem defekten Laserpointer den der Ebay Gründer Pierre Omidyar am 3.September 1995 auf seiner Website AuctionWeb zum Verkauf anbot. Einige Tage später fand sich ein Bieter der für den defekten Laserpointer bereit war 14,83 Dollar zu zahlen. Pierre Omidyar ist zu beginn sehr skeptisch gewesen und kontaktierte den Verkäufer um ihm nochmal zu sagen, dass es sich um einen defekten Laserpointer handelt. Es stellte sich aber heraus, dass der Käufer ein Laserpointersammler (ja so etwas gibt es scheinbar) gewesen ist.

Begeistert von dem Geschäft baute Omidyar seine Webseite immer weiter aus. Im ersten Jahr hat er seine Webseite alleine betrieben und erst im Jahr 1996 stellte er einen Mitarbeiter ein. Chris Agarpao, so hieß der erste Mitarbeiter, arbeitet noch heute bei Ebay

Im Jahre 1997 wurde der Name von AuctionWeb auf Ebay verändert und ein Bewertungssystem für Käufer und Verkäufer eingeführt. Zu dem damaligen Zeitpunkt wurden schon beachtliche 200.000 Auktionen im Monat durchgeführt. Zum Vergleich, heute sind immer ca. 800 Millionen Angebote auf dem Marktplatz zu finden. Auch im Jahre 1997 wurde der millionste Artikel verkauft. Es ist eine Spielzeug-Figur aus der Sesamstraße gewesen.

Weitere Meilensteine

1998 hat es dann schon den nächsten Meilenstein gegeben. Ebay ging an die Börse und schoss am ersten Tag von dem Ausgabepreis von 18 Dollar auf 47 Dollar. Der Ebay Gründer Omidyar wurde auf einem Schlag zum Milliardär und Ebay hatte auf einmal einen Wert von 1,9 Milliarden Euro. Was besonders erstaunlich gewesen ist, weil Ebay in dem Halbjahr vor dem Börsengang bei einem Umsatz von 14,9 ´Millionen Dollar „nur“ 348.000 Dollar verdient hat.

Auch in Deutschland fasste Ebay 1999 Fuß indem sie für 50 Millionen Dollar die gerade erst gründete Firma von den Samwer-Brüder (Auch Zalando-Gründer) abkauft wurde. Sie hatten auf einer Amerika-Reise Ebay kennengelernt und hatten noch vor Ebay selbst eine Plattform in Deutschland gegründet.

1999 erreichte Ebay die Marke von 10 Millionen registrierten Mitgliedern. Heute sind es weit über 157 Millionen aktive Käufer.

 

 

Aktientipp März 2017 – die Kennzahlen

Aktienkurs Xetra 41,5 Euro (Stand 08.11.16)
Eigenkapitalrendite: 68,94%

Eigenkapitalquote: 44,19%

Ebit Marge: 40,66%

Ergebnis je Aktie: 6,06

Dividende: 0

Dividendenrendite: 0

Kurs-Gewinn-Verhältnis: 4,63

Börsenwert: 35 Mrd. €

 

Aktientipp März 2017 – Warum Ebay?

Zwei Dinge haben mich von Ebay überzeugt. Zum einen ist da der sehr starke Markennamen. Fast jedes Kind auf der Erde kennt Ebay. Das macht es Konkurrenten extrem schwierig ein Stück von dem Kuchen abzubekommen. Ebay beherrscht sozusagen den Markt. Ich bin auch davon überzeugt, dass dies auch in den nächsten Jahren der Fall sein wird.

Zum anderen sind das die starken Kennzahlen. Die Versorgung mit Eigenkapital ist besonders gut. So kann auch mal eine Schwächephase gut überstanden werden. Zudem hat es Ebay mittlerweile verstanden immer mehr Geld mit seinem Geschäftsmodell zu verdienen. Auch Geschäftsübernahmen sind in den nächsten Jahren denkbar. Da können starke Zukäufe zusätzlich für Kursfantasien sorgen.

 

 

Aktientipp März 2017 – Gefahren von Ebay

Wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch viel Schatten. Das ist auch bei Ebay nicht anders. Die Bezahlwebseite Paypal ist lange Zeit der Goldesel im Ebay Konzern gewesen. Jetzt soll Paypal abgespaltet und separat an die Börse gebracht werden. Was das für die Aktie langfristig bedeutet, kann keiner so genau vorher sagen. Aber nach Bekanntgabe der Pläne hat ein regelrechter Run auf die Ebay Aktien stattgefunden. Diese Rally hat in den vergangenen Tagen wieder an Fahrt verloren, sodass ein kurzfristiger Verlust wieder zum Einstieg genutzt werden kann.

OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

Aktientipp März 2017 – Fazit

Durch den sehr starken Markenname und der besonders guten Eigenkapitaldecke ist für mich Ebay einen Aktientipp wert. Ein Risiko besteht natürlich, dass Paypal z.B. eine noch viele größere Lücke reißt als vorher angenommen. Meiner Meinung nach sind die Chancen höher als das Risiko was Ebay zu meinem Aktientipp macht.

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

Eine gute Börsensoftware leistet gute Hilfe wenn es darum geht Aktien, Zertifikate und Anleihen zu handeln. Welche Vorteile sie bieten ist hier zu erfahren.

 

Börsensoftware

 

Wer sein Geld an der Börse anlegen will, kommt ohne ein solides Grundwissen nicht weit. Eine wichtige Hilfe kann eine geeignete Börsensoftware sein, welche die Kursschwankungen anzeigt und als erster Indikator für eine Tendenz dient. Seriöse Börsensoftware zeichnet sich dadurch aus, dass der Benutzer eine Marktsituation klar erkennen und Entscheidungen treffen kann. Allerdings sollten sich unerfahrene Trader bewusst sein, dass selbst mit einer Software die gleichen Verlustrisiken bestehen wie im realen Handel. Gute Erfahrungen und marktspezifische Kenntnisse sind deshalb im Umgang mit Börsensoftware unerlässlich.




Was kann Börsensoftware leisten

 

Noch vor einigen Jahren war die Hausbank der erste Ansprechpartner, wenn es um den Handel mit Aktien, Zertifikaten, Währungen und Fonds ging. Anleger waren auf die Expertise des Beraters angewiesen, der Handel war umständlich und selten zeitnah.
Zum Glück gibt es heute eine große Anzahl an Direktbanken und Broker, die ihre Dienste über das Internet anbieten. Die Depots sind in der Regel kostenlos, Gebühren fallen nur beim Handeln an. Das Geschehen auf den Aktienmärkten ändert sich heute innerhalb weniger Sekunden. Trader, die in dieser Welt erfolgreich handeln wollen, benötigen deshalb eine verlässliche Software, die den Handel mit Aktien in Echtzeit durchführt.

Darüber hinaus liefert gute Software dem Benutzer Hinweise und Erklärungen zum Marktgeschehen und bietet eine komfortable Verwaltung der gehandelten Papiere am Computer oder mittels mobiler Endgeräte. Unerfahrenen Tradern erleichtert die Software den Einstieg in den Aktienmarkt durchaus, doch ohne grundlegende Kenntnisse kommt man hier nicht weit.

Börsensoftware gibt es als kostenfreie Programme, die über Werbung finanziert werden. Wer lieber ohne Werbung handeln möchte, sollte besser auf kostenpflichtige Programme zurückgreifen. Viele kommerzielle Programme bieten eine kostenlose Testphase, in der sich der Anwender einen Überblick über die Leistungsfähigkeit verschaffen kann.

