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Festgeld oder Tagesgeld – Lohnt es sich 2015?

Dank niedriger Inflationsrate ist Festgeld oder Tagesgeld derzeit eine bessere Geldanlage als viele denken. Jetzt relativ gut verzinst & sicher anlegen.

 

Festgeld oder Tagesgeld

 

Bei den meisten Festgeld oder Tagesgeld Angeboten steht eine Null vor dem Komma, wenn es um die Rendite geht. Aber trotzdem lohnt es sich 2015  in Festgeld oder Tagesgeld zu investieren. Dies ist möglich, weil die Inflationsrate zur Zeit sehr niedrig ist.

In den Jahren zwischen 2011 und Anfang 2014 hat die Teuerungsrate die Zinsgewinne zunichte gemacht. Als Sparer hatten Sie am Ende mit der Geldanlage in Festgeld oder Tagesgeld, weniger Geld in Ihren Händen als zuvor. Zur Zeit ist es aber möglich, mit einem geringen Guthabenzins den Inflationsausgleich zu schaffen, oder sogar darüber zu liegen. Ob das dauerhaft so bleibt, ist natürlich die große Frage und recht unwahrscheinlich.




Festgeld oder Tagesgeld – das Festgeld

Das Festgeld hat einen großen Nachteil: Das Geld wird wie der Name schon sagt, fest angelegt. Wer vor dem Ende der Laufzeit den Vertrag kündigt muss mit Verlusten rechnen. Meistens werden die angesparten Zinsen nicht ausbezahlt, sondern Sie bekommen nur den angelegten Betrag zurück. Da aber in  den nächsten Jahren nicht mit steigenden Zinsen zu rechnen ist, kann es sich trotzdem lohnen eine Geldanlage in Festgeld zu tätigen.

Wichtig für die Festgeldanlage ist zu wissen, dass die Zinsen umso höher werden umso länger das Geld angelegt wird. Zur Zeit liegen die besten Zinsen für eine einjährige Geldanlage zwischen 1,00 % und 1,25 %. Die Zinsen steigen dann um 0,3 bis 0,7 Prozentpunkte bis zu einer Geldanlagedauer von 60 Monaten. Länger sollte eine Geldanlage in Festgeld auch nicht dauern. Um die besten Zinsen zu finden ist ein Festgeld Vergleich im Internet die beste Möglichkeit. Das ist recht einfach und der Zeitaufwand ist sehr gering weshalb ich das nur empfehlen kann.

 

 

Festgeld oder Tagesgeld – das Tagesgeld

Bei einem Tagesgeldkonto besteht der große Vorteil, dass Sparer ihr Kapital jederzeit verfügbar haben.  Sie müssen aber mit dem Nachteil leben, dass sich die Zinsen ständig ändern können (leider zur Zeit eher zum Nachteil). Im Internet gibt es so einige Lockangebote von Onlinebanken, die mit einer Zinsgarantie bis zu zwölf Monaten versuchen Nutzer zu locken. Das hat den Vorteil, dass die Geldanlage planbar wird, doch umso kürzer die Garantiezeit umso aufwändiger wird es auch. Denn sehr oft wechseln die Zinsen nach dem Ende der Zinsgarantie in dem Null-Komma-Bereich, sodass es sich lohnen kann erneut zu wechseln. Das ganze ist wieder mit einem Besuch in einer Postfiliale verbunden, um am Post-Ident-Verfahren teilzunehmen, was natürlich recht zeitaufwendig ist.

Auch hier ist es mit einem Tagesgeldkonto Vergleich  relativ einfach die besten Zinsen zu finden, die derzeit um die 1 Prozent pro Jahr liegen.

 

 

Festgeld oder Tagesgeld – Fazit

Mit Festgeld oder Tagesgeld haben Sie als Sparer eine sehr sichere Form der Geldanlage. Die hohe Sicherheit kommt durch die Einlagensicherung, die  seit der Pleite der Bank Lehmann Brothers im Jahre 2008 mehrfach verbessert wurde. Zur Zeit sind alle Einlagen einer Bank im Euroraum bis 100.000 Euro gesichert. Ob und wie effektiv dieser Schutz tatsächlich ist, wird sich erst in der nächsten Krise zeigen, wenn eine größere Bank Pleite gehen sollte.

