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Aktientipp November 2016

Aktientipp November 2016. Auch diesmal hat es wieder eine Aktie in meine Aktientipps geschafft. Warum es  Wells Fargo ist, müsst Ihr schon selbst lesen.

 

Aktientipp November 2016

Auch im November hat es wieder eine Aktie geschafft in meine Reihe Aktientipps aufgenommen zu werden. Diesmal hat es eine Bank mit einer sehr langen Tradition geschafft. Wells Fargo wurde 1852 gegründet und gehört zu den ältesten Aktienunternehmen. Warum ich Wells Fargo aufgenommen habe, möchte ich wie immer etwas ausführlicher beschreiben.
Wells Fargo




WKN: 857949

ISIN: US9497461015

 

 

Aktientipp November 2016 – Wells Fargo kurz vorgestellt

Wie schon in der Einleitung geschrieben wurde Wells Fargo 1852 von Henry Wells und William Fargo gegründet. Damals aber noch nicht als Bank, sondern als Transportunternehmen Fargo & Co. Vor 150 Jahren herrschte an der Westküste der Vereinigten Staaten gerade der Goldrausch. Sehr viele Goldsucher versuchten ihr Glück mit dem glänzenden Edelmetall.

So auch die beiden Gründer Henry Wells und William Fargo. Sie stellten es aber, meiner Meinung nach, sehr clever an. Sie gruben nicht nach Gold wie viele ihrer Kollegen, sondern überlegten sich, dass es wichtig wäre das gefundene Gold schnell zu Geld zu machen. Und so gründeten sie die erste Postkutschenlinie an der amerikanischen Westküste. Bankdienstleistungen wurden aber schon damals teilweise mit angeboten.

So sind es sehr schnell die Postkutschen von Wells Fargo gewesen die das Straßenbild im Westen prägten. Und noch heute ist im Firmenlogo die Postkutsche zu finden. Interessanterweise gründeten die beiden nicht nur Wells Fargo, sondern waren auch Mitbegründer von American Express das heute auch zu den größten Unternehmen  der Welt gehört.

Der Firmensitz ist genau wie vor 150 Jahren in San Francisco, hat aber mit dem Goldrausch und Postkutschen nichts mehr zu tun. Viel mehr gehört Wells Fargo zu den vier größten US Banken. Und das liegt vor allem an drei wichtigen Meilensteinen in der Firmengeschichte.

 

 

Aktientipps November  2016 – die Meilensteine von Wells Fargo

Als erstes ist da die Übernahme von Wells Fargo durch die aus Minneapolis stammende Nordwest Corporation im Jahr 1998. Die Übernahme ist ein bisschen als außergewöhnlich zu bezeichnen, denn nicht der Name des kaufenden Unternehmen blieb bestehen, sondern mit Wells Fargo der gekaufte Firmenname. Dies wurde so umgesetzt, weil die Besitzer von Nordwest Corparation Wells Fargo als das tradionsreichere Unternehmen bezeichneten.

Als zweites sehr wichtiger Meilenstein ist die Finanzkrise 2008 zu nennen. Denn als eine der wenigen Banken hat Wells Fargo bei der großen Zockerei mit riskanten Hypothekenkrediten nicht mitgemacht. Dementsprechend hatte die Bank vergleichsweise sehr geringe Verluste durch die Krise.

Ganz im Gegenteil, denn der dritte wichtige Meilenstein ist auch durch die Finanzkrise entstanden. Dadurch das Wells Fargo trotz der Krise sehr gut dastand, konnte die angeschlagene Großbank Wachovia mit 120.000 Mitarbeitern im Jahr 2008 übernommen werden. Durch diese Übernahe stieg Wells Fargo zu den größten Banken der Erde auf.

 

Aktientipp November 2016 – die Kennzahlen

Aktienkurs Xetra 49,795 Euro (Stand 14.11.16)
Eigenkapitalrendite: 11,80 %

Eigenkapitalquote: 10,84

Ebit Marge: –

Ergebnis je Aktie: 3,64

Dividende: 1,36

Dividendenrendite: 2,71 %

Kurs-Gewinn-Verhältnis: 13,00

Börsenwert: 204 Mrd. €

 

 

Aktientipp November 2016 – Warum Wells Fargo?

Ob man das nun positiv oder negativ sieht aber Fakt ist, dass Wells Fargo nach Vorgaben der US-Notenbank viel weniger Eigenkapital vorhalten muss als alle anderen Großbanken der vereinigten Staaten. Das zeigt auch welches Vertrauen die US-Notenbank in Wells Fargo steckt.