 

 

Analysefunktionen und Demo-Konten

Die Korrelation zwischen bestimmten Ereignissen und Kursschwankungen ist ein wichtiger Indikator für den Handel mit Aktien. Bei vielen Programmen wird die Analyse der Kurse in Echtzeit vorgenommen. Andere bieten den Zugriff auf besondere Datenbanken, welche die Kurse über einen längeren Zeitraum enthalten. Letztlich bestimmt die Anlagestrategie des Traders, welche Funktionen die Software besitzen soll. Gute Börsensoftware unterstützt für Einsteiger auch den Handel mit Demo-Trading-Konten.
Die Programme sind allerdings in vielen Fällen nicht speziell für Einsteiger gedacht. Erfahrenen Tradern helfen die Programme bei einer ausgiebigen Analyse des Marktes zum Beispiel mit Chart-Funktionen, Strategie-Analysen und anderen Handelswerkzeugen. Für mobile Endgeräte wird die Software meistens zum Download angeboten, oft sind die Programme aber auch Teil eines Börsen- und Analysentools, der im Browserfenster abläuft.

 

 

Bedienungsfreundlich und individuell anpassbar

Gute Börsensoftware ist einfach zu bedienen und stellt die aktuellen Kurse, Charts und Nachrichten in Echtzeit dar. Auch das Depot sollte übersichtlich dargestellt und einfach zu verwalten sein. Im Idealfall lässt sich die Software an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers anpassen. Welche Software am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt, lässt sich zum Beispiel auf Netzsieger herausfinden.
Vorteilhaft wäre zudem die Abwicklung der bankseitigen Geschäfte wie Überweisungen, Lastschriften etc. Börsensoftware sollte vor allem sicher sein, auf vielen Endgeräten funktionieren und unabhängig vom Ort ein zuverlässiges Traden ermöglichen.

OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

Aktientipps Rückblick 2016. Das Jahr 2016 ist nun fast vorbei. Ich möchte mal einen Rückblick auf meine Aktientipps wagen. Ich bin sehr postiv überrascht…

 

Aktientipps Rückblick 2016

 

Im Jahr 2016 habe ich immer mal wieder Aktien veröffentlicht die ich für kaufenswert gehalten habe. Ich habe das nicht jeden Monat gemacht, weil ich immer auf der Suche  nach Aktien bin, die mich wirklich überzeugen.  Aus diesem Grund haben es dieses Jahr nur 6 Aktien auf meine Empfehlungsliste geschafft.




Und da sich das Jahr 2016 so langsam dem Ende neigt, dachte ich, dass es mal Zeit ist ein Fazit zu ziehen. Wie haben sich meine Tipps nach meiner Empfehlung entwickelt und wie sieht es heute mit den Aktien aus. Würde ich sie immer noch kaufen oder haben sich die Vorzeichen so geändert das ich sie nicht mehr empfehlen würde?

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Meine Empfehlungsliste

Was sehr erfreulich ist, es haben sich bis auf Gilead Sciences alle Werte doch sehr positiv entwickelt. Das zeigt mir, dass ich mit meinen Auswahlstrategien nicht so schlecht unterwegs bin (oder ich hatte einfach Glück). Ob das in den nächsten Jahren so weiter geht wird sich zeigen und dann kann ich ein besseres Fazit ziehen. Fürs erste bin ich sehr zufrieden.

UnternehmenWKNTag der Empfehlung
Kurs bei Empfehlung
Kurs heute 20.12.16
Entwicklung
Emerson Electric85098111.03.201646,039€55,000€16,49%
Gilead Sciences
885823
11.04.201684,565€70,770€-19,44%
Apple86598511.05.201681,330€112,702€27,84%
MHP Mittelständische Pharma Holding
A0L1H312.09.20162,761€3,700€25,38%
EasyjetA1JTC106.10.201610,768€12,569€14,33%
Wells Fargo85794914.11.201649,795€54,009€7,80%

Aktientipps Rückblick 2016 – Emerson Electric

Emerson hat sich in den letzten Monaten so entwickelt wie ich es gehofft hatte. Ein Kursgewinn von über 16% kann sich sehen lassen. Auch spricht die Dividendenstrategie für das Unternehmen. Eine Dividendenrendite von zur Zeit 3,4 Prozent ist sehr ordentlich. Wer noch nicht investiert ist, kann immer noch bei Emerson einsteigen denn die Geschäfte laufen weiterhin sehr gut.

Aber durch die Kursteigerung ist die Aktie nicht mehr günstig zu haben. Ein Kursgewinnverhältnis um die 15 ist schon recht hoch. Ich würde auf Halten setzen und vielleicht einen Kursrücksetzer zum nachkaufen nutzen. Gegen das Halten und nachkaufen spricht allerdings auch, dass der Kurs zur Zeit sehr nah am Höchstkurs der letzten 5 Jahre dran ist. Wer schon früh eingestiegen ist, sollte auch darüber nachdenken mal Gewinne mitzunehmen.

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Gilead Sciences

Gilead Sciences ist von den 6 Empfehlungen am schlechtesten gelaufen. Zur Zeit steht ein Verlust von ca. 19 Prozent an, wenn am Empfehlungstag gekauft wurde. Die schlechte Entwicklung hat auch damit zu tun, dass einige Patente auf wichtige Arzneimittel von Gilead auslaufen oder ausgelaufen sind. Und der Markt geht scheinbar davon aus, dass Gilead dadurch weniger verdient als in den letzten Jahren. Zudem warteten wohl viele ab wie die Neuentwicklungen von Gilead verlaufen.

Außerdem hat ein Streik mit dem US Pharmaunternehmen Merk zu einer Abwertung geführt. Vor Gericht wurde entschieden, dass Gilead ca. 2,5 Milliarden für Patentrechte an Merk zahlen muss. Das haben die Aktionäre weniger gut aufgenommen.

Die starken Kennzahlen sind bei Gilead Sciences aber geblieben. Und meiner Meinung nach hat die Abwertung der Aktie zu unrecht stattgefunden. Die Abwertung bietet aber eine noch bessere Chance zum Einstieg als noch vor einigen Monaten. Also wer noch nicht investiert hat, könnte jetzt zuschlagen.

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Apple

Apple ist die Aktie in meiner Liste die den größten Sprung nach vorne gemacht hat. Ich hatte damals geschrieben, dass die Aktie Verluste einfahren musste, weil viele Anleger skeptisch sind ob mit dem I Phone weiterhin solche Erfolge gefeiert werden können. Mittlerweile verdient Apple aber mit so vielen anderen Sparten eine Menge Geld, dass Apple nicht mehr so von dem I Phon abhängig ist. Das sahen wohl noch viele andere Anleger so wie ich und haben den Kurs steigen lassen. Inzwischen ist er ziemlich nahe am Höchstkurs angekommen. Wer jetzt davon ausgeht das noch weitere Kurssteigerungen drin sind,  kann mit einer Haltestrategie ganz gut fahren. Für alle anderen kann eine Gewinnmitnahme nicht die schlechteste Idee sein.

 

Aktientipps Rückblick 2016 – MPH

Die Mittelständische Pharma Holding AG ist ein Exot in meiner Empfehlungsliste gewesen. Aber mit knapp 25% Kurssteigerung hat sich die Aktie den zweiten Platz für dieses Jahr gesichert. Mittlerweile ist auch diese Aktie am Höchstkurs der letzten Jahre angekommen. Das Geschäftsmodell ist allerdings sehr gut und die Kennzahlen sprechen weiterhin für MPH. Das KGV liegt trotz der Kurssteigerung immer noch weit unter 10. Aus diesem Grund ist MPH immer noch ein Kaufkandidat für mich.

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 – Easyjet

Einige Tage nachdem ich Easyjet als Aktientipp veröffentlicht habe, ist der Kurs etwas eingebrochen. Die Brexit Sorgen und der allgemeine Rückgang von Flügen durch die Terrorgefahr haben auch den Kurs von Easyjet nicht unbeeindruckt gelassen. Mittlerweile hat sich der Kurs allerdings erholt und liegt ca. 14 Prozent über dem Empfehlungskurs. Die Gründe warum ich Easyjet damals empfohlen habe gelten noch und ich bin immer noch sicher das Easyjet nicht als Verlierer aus dem Fluglinienwettstreik hervorgehen wird. Aus diesem Grund bleibt Easyjet für mich eine Kaufempfehlung

 

 

Aktientipps Rückblick 2016 –Wells Fargo

Der letzte Aktientipp ist Wells Fargo gewesen. Seit dem Empfehlungstag ist die Aktie um ca. 8 Prozent gestiegen. Da der Aktientipp noch nicht so lange zurückliegt, kann ich auch noch kein richtiges Fazit daraus ziehen. Ob sich die Aktie so entwickelt wie ich es mir vorstelle, wird sich erst in den  nächsten Wochen zeigen. Aber an der Ausgangslage hat sich noch nichts geändert und aus diesem Grund ist Wells Fargo weiterhin eine Kaufempfehlung

Aktientipps Rückblick 2016 – Fazit

Bei Apple und Emerson Electric würde ich darüber nachdenken diese eventuell zu verkaufen, weil diese die Höchstkurse der letzten Jahre erreicht haben. Bei allen anderen würde ich zu Halten tendieren und wie im Fall von Gilead Sciences weiter investieren.

Ich hoffe ich konnte mit meinen Aktientipps einige Anregungen geben und der ein oder andere hatte dadurch etwas Erfolg an der Börse.

Da dies  der letzte Beitrag für 2016 sein wird, möchte ich mich auf diesem Wege  nochmal bei allen Lesern  für das Jahr 2016 bedanken. Ich wünschen Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und wollen wir mal hoffen, dass auch 2017 ein erfolgreiches Jahr an der Börse wird. 🙂

 

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

 

ETF sind eine sehr gut Alternative zu dem klassischen Investment in Aktien und Wertpapiere. Wie Sie konkret den richtigen ETF finden, erfahren Sie hier.

 

Wie man sich für einen konkreten ETF entscheidet

 

An dieser Stelle ist zum ersten mal ein Beitrag der nicht von mir stammt. Es ist ein Gast Beitrag von Dr. Jürgen Nawatzki den Betreiber von ETF-Blog.com. In den letzten Wochen haben wir uns immer wieder ausgetauscht und die ein und anderen Tipps wurden hin und her geschickt. Ich freue mich deswegen sehr, dass er diesen Gast Beitrag über ETF´s für mich verfasst hat.




Börsengehandelte Indexfonds werden immer stärker nachgefragt. Ihre Vorteile, die in Einfachheit, Transparenz und niedrigen Kosten bestehen, setzen sich immer mehr durch.

Ein Indexfonds bildet einen bestimmten Börsenindex nach. Zwar kann ein solcher – auch Exchange Traded Funds (ETF) genannter Fonds – nicht seinen Index schlagen, aber er entwickelt sich proportional zu diesem.

Steigt der Index – steigt auch der jeweilige ETF – und wenn der Index fällt, sinkt auch der ETF im Kurs.

Anleger haben so die Marktrendite abzüglich der Verwaltungskosten sicher, während aktiv gemanagte Fonds – also Fonds mit einem Fondsmanager – diese Marktrendite nach Abzug ihrer deutlich höheren Kosten oft nicht erreichen.

Zwar gibt es börsengehandelte Indexfonds in Deutschland erst seit dem Jahr 2000, doch sind inzwischen allein an der Frankfurter Börse mehr als 1.100 von ihnen gelistet.

Weltweit werden rund 6.000 verschiedene ETFs angeboten, in die über 3.000 Milliarden USD investiert sind.

Bei diesem großen Angebot stellt man sich als Anleger natürlich die Frage, wie man aus der Vielzahl an angebotenen Indexfonds den für sich richtigen auswählen soll?

Dabei empfehle ich ein Vorgehen in mehreren Schritten:

  1.  Zuerst den infrage kommenden Index auswählen
  2.  Dann die dazu angebotenen ETFs ermitteln
  3.  Das Fondsvolumen dieser ETFs feststellen
  4.  Die Gesamtkostenquote der ETFs vergleichen
  5.  Die Entscheidung treffen.

Diese Schritte werden im Folgenden näher erläutert.

1. Auswahl des Index

Es gibt eine große Anzahl an Börsenindizes, die verschiedene Anlageklassen abbilden, wie

  • Aktien
  • Anleihen
  • Immobilien
  • Rohstoffe
  • Währungen und den
  • Geldmarkt.

Also muss man sich zunächst darüber klar werden, in welche Anlageklasse man investieren möchte.

Da in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase vor allem Aktien erfolgversprechend sind, wollen wir uns diese Anlageklasse beispielhaft näher anschauen.

Für Anleger ohne Spezialkenntnisse kommen vor allem breit streuende Indizes wie zum Beispiel der MSCI World Index infrage.

Dieser Index enthält über 1.600 verschiedene Unternehmen aus 23 Industrieländern. In den letzten 44 Jahren hat er durchschnittlich um über 7 Prozent pro Jahr zugelegt.

So haben Anleger mit nur einer einzigen Investition bereits eine sehr gute Risikostreuung.

Um Ihr Investment auf eine noch breitere Basis zu stellen und um verstärkt Chancen wahrzunehmen, können Sie zusätzlich in Aktien-ETFs von Schwellenländern investieren, die durch den MSCI Emerging Markets Index repräsentiert werden.

Dieser Index umfasst rund 800 Unternehmen aus 23 Schwellenländern. Das Risiko ist hier etwas höher, so dass die beiden Anlagen vielleicht – je nach individueller Risikopräferenz – im Verhältnis 70 (MSCI World Index) zu 30 (MSCI Emerging Markets Index) gewichtet werden sollten.

Natürlich kann die Auswahl eines Anlegers auch auf ganz andere Indizes fallen, doch ist die Auswahl des jeweiligen Index der erste Schritt auf dem Weg zur Auswahl eines ETFs.

 

2. Ermittlung der Indexfonds, die diesen Index abbilden

Im nächsten Schritt werden die ETFs ermittelt, die den jeweiligen Börsenindex abbilden. Das kann man ganz einfach zum Beispiel bei justETF unter ETF-Suche und hier bei Indexauswahl.

Dort werden einem 14 verschiedene ETfs auf den MSCI World Index aufgelistet und 12 verschiedene Indexfonds für den MSCI Emerging Markets Index.

Im nächsten Schritt sucht man die ETFs heraus, die ein Fondsvolumen von mindestens 100 Mio. Euro haben.

3. Auswahl der Fonds mit einem großen Fondsvolumen

Je größer das Fondsvolumen eines ETFs, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser ETF geschlossen oder mit anderen ETFs verschmolzen wird. Das passiert manchmal, wenn das Fondsvolumen sehr klein ist und nicht zufriedenstellend wächst.

Von den 14 ETFs, die den MSCI World Index abbilden, haben 12 ein Fondsvolumen von mehr als 100 Mio. €.

Und von den Fonds auf den MSCI Emerging Markets Index haben acht ETFs ein Fondsvolumen, das größer ist als 100 Mio. €.

 

4. Ermittlung der niedrigsten Gesamtkostenquote

In diesem Schritt, werden von den Indexfonds mit einem Fondsvolumen größer als 100 Mio. € diejenigen ausgesucht, die die niedrigste Gesamtkostenquote aufweisen, in der englischen Fachsprache auch als Total Expense Ratio (TER) bekannt.

Beim MSCI World Index reicht das Spektrum an Verwaltungsgebühr beispielsweise von 0,19 Prozent p. a. beim CFS – db x-trackers MSCI World Index UCITS ETF (DR) 1C bis zu 0,5 Prozent p. a. beim iShares MSCI World UCITS ETF (Dist).
Und bei den ETFs auf den MSCI Emerging Markets Index geht es los bei 0,20 Prozent p. a. für den Amundi ETF MSCI Emerging Markets UCITS ETF EUR und geht hoch bis 0,75 Prozent p. a. für den iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF (Dist).
Das zeigt, dass die Kostenunterschiede der einzelnen ETFs nicht unerheblich sind.

728 x 90 Banner Gold & Silber

5. Auswahl der konkreten ETFs

Da beide ETFs mit der niedrigsten TER auch ein Fondsvolumen von mehr als 100 Mio. € aufweisen, entfällt die Auswahl auf die folgenden beiden Indexfonds:

  • CFS – db x-trackers MSCI World Index UCITS ETF (DR) 1C und
  • Amundi ETF MSCI Emerging Markets UCITS ETF EUR.