Ein weiteres Beispiel für das gute Geschäftsmodell ist auch die Tatsache das Wells Fargo in den letzten Jahren immer weniger Geld für ausgefallene Kredite zur Seite legen musste. Zur Zeit liegt die Quote bei sehr niedrigen 1,33 Prozent, was ein Tiefstwert darstellt. 2009 hatte diese Quote noch bei 3,1 Prozent gelegen.

Aber am beeindruckendsten ist die Stärke von Wells Fargo im Privatkundengeschäft. Die Bank ist mit all ihren Produkten wie Konten, Karten, Hypothekendarlehn und Altersvorsorge in jedem dritten US-Haushalt vertreten.  Diese sehr starke Marktposition von ca. 33 Prozent schlägt sich auch in den Kennzahlen nieder.

So sind Nettogewinn und Dividende in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zur Zeit schüttet das Unternehmen eine Dividende von 1,36 € je Aktie aus, was eine sehr ordentliche Dividendenrendite von 2,71 Prozent ausmacht. Auch der Nettogewinn von 22,9 Mrd. Euro im Jahr 2015 kann sich sehen lassen. Aus diesen Gründen hat es die Bank auf meine Empfehlungsliste geschafft.

flatex – ausgezeichnete preise

Und noch ein Hinweis für Warren Buffett Anhänger. Auch er hat die Vorzüge der Bank für sich entdeckt und in den letzten Jahren ca. elf Milliarden Euro investiert. Ich finde es lohnt sich aber auch schon mit kleineren Beträgen bei Wells Fargo einzusteigen 🙂

 

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse jederzeit vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.

Aktientipp März 2016

Mein persönlicher Aktientipp März 2016 lautet Emerson Electric Co. Warum ich der Meinung bin das diese Aktie Potenzial hat, können Sie hier erfahren.

 

Aktientipp März 2016

 

  • Emerson Electric Co.
  • WKN: 850981
  • ISIN: US2910111044

 

 

Aktientipp März 2016 –  Emerosn Electric kurz vorgestellt.

Emerson Electric ist ein US-Unternehmen was hierzulande recht unbekannt ist. Es produziert und verkauft weltweit elektrische und elektromechanische Produkte und Systeme.




Es wurde 1890 in St.-Louis als Emerson Electric Manufacturing Co. von John Wesley Emerson gegründet. Als erste Produkte wurden Motoren hergestellt, die auf einem Patent der beiden schottischen Brüder Charles und Alexander Meston basierten.

Als erstes Unternehmen verkaufte es 1892 elektrische Ventilatoren in den USA. Das Produktportfolio wurde dann in den nächsten Jahren um Nähmaschinen, Zahnbohrer und Elektrowerkzeuge erweitert. Im zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen zum größten Hersteller von Flugzeugbewaffnung.

Zu dem heutigen Produktportfolio gehören unter anderem Kontrollsysteme und Automatisierungssoftware für das Prozessmanagement, Klimasystemen, Energiesysteme für den Telekommunikationsbereich sowie Werkzeuge  und Aufbewahrungslösungen. Diese Produkte werden unter verschieden Marken vertrieben wie z. B. Fisher, Roxar oder TopWorx.

Der Hauptsitz befindet sich in St.-Louis USA und es arbeiteten Ende 2015 110.800 Mitarbeiter auf der ganzen Welt für Emerson Electric.

 

 

Aktientipp März 2016 – Kennzahlen

Aktienkurs an der Frankfurter Börse: 46,039 Euro (11.03.2016)

  • Eigenkapitalrendite: 33%
  • Eigenkapitalquote: 37%
  • Ebit-Marge: 19%
  • Ergebnis je Aktie: 3,64 Euro
  • Dividende: 1,70 Euro
  • Dividendenrendite:3,70 %
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis: 12,64

 

Aktientipp März 2016 – Warum Emerson Electric

Die drei Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Eigenkapitalquote und Ebit -Marge sprechen für sich. Sie zeigen das Emerson Electric sehr solide Wirtschaftet und sehr gut aufgestellt ist.  Das zeigt auch die Dividende, die in den vergangen Jahren immer wieder erhöht wurde und auf dem heutigen Stand eine Dividendenrendite von 3,70 Prozent bedeutet.

Das Kurs-Gewinn-Verhälnis ist zwar mit 12,64 nicht mehr super günstig. Aber trotzdem finde ich, dass ein Einstig sich immer noch lohnen kann und die Dividendenrendite von 3,70 Prozent ein schöner Bonus ist. Also von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung.

 

Wichtig!!

Diese Aktienempfehlung ist meine persönliche Meinung und keine Erfolgsgarantie. Denken Sie immer daran, dass ein Verlustrisiko an der Börse immer vorhanden ist. Aus diesem Grunde übernehme ich keine Garantie, Gewährleistung und Haftung für das Risiko, dass Sie beim Börsenhandel eingehen.