Damit ist eine rational begründete Auswahl für zwei konkrete Aktien-ETFs getroffen worden.

Fazit

ETFs werden immer beliebter und das Angebot steigt. Damit wird auch die Auswahl immer schwieriger.
Doch in einem Entscheidungsverfahren, bei dem mehrere Kriterien berücksichtigt werden, kann eine rational begründete Auswahl getroffen werden, die ökonomischen Kriterien genügt.
Dabei spielt der jeweilige Index selbst eine Rolle, aber auch das Fondsvolumen und die Gesamtkostenquote.
Damit sollte es Anlegern nicht mehr so schwer fallen, sich für konkrete Indexfonds zu entscheiden.

 

Dr. Jürgen NawatzkiDr. Jürgen Nawatzki ist Diplom-Kaufmann und war früher Finanzberater bei MLP, bevor er seine Liebe zum Schreiben entdeckte. Inzwischen ist er zusätzlich ausgebildeter Journalist und betreibt den Finanzblog ETF-Blog.com, in dem es um Geldanlage mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) und die Philosophie des passiven Investierens geht.

 

Anleihen sind eine Variante der privaten Geldanlage. Bringen Sie die bessere Rendite im Vergleich zum Tages- oder Festgeld? Sind Anleihen der Renner 2016? 

 

Anleihen - Warum Sie Ihr Depot nach vorne bringen?

 

2016 wird aller Voraussicht nach ein weiteres Jahr der niedrigen Zinsen werden.  Die Rendite die mit Tages- und Festgeld erzielt werden kann, liegt knapp über der Inflationsrate. Welche Möglichkeiten gibt es noch für den privat Anleger neben Aktien noch um eine bessere Rendite einzufahren?  Anleihen oder besser noch Unternehmensanleihen bieten solche Chancen. Was sie genau sind, wie sie funktionieren und welche Risiken damit verbunden sind, möchte ich in den folgenden Absätzen etwas näher beschreiben.




Anleihen – kurz beschreiben!

Anleihen sind im Grunde Schuldverschreibungen die von Unternehmen oder auch Staaten herausgegeben werden. Mit Anleihen hat der Staat oder das Unternehmen eine weitere Möglichkeit an Geld vom Kapitalmarkt zu kommen. Staaten wie Deutschland oder die USA geben monatlich sehr viele Anleihen heraus und finanzieren damit unter anderem den Staatshaushalt.

Wenn Sie nun Anleihen von einem Unternehmen oder Staat kaufen, geben Sie diesem  einen Kredit für eine bestimmte Zeit. Dafür erhalten Sie eine vorher festgelegte Zinszahlung und am Ende der Laufzeit Ihr Geld zurück. Mit diesem Geld können Unternehmen wieder arbeiten und z.B. Investitionen machen.

 

 

Anleihen – welche Risiken sind damit verbunden?

Staatsanleihen gelten in der Regel als sicherer Unternehmensanleihen. Das hat damit zu tun, dass Länder meistens durch die Steuereinnahmen eine zuverlässige Geldeinnahmequelle haben, was Länder vor einem Bankrott schützt.

Unternehmen haben diese Luxuseinnahmen leider nicht. Sie müssen sehen, dass sie mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung so viel Geld erwirtschaften, dass Kredite in Form von Anleihen zurückgezahlt werden können. Wenn ein Unternehmen das nicht mehr kann und  Bankrott anmeldet, werden die Anleihen sofort wertlos. Das kann natürlich auch bei Staaten passieren, aber das Risiko ist ungleich geringer.

Eine gute Hilfe um die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Staaten zu beurteilen sind Ratingagenturen.  Ratingagenturen vergeben anhand eines Punktesystems Noten. So werden die verschiedenen Anleihen in unterschiedliche  Risikoklassen unterteilt. Staatsanleihen haben in der Regel eine etwas bessere Bonität als Unternehmensanleihen.  Deutschland hat die sehr begehrte Bestnote Triple A was kaum einem Konzern gelingt.  Aus diesem Grund müssen selbst sehr gute Unternehmen mehr Zinsen für ihre Anleihen bezahlen als Staaten mit dem höchsten Rating.

Diesen Risikoaufschlag kann man sich als Anleger aber gut zunutze machen, weil es sehr viele sehr solide aufgestellte Unternehmen gibt wo das Risiko eines Totalverlusts auch sehr gering ist. Diesen Risikoaufschlag nennt man übrigens Spread.

 

 

Anleihen – wo können sie gehandelt werden?

Die meisten Unternehmensanleihen werden an der Börse gehandelt. Aber es gibt auch ein sehr bedeutendes Segment des außerbörslichen Handels über Banken. Solche Geschäfte werden auch OTC- Geschäfte genannt. OTC steht übrigens für „Over the Counter“ was ungefähr übersetzt“ über die Ladentheke“ heißt.

Durch den wesentlich geringeren Handel gibt es auch viel weniger Marktplätze als Börsen. Aufgrund der geringen Größe kann es allerdings zu einem Liquiditätsrisiko kommen. Das passiert wenn Sie Unternehmensanleihen eines bestimmten Unternehmens verkaufen wollen, Sie aber dafür keinen Käufer finden. Das Risiko wird noch verstärkt, je geringer das Volumen einer Anleihe ist.

 

 

Anleihen – warum sie für 2016 gute Chancen bieten?

Die europäische Zentralbank hat Ende des vergangenen Jahres beschlossen das Anleihekaufprogramm noch zu erweitern. Die EZB kauft jeden Monat für ca. 60 Milliarden  Anleihen (meistens Staatsanleihen). Allein die sehr hohe Nachfrage (künstlich durch die EZB erzeugt) sollten sich die Kurse für Anleihen nach oben bewegen.

Das Anleihekaufprogramm hat noch einen weiteren Effekt. Die einmal gekauften Anleihen verschwinden erstmal vom Markt. Dies hat zur Auswirkung das der Markt weniger liquide ist und die Kurse viel extremer schwanken werden als es vor der Krise  der Fall gewesen ist.

Einen Nachteil hat die Aktion der EZB aber dennoch. Durch die Anleihenkäufe werden den Staaten indirekt sehr günstige Kredite vergeben. Das Ausfallrisiko wird aber dadurch immer geringer eingeschätzt (Die EZB wird es schon richten) was die Risikoaufschläge fast nach ganz unten korrigieren lässt.

Bleiben in diesem Markt also nur noch Unternehmensanleihen von soliden Unternehmen übrig.   Sie bieten in der Regel eine Rendite die weit über denen von Staatsanleihen liegt.

OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

 

 

Anleihen – worauf ist zu achten?

Es ist schon ein sehr schwieriges Umfeld was zur Zeit vorherrscht. Aus diesem Grund habe ich ein paar Kriterien aufgestellt, die es meiner Meinung nach zu beachten gibt.

  1. Es sollte ein Papier sein was möglichst sicher ist. Das heißt, dass ein Ausfallrisiko während der Laufzeit möglichst gering ausfallen sollte.
  2. Eine möglichst kurze Laufzeit sollte gewählt werden. So ist es wesentlich einfacher das Ausfallrisiko einzuschätzen.
  3. Um eine ordentliche Rendite zu bekommen, sollten Sie auf Emittenten der Mittelklasse setzen. Hier ist oft das Chance-Risiko-Verhältnis am besten.

 

Fünf Beispiele für Anleihen die nach meiner Meinung gute Chancen bieten:

Name ISIN Kurs in % Kupon in % Laufzeit Rendite in %
Thyssen Krupp DE000A1MA9H4 103,1 4,375 28.02.17 1,775
Daimler DE000A169G15 101,91 1,4 12.01.24 1,19
Volkswagen XS0782708456 101,28 1,875 15.05.17 0,71
Wienerberger AT0000A0PQY4 109,23 5,25 04.07.18 1,35
Dürr XS1048589458 105,26 2,875 03,04,21 1,9

Anleihen – Fazit

Anleihen bieten 2016 eine super Möglichkeit das Depot breiter aufzustellen und nicht alles auf Aktien auszurichten. Wer mich kennt  weiß das ich  sowieso immer empfehle die Geldanlage so breit wie möglich aufzustellen.  Mit ein bisschen Aufwand sind recht schnell gute Kandidaten gefunden.

Noch ein Tipp zum Schluss: Auf Onvista ist die Suche nach den richtigen Anleihen schnell und einfach erledigt.

 

In meinem neuen Blogbeitrag „Was ist 2016 neu für uns Sparer“ möchte ich Euch auf die vielen Änderungen und Neuheiten bei der Geldanlage hinweisen.

 

Was ist 2016 neu für uns Sparer?

 

Das Jahr ist nun schon fast vier Wochen alt. In einem meiner letzten Beiträge habe ich darüber geschrieben welche Geldanlage sich 2016 wahrscheinlich lohnt und welche nicht. Heute möchte ich mal kurz zusammenfassen welche Änderungen auf uns Sparer zukommen.




Einige sind sehr wichtig und sollten unbedingt beachtet werden. Andere wiederum betreffen nur spezielle Gruppen. Ich habe lange im Internet herumgesucht um möglichst alle Änderungen herauszufinden. Ich kann aber trotzdem keine Garantie auf Vollständigkeit geben, hoffe allerdings, dass die meisten Themen dabei sind.

 

 

Was ist 2016 neu für uns Sparer – Freistellungsaufträge

Als Erstes möchte ich die Änderung der Freistellungsaufträge ansprechen. Ich denke, dass dies eine der wichtigsten Änderung 2016 ist und diese Änderungen eigentlich alle Sparer beachten müssen.

Ein Freistellungsauftrag wird von einer Bank nur noch anerkannt, wenn die persönliche Steueridentifikationsnummer bekannt ist. Wird diese persönliche Nummer nicht der Bank mitgeteilt, werden automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Solizuschlag und eventuell Kirchensteuer an das Finanzamt abgeführt. Die Höhe der Freistellungsaufträge für Kapitalerträge beträgt weiterhin für Alleinstehende 801€ und für zusammen veranlagte Partner (was für eine Beschreibung) 1602€

 

 

Was ist 2016 neu für uns Sparer – IBAN wird entgültig eingeführt

Die neue 22- stellige IBAN Nummer gibt es nun schon eine ganze Weile. Ab 01. Februar 2016 ist es dann nicht mehr möglich die Kontonummer und Bankleitzahl zu benutzen.  Achtet also darauf wenn Ihr demnächst eine Überweisung durchführt, das die IBAN Nummer dort steht, sonst wird die Überweisung nicht durchgeführt.

Wer seine eigene IBAN immer noch nicht kennt der findet Sie auf der EC-Karte oder auf Kontoauszügen. Im Internet gibt es viele IBAN Rechner. Ich habe mal zu einem verlinkt.

 

 

Was ist 2016 neu für uns Sparer – einige Änderungen zum Girokonto

Die Banken werden ab 01. Februar verpflichtet ein Girokonto für Jedermann anzubieten. Es muss mit den grundlegenden Funktionen ausgestattet sein. Es ist dafür gedacht, dass alle Personen die in der EU ein Aufenthaltsrecht haben ein Girokonto besitzen können. Darunter fallen natürlich auch Erwerbslose, Flüchtlinge, Asylbewerber und Obdachlose. Das jeder ein Girokonto besitzen muss sollte jedem klar sein, weil alle Gehälter, Sozialleistungen usw. nicht mehr in bar bezahlt werden.

Zudem soll der Wechsel von einer Bank zur nächsten Bank vereinfacht werden. Dies soll mit vereinheitlichten Mindeststandards erreicht werden. Es soll so der alten und neuen Bank die Zusammenarbeit erleichtert werden.

Als letztes ist noch ein Schutz vor dauerhafter Kontoüberziehung eingerichtet worden. Liegt ein Kunde mit seinem Konto dauerhaft im Minus, müssen die Banken eine Beratung über kostengünstigere Alternativen durchführen. Weil auf Dispokredite oft deutlich höhere Zinsen bezahlt werden müssen, sind die Banken dazu verpflichtet worden über die Höhe des Sollzins deutlich auf ihrer Webseite zu informieren.

 

 

Was ist 2016 neu für uns Sparer – Kindergeld

Das Kindergeld wird ab 2016 auf 190€ monatlich jeweils für das erste und zweite Kind erhöht. Für das dritte Kind zahlt die Familienkasse 196 Euro. Ist die Familienplanung so erfolgreich gewesen, dass vier oder mehr Kinder da sind, werden ab dem vierten Kind 221 Euro gezahlt.

Wichtig!! Wer auch 2016 Kindergeld beziehen möchte muss die Steuer -ID des Nachwuchses bei der Familienkasse angeben.

 

 

Was ist 2016 neu für uns Sparer – Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag wurde 2016 auf 4788 Euro angehoben. (2394 Euro je Elternteil). Zusammen mit den anderen möglichen Freibeträgen kommt so ein Kinderfreibetrag von 7428 Euro zusammen.

Tipp: Sie verdienen mit Ihrem Ehepartner zusammen mehr als 60.000 Euro brutto im Jahr, dann kann es steuerlich günstiger sein, den Kinderfreibetrag zu nutzen als Kindergeld zu beziehen.

 

 

Was ist 2016 neu für uns Sparer – was ist neu bei den Steuern

Auch bei dem Thema Steuern ändert sich 2016 so einiges. Da ich aber in Sachen Steuern nicht der Experte bin, möchte ich hier nur ein paar Stichworte aufzählen. Wenn Sie mehr zu einem einzelnen Stichwort wissen möchten, dann sprechen Sie am besten Ihren Steuerberater an.

  • Für Alleinerziehende ändert sich der Entlastungsbeitrag
  • Ein Altersentlastungsbeitrag wird 2016 erstmals für Rentner eingeführt
  • Bei den Lohnsteuerfreibeträgen gibt es auch eine Änderung
  • Die Lohnsteuerpauschale ist eingeführt worden
  • Unterhaltszahlungen können 2016 bis zu 8652 Euro abgesetzt werden.

Hier noch die wichtigsten Steuersätze 2016

  • Eingangssteuersatz 14% plus Solidaritätszuschlag
  • Spitzensteuersatz von 42% gilt ab einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 52.822€ alleinstehende und 105.764 € verheiratete.
  • „Reichensteuersatz“ von 45 % gilt anteilig für ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 250.730 € für alleinstehende und 501.460 € für verheiratete
  • Solidaritätszuschlag beträgt 5,5% der Einkommensteuer
  • Steuerpflichtiger Rentenanteil für Neurentner beträgt 2016 72%

 

Ich hoffe das ich einen guten Überblick über die wichtigsten Änderungen geben konnte.

Viele liebe Grüße

Klaus-Dieter

Der Ölpreis ist so niedrig wie schon lange nicht mehr. Wie konnte es auf einmal dazu kommen? Viele freut der niedrige Preis, aber kann er uns auch schaden?

 

Ölpreis - Ist das Rekordtief schon erreicht?

 

Das Jahr 2016 ist noch nicht sehr alt, aber es ist schon sehr viel passiert. Die Börsen auf der Welt kennen seit Jahresbeginn nur eine Richtung. Leider geht es immer weiter nach unten. Auch der Ölpreis hat Anfang diesen Jahres ein Rekordtief erreicht, was er seit 2003 nicht mehr gehabt hat. Viele Autofahrer reiben sich ungläubig die Augen, wenn sie Preise von 0,90 Cent pro Liter Diesel an den Zapfsäulen sehen. Mit solch einem Preisrückgang hat wohl niemand mehr gerechnet,




Wie konnte es zu so einem niedrigem Ölpreis kommen?

Es ist schon unglaublich was in  den letzten Monaten passiert ist. Noch vor wenigen Monaten stöhnten alle über die hohen Kosten für Benzin, Heizöl usw. Damals gab es viele Horrorszenarien wohin die Preise noch steigen werden und der Ruf nach staatlichem eingreifen wurde immer lauter.

In den USA wurde zu dieser Zeit das Fracking vorangetrieben. Fracking ist eine recht neue Form um Rohöl zu fördern. Mithilfe von Chemikalien die in den Boden gepresst werden, wird ölhaltiger Sand gefördert. Aus diesem wird dann das so begehrte Öl gewonnen. Das ist eine Recht laihenhafte Beschreibung. Wer mehr über Fracking wissen möchte der kann hier klicken.

Weil nun Fracking in den USA so erfolgreich geworden ist, gab es auf einmal einen nennenswerten Ölproduzenten mehr auf der Welt. Die USA die sowieso einer der größten Abnehmer für Rohöl sind konnten auf einmal ihren Bedarf größtenteils selbst decken.

Das dies den bisher dominierenden Ölförderstaaten (allen voran die OPEC wie Saudi-Arabien, Kuweit usw.) nicht besonders gefallen hat, ist wohl verständlich.

Da  die USA nun eine Menge Rohöl auf den Markt geworfen haben kam es zu einem Überangebot an Rohöl. Damit der Preis weiter gehalten werden kann, hätten die Öl produzierenden Länder ihre Produktion eigentlich drosseln müssen. Aber das Gegenteil ist der Fall gewesen. Die OPEC wusste das die USA ca. 60 Dollar pro Barrel Öl benötigen um kostendeckend zu fertigen. Und das Kalkül war nun den Ölpreis unter diese 60 Dollar zu drücken, damit das Fracking unattraktiver wird. Dieser Preiskampf hält nun schon einige Monate an.

 

 

Jetzt steigt der Iran in den Preiskampf mit ein.

Seit dieser Woche ist klar, dass der Iran sein Rohöl wieder auf dem Weltmarkt frei verkaufen kann. Der Iran besitzt schon seit Jahrzehnten eine der größten Ölreserven der Welt. Dieses durfte er aber aufgrund des Wirtschaftsembargo nicht offiziell verkaufen. Seit dieser Woche ist das Embargo allerdings offiziell aufgehoben und der Iran wird fleißig sein Öl verkaufen um dringend benötigtes frisches Geld zu bekommen. Das wird den Ölpreis noch weiter unter Druck setzen. Heute habe ich gelesen das vor der Küste Irans 16 volle Supertanker darauf warten ihre Ware ausliefern zu können. Das ist schon eine riesige Menge Rohöl auf einmal.

 

 

Wer profitiert von dem billigen Ölpreis?

Natürlich freuen sich alle Autofahrer, Vielflieger und auch Unternehmen über den sehr günstigen Ölpreis. Hat er doch zu Folge, dass die Diesel und Benzinpreise sehr niedrig sind. Auch wirkt der niedrige Ölpreis wie ein zusätzliches Konjunkturprogramm. Durch die niedrige Inflationsrate steigt die Kaufkraft der Verbraucher durch die eingesparten Energiekosten. Die Kombination von günstigem Euro, niedrigen Zinsen und dem günstigen Ölpreis wirken wie ein Konjunkturmotor. Dies wird Deutschland sehr wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 1,5 -2,0 Prozent für 2016 bescheren.

 

 

Wer hat bei dem billigen Ölpreis das Nachsehen?

Als erstes möchte ich die Welt im allgemeinen nennen. Weil das Öl so günstig ist, interessiert sich im Moment keiner für Alternative Energien. Der Ausbau vom Ökostrom oder auch die Entwicklung von Biokraftstoffe leidet unter der mangelnden Nachfrage. Ich erinnere mich noch, wie groß die Nachfrage nach erneuerbaren Energien gewesen ist, als der Rohölpreis bei über 100 Dollar gelegen hat. Als Beispiel: Ich habe vor kurzem ein Bericht gelesen wo die Nachfrage nach neuen Öl Heizungen in den vergangenen Monaten extrem gestiegen ist.

Als zweites werden die Länder das Nachsehen haben die nicht zu den Weltgrößten Erdölproduzenten gehören. Zu diesen Ländern die Probleme bekommen könnten gehören Nigeria, Venezuela und auch Russland.

Gerade Russland was durch die Syrien Krise, der Streit mit der Ukraine und durch die Sanktionen der EU schon sehr angeschlagen ist, wird durch den niedrigen Ölpreis immer größere Verluste einfahren.

OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

 

Warum ist der niedrige Ölpreis auch gefährlich?

Da der Iran jetzt auch wieder voll in die Rohölförderung einsteigt, kommt das meiste Öl aus dem Bereich des nahen Osten. Aber gerade die Region ist nicht gerade für ihre Stabilität bekannt. Gerade vor ein zwei Wochen haben Saudi-Arabien und Iran ihren schwellen Streit wieder aufleben lassen. (Stichwort Massenhinrichtungen in Saudi-Arabien)

Da durch den niedrigen Ölpreis die Staaten weniger Geld einnehmen, werden sie bei ihrer Bevölkerung sparen müssen. In Russland, Venezuela und Nigeria wird das höchstwahrscheinlich wieder zuerst die ärmste Bevölkerungsschicht treffen. Als Folge daraus könnte es zu Unruhen in der Bevölkerung kommen.

Aber auch in den Staaten wie Kuweit, Saudi-Arabien usw. ist großes Konfliktpotenzial durch den niedrigen Ölpreis vorhanden. Viele ihrer Bürger sind in den vergangenen Jahren durch das sprudelnde Gold sehr verwöhnt worden. Wenn der Staat nun anfangen muss ihre Privilegien zu streichen bin ich mal gespannt wie geräuschlos das von statten geht.

 

 

Fazit zum niedrigen Ölpreis

Ich denke, dass der Ölpreis in den nächsten Wochen auf dem niedrigen Niveau bleiben wird oder vielleicht sogar noch weiter fällt. So groß die Freude über den niedrigen Ölpreis auch ist, sollten wir die Gefahren nicht außer acht lassen. Ich bin überzeugt, dass über kurz oder lang die Nachfrage nach dem Öl das Angebot wieder übersteigen wird (allein schon weil die Ressourcen knapper werden). Dann werden die Preise auch wieder steigen und wer weiß, wahrscheinlich auf neue Höchststände. Wenn dies passiert, wird der Aufschrei umso größer sein, weil sich alle an den niedrigen Preis gewöhnt haben und nötige Investitionen nicht getätigt wurden. Die Abhängigkeit ist also immer größer geworden und nicht weniger.

 

Gruß Klaus-Dieter

Um die richtige Geldanlage 2016 zu finden muss man schon etwas genauer hinschauen. Welche Produkte bieten die besten Chancen? Was sollte man meiden? 

 

Geldanlage 2016 - Welche Möglichkeiten bietet das Jahr?

 

Das neue Jahr hat gerade begonnen und schon geht es an den Börsen weltweit sehr turbulent zu. Es stellt sich nun die Frage, welche Geldanlage 2016 am besten funktioniert. Da wir alle keine Glaskugel zur Hand haben, ist das beantworten der Frage nicht so einfach. Ich möchte mich dennoch als Wahrsager versuchen und vorherzusagen welche Geldanlage 2016 erfolgreich sein wird und welche nicht.




Geldanlage 2016 – wie sieht es mit den sehr sicheren Geldanlagen aus?

Zu den sehr sicheren Geldanlageprodukten zählt das Tages- und Festgeld. Leider hat die EZB im Dezember entschieden ihre Geldschleusen weiter zu öffnen und den Leitzins auf dem historisch niedrigen Wert zu belassen. Auf Einlagen der Bank die bei der EZB geparkt werden, müssen die Banken sogar Strafzinsen zahlen. Diese Entscheidung hat große Auswirkungen auf die klassischen Geldanlageprodukte.

Tagesgeld: Weil die Banken das Geld der Kunden nicht längerfristig anlegen können, müssen sie das Geld bei der EZB parken um es kurzfristig den Kunden wieder auszahlen zu können. Durch die Strafzinsen haben die Banken aber kein großes Interesse daran, dass viel Geld aufs Tagesgeldkonto gelegt wird. Aus diesem Grunde werden die Zinsen fürs Tagesgeld auch 2016 sehr gering ausfallen und sich auf gleichbleibend niedrigen Niveau bewegen.

Festgeld: Etwas anders sieht es beim Festgeld aus. Weil die Banken das Geld längerfristig gewinnbringender anlegen können, ist das Interesse ungleich größer Kunden zu gewinnen. Nach meiner Meinung werden die Zinsen fürs Festgeld deswegen leicht steigen und einen Vorteil zum Tagesgeld haben.

Anleihen: Die EZB hat auch in ihrem Milliardenprogramm beschlossen Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden monatlich zu kaufen. Das alleine treibt schon die Kurse von Anleihen nach oben was diese umso interessanter macht.

Es gibt aber noch einen weiteren Effekt. Denn die einmal gekauften Anleihen verschwinden erstmal vom Markt und können nicht mehr gehandelt werden. Das hat als Auswirkung, dass Anleihen weniger liquide sind und die Kurse viel stärker schwanken werden als ohne das EZB Programm.  Das bietet sehr große Renditechancen aber es steigt auch gleichzeitig das Risiko von Verlusten.

Anleihen würde ich 2016 nach folgenden Kriterien auswählen:

  • Nur sichere Papiere auswählen bei denen ein Ausfall während der Laufzeit recht unwahrscheinlich ist.
  • Eine möglichst kurze Laufzeit wählen. So ist es besser möglich einzuschätzen ob die anfallenden Zahlungen von dem Emittenten auch geleistet werden können.
  • Um noch eine ordentliche Rendite zu bekommen auf Anleihen aus der „Mittelklasse“ setzen.

 

 

Geldanlage 2016 – Fazit zur sicheren Geldanlage

Es wird auch 2016 sehr schwer werden mit Tagesgeld und Co eine ordentliche Rendite zu bekommen. Aber es ist nicht unmöglich. Gerade Festgeld und Anleihen bieten gute Renditechancen. Ich kann nur empfehlen die Angebote von Tages und Festgeld immer wieder zu vergleichen um die besten Angebote zu finden.

 

Geldanlage 2016 – Immobilien

Des deutschen liebsten Kind: Eine eigene Immobilie. Auch 2016 träumen viele davon ein Haus oder eine Wohnung zu besitzen. Aber wie sieht es auf dem Immobilienmarkt aus?

Seit einigen Jahren steigen die Preise für Häuser und Wohnungen kontinuierlich weiter an. Auch die Mieten steigen (wenn auch langsamer) immer weiter. Es gibt aber große regionale Unterschiede.

Während die Nachfrage in Ballungsräumen ungebrochen ist, stagniert oder fällt die Nachfrage in den weniger gut besiedelten Regionen Deutschlands. Das hat natürlich große Auswirkungen auf die Immobilienpreise. Es ist wie immer: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Der Hauptgrund warum es die Menschen in die Ballungsräume zieht ist, dass es dort viel mehr Arbeitsplätze gibt als auf dem Land. Zudem kommen zur Zeit viele Flüchtlinge nach Deutschland, die auch wenn sie Asyl bekommen, irgendwann Arbeit suchen. Auch sie werden das Problem der Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen verstärken.

Hier findet Ihr aktuelle Preise für Miete und Kauf in ganz Deutschland.

 

Geldanlage 2016 – Zinsen fürs Baugeld 2016

Schon aufgrund der Tatsache das die EZB angekündigt hat den Leitzinssatz auf dem niedrigen Stand zu halten, werden die Zinsen 2016 fürs Baugeld nicht oder kaum steigen. Da auch die Zinsen fürs Baugeld schon auf einem historisch niedrigen Niveau sind, werden diese wohl kaum noch sinken. Ich rechne damit, dass sich die Zinsen fürs Baugeld 2016 kaum bewegen. Dies ist natürlich für alle die in Immobilien investieren möchten eine gute Nachricht.

 

 

Geldanlage 2016 – welche Dinge sind beim Kauf von Immobilien 2016 zu beachten.

Häuser und Wohnungen in attraktiven Wohngegenden sind nicht mehr zu Schnäppchenpreisen zu bekommen. Sie sollten daher genau prüfen wo Sie die Immobilie erwerben wollen und ob der Preis für die Wohnung oder das Haus gerechtfertigt ist. Für Anleger kann ich nur den Tipp geben nicht zu investieren, wenn Mietrenditen unter drei Prozent zu erwarten sind.

 

 

Geldanlage 2016 – Aktien

Auch 2016 werden wir Investoren nicht an Aktien vorbeikommen können. Denn ohne sie wird es fast unmöglich eine Rendite zu erwirtschaften die über der von Tages- und Festgeld liegt.

Es kommen aber auch so einige Herausforderungen auf den Aktienmarkt zu die gemeistert werden wollen. Die Flüchtlingskrise in Europa, den Terror des IS, die Wahl der Briten zum EU Austritt um nur einige zu nennen. Für Aktien spricht allerdings die ultralockere Geldpolitik der verschiedenen Notenbanken. Selbst die US-Notenbank Fed. wird ihre Zinserhöhungen wenn überhaupt nur in sehr kleinen Schritten weiter führen.

Ein besonderes Kriterium macht Aktien zudem noch interessant: Die Dividende. Gerade weil es an den Finanzmärkten kaum noch Finanzprodukte gibt die ordentlich Zinsen abwerfen, wird die Dividende immer wichtiger. Es gibt viele gute und gesunde Unternehmen die ihren Aktionären eine Jahresdividende von über 3 Prozent zahlen. So einen Zinssatz müssen Sie bei konservativen Geldanlageprodukten schon sehr lange suchen (wenn Sie ihn überhaupt finden).

Der Dividenden Tipp: Mein besonderes Interesse gilt immer solchen Unternehmen die ihre Dividende regelmäßig steigern. Das ist sehr oft ein guter Indikator für ein solides wirtschaftendes Unternehmen.  Noch mehr zu Dividendenstarke Aktien finden Sie hier!!

 

Geldanlage 2016 – Fazit

Das Jahr 2016 wird für Anleger wieder ein sehr sportliches und turbulentes Jahr. Das Jahr ist gerade mal ein zwei Tage alt gewesen, schon spielte die Börse in China verrückt. Es bleibt abzuwarten wie sich das Jahr entwickelt, aber spannend bleibt es auf jeden Fall.

Wer sich ab und zu  an die beiden alten Weisheiten:

Investiere nur in ein Produkt was du auch verstehst und lege niemals alle Eier in einen Korb,

erinnert, wird auch 2016 Erfolg mit der Geldanlage haben:

Ich wünsche allen Lesern viel Erfolg bei der Geldanlage 2016

Klaus-Dieter

Die Fed. hat vergangene Woche den Leitzinssatz erhöht. Was bedeutet die Zinsentscheidung der Fed. im einzelnen und welche Auswirkungen hat die Entscheidung.

 

Zinsentscheidung der Fed

 

Jetzt ist es endlich soweit gewesen. Nach fast unendlichen Spekulationen hat die Fed.  bekanntgegeben den Leitzinssatz zu erhöhen. Dies macht sie erstmals seit neun Jahren und leutet damit das Ende der Nullzinspolitik ein. Zukünftig soll der Leitzinssatz 0,25 – 0,5 Prozent über dem jetzigen Zinssatz liegen. Warum die Fed. diese Entscheidung getroffen hat und was für Auswirkungen das auf uns und die Welt haben wird, werde ich versuchen in den nächsten Absätzen zu erklären.




Zinsentscheidung der Fed. – warum wurde gerade jetzt die Zinserhöhung beschlossen?

Das der Leitzinssatz jetzt ca. sieben Jahre lang nahe Null tendierte (was schon als historisch bezeichnet werden kann) ist eine Auswirkung der Finanzkrise 2008. Damals ist die Wirtschaft der USA fast zum Erliegen gekommen. Die Fed. hat versucht mit dem billigen Geld die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Fed. hat sich mit der Entscheidung sehr schwer getan, denn auf der einen Seite wollten sie auf keinen Fall das sich eine gefährliche Blase bildet, wie etwa auf dem Immobilienmarkt. Auf der anderen Seite, wollten sie auch die sich langsam erholende Wirtschaft der USA nicht abwürgen.

Die Fed sah aber scheinbar den jetzigen Zeitpunkt für den richtigen um die Richtungsänderung einzuleuten. Die US- Wirtschaft liefert seit einigen Monaten stabile Daten und auch der US Arbeitsmarkt hat sich stark verbessert. Die Arbeitlosenquote liegt mit etwa fünf Prozent auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2008. Beim vorstellen der Daten sagte die Fed-Chefin Janet Yellen: „Das Risiko einer Erhöhung ist für uns zur Zeit gut kalkulierbar“.

 

Zinsentscheidung der Fed. – warum schaut die ganze Welt auf den Leitzinssatz der USA?

Da die USA immer noch die größte Volkswirtschaft der Welt haben, hat die Leitzinsentwicklung eine Art Vorbildfunktion. Was aber noch wesentlich wichtiger ist, ist die Tatsache das Rund um den Globus die meisten Geschäfte in Dollar abgerechnet werden. Werden die Zinsen angehoben wird auch gleichzeitig der Dollar gestärkt, er wertet also gegenüber anderen Währungen auf. Das kann für Firmen problematisch werden wenn sie Schulden in Dollar haben, aber ihre Einnahmen in ihrer Landeswährung generieren.

Für ausländische Kunden der USA kann ein starker Dollar durch die Zinserhöhung auch für Probleme sorgen. Sie müssen damit mehr Geld für die Produkte aus den USA bezahlen. Die Erhöhung kann umgekehrt auch schädlich für die USA sein nämlich dann, wenn die Produkte so teuer werden, dass sie keiner mehr kaufen möchte. Das würde das Wachstum der USA ein jähes Ende setzen.

 

Zinsentscheidung der Fed. – wie wird die Entscheidung umgesetzt?

Leider funktioniert das Erhöhen des Leitzins mal nicht eben so. Das ist gar nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Das wieder einmal die einfachen Steuerzahler die Zeche bezahlen vermuten leider die wenigsten. Wenn die Fed. früher die Leitzinsen erhöhen wollte hat sie einfach so lange Anleihen mit kurzfristiger Laufzeit verkauft bis das gewünschte Zinsniveau erreicht war. Aus verschiedenen Gründen geht das heute nicht mehr. Aber der Hauptgrund ist das viele billige Geld der Zentralbank, in denen die Banken buchstäblich schwimmen.

Aus diesem Grund bleibt der Fed. nichts anderes übrig als die Zinsen auf die Einlagen der Geschäftsbanken zu erhöhen. Die Banken die also eh schon in Geld schwimmen, bekommen also noch höhere Zinsen auf ihr vorhandenes Kapital. Da die Fed. vom Staat finanziert wird zahlen am Ende die Steuerzahler die höheren Zinsen. Das ganze ist natürlich schon ein wenig makaber. Als die Finanzkrise ausgebrochen ist, mussten die Banken mit Steuergelder gerettet werden. Danach wurden die Zinsen gesenkt und Unmengen Geld in den Markt gepumpt. Das Risiko haben  natürlich die Steuerzahler getragen. Als nächstes werden  die sehr hohen Guthaben der Bank mit höheren Zinsen bestückt (die Fed. hat keine andere Wahl). Auch das zahlen wieder die Steuerzahler.

 

 

Zinsentscheidung der Fed. – was bedeutet die Entscheidung für uns?

Für viele ist die USA sehr weit entfernt und deswegen denken sich sicherlich viele: „Was geht mich das an was die in den USA treiben.“ Aber weit gefehlt. Die Entscheidung hat direkte und indirekte Auswirkungen auf das Leben in Europa (Deutschland). Das hat vor allem damit zu tun, dass wie ich schon erwähnt habe, die USA noch immer die größte Volkswirtschaft der Welt ist.

Hier mal ein kleiner Auszug von Dingen die sich verändern werden:

Benzinpreis: Als Erstes möchte ich den Benzinpreis nennen, weil das fast alle von uns betrifft. Der Preis wird wohl nach oben gehen, ganz einfach weil Rohöl in Dollar gehandelt wird.

Urlaub: Viele von uns Deutschen machen gerne Urlaub in den USA. Die Reisen werden auch aufgrund des starken Dollars teurer werden.

Waren: Auch Waren die aus den USA nach Europa oder Deutschland importiert werden, macht der starke Euro teurer. Eine kleine Notiz am Rande. Die EZB versucht schon seit Jahren mit ihren Mitteln die niedrige Inflation zu bekämpfen. Leider stärken teurere Waren aus den USA die zu niedrige Inflation in Europa.

Export: Etwas Positives hat die Zinserhöhung in den USA aber dennoch. Die Nachfrage nach Gütern aus dem Euroraum wird zunehmen, weil die Produkte auf dem Weltmarkt günstiger werden.

 

Zinsentscheidung der Fed. – wird die EZB bald nachziehen?

Damit ist nicht so schnell zu rechnen. Experten gehen davon aus, dass die EZB nicht vor 2017 die Richtung ändern wird. Gerade vor dem Hintergrund das die EZB vor kurzem ihre Geldschleusen weiter geöffnet hat, denke auch ich das dies sehr unwahrscheinlich ist. Mehr zu dem umstrittenen Programm der EZB finden Sie hier.

 

 

Zinsentscheidung der Fed. – wie verhalten sich die anderen Notenbanken

Ganz interessant ist mal der Vergleich zu sehen wie sich andere Notenbanken aufstellen. Im folgenden habe ich mal die 5 wichtigsten Notenbanken der Welt mit ihren Programmen verglichen:

Fed.: Seit 2008 hat die Notenbank ihren Leitzins fast auf null gesenkt. Seit sieben Jahren bewegt sich der Zinssatz zwischen 0 bis 0,25 Prozent. Mit Anleihenkäufen in sehr großem Stil hat die Fed. versucht die Wirtschaft in Schwung zu bringen.

Bank of England: Auch die Zentralbank von England hat wie fast alle anderen Zentralbanken in den wichtigsten Industrieländern den Leitzinssatz auf ein niedriges Niveau gesenkt. Seit einem Jahr unverändert auf 0,5 Prozent belassen.

EZB: Der Leitzinssatz der EZB wurde vor einigen Wochen noch weiter gesenkt. Zur Zeit beträgt er rekordverdächtige 0,05 Prozent. Auch hier wird versucht wie in den USA mit Anleihenkäufen in sehr großem Stil die Wirtschaft in Schwung zu bringen.

Bank of Japan: Auch die japanische Notenbank ist nicht viel besser als ihre Kollegen aus Übersee. Der Leitzins von 0,1 Prozent liegt praktisch auch bei Null.

People`s Bank of China: In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist es ein leicht anderes Bild. Der Leitzins liegt bei 4,35 Prozent. Aber auch dieser wurde im Oktober gesenkt, weil die Wirtschaft in China lange nicht mehr so gut läuft wie noch vor ein paar Monaten. Mittlerweile erwartet man „nur noch“ ein Wachstum von ca. 7 Prozent.

 

Logo Klarna

Zinsentscheidung der Fed. – Fazit

Die Fed. hat sich sehr schwer mit ihrer Entscheidung getan den Leitzins zu erhöhen. Immer wieder wurde der Termin verschoben. Es wird sich zeigen ob die Entscheidung die richtige gewesen ist und ob der Weg konsequent weiter gegangen wird. Die nächsten Schritte sind geplant und es wird erwartet das die Zinsen Ende 2016 auf 1,4 Prozent angestiegen sein werden.