Es ist aber leider immer so, dass ein Geldanlageprodukt mit einer höheren Sicherheit wenig Rendite bietet. Aber solange die Inflationsrate so niedrig bleibt, ist es möglich mit Festgeld oder Tagesgeld eine Rendite einzufahren, die über der Teuerungsrate liegt.

Tagesgeldkonten zählen sowieso zu den Geldanlageprodukten die jeder haben sollte, weil von dort aus jede andere Geldanlage getätigt werden kann. Zudem kann es zum „parken“ von Geld genutzt werden, dass recht schnell benötigt wird. Tagesgeld ist perfekt für „die Notgroschen“ geeignet und Festgeld ist für alle die eine höhere Rendite mit einer hohen Sicherheit suchen.

So, nun viel Spaß beim Geldanlegen in Festgeld oder Tagesgeld 🙂

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Börsencrash in China – Warum? – Wie geht es weiter?

Seit einigen Tagen gibt es einen Börsencrash in China. Wie konnte es dazu kommen und welche Gefahren gehen davon für uns aus? Hier erfahren Sie mehr.

 

Börsencrash in China

 

Seit einigen Monaten hat sich immer wieder das Gerücht gehalten, dass die Börse Chinas in einer Blase agiert, die bald zu Pplatzen droht. In den Diskussionen von vielen Experten ging es oft nur noch um den Zeitraum, wann es einen Börsencrash in China geben würde. Einige meinten, dass es so noch mindestens zwei Jahre weiter gehen könnte, andere wiederum sahen das Platzen der Blase in einem kürzeren Zeitraum voraus.

Die Experten die den kürzeren Zeitraum vorhersagten sollten recht behalten, seit Mitte Juni fallen die Kurse sehr rasant nach unten. Mittlerweile haben die Kurse schon mehr als ein Drittel nachgegeben. Tagesverluste bis zu 8 Prozent sind in diesen Tagen keine Seltenheit.

 

 

Börsencrash in China – wie konnte es dazu kommen?

Chinas Börsen wurden vom Staat über einen längeren Zeitraum künstlich mit Geld versorgt. Das wurde vor allem gemacht um die Schulden staatlicher Unternehmen zu vermindern, oder um ihnen frisches Kapital durch lukrative Neuemissionen zu verschaffen. Da der Staat für seine Politik auch noch sehr eifrig Werbung machte, stiegen immer mehr Investoren und Privatleute an der Börse ein. So ist es auch kein Wunder, dass sich das Vermögen an der Börse schnell vermehrte und die Kurse immer weiter stiegen. Die meisten Anleger fühlten sich auch auf der sicheren Seite, weil sie dachten das der chinesische Staat mit seinen unglaublichen Kapitalreserven das schon richten wird.

 

 

Börsencrash in China – Wertpapieranlage  auf Pump!

An den Börsen Chinas stieg und stieg der Aktienkurs und die Gewinne der Aktionäre stieg ebenfalls immer weiter. Der Staat machte auch weiter fröhlich Werbung und weil die Wirtschaft schon seit einigen Monaten für chinesische Verhältnisse schwächelte, suchten auch private Investoren ihr Glück an der Börse. Dies taten sie sehr häufig indem sie einen Kredit aufnahmen, um an der Börse zu handeln. Selbst die ärmere Bevölkerung griff jetzt beherzt an der Börse zu (meist auch auf pump), was den Staat natürlich sehr freute, weil sich das Vermögen somit rasant vermehrte.

 

 

Börsencrash in China – warum kam es dann zum Crash?

Das Vermögen der meisten Chinesen existierte nach einer Weile nur noch auf dem Papier und die Wirtschaft schwächelte immer weiter, was im großen Gegensatz zu den sehr hohen Aktienkursen stand. Einige Großinvestoren bereitete dies große sorgen und sie hatten Angst, das die Europäer ihre Kauflust in China bremsen würden. Sie verkauften daher aus Angst ihre Aktienpakete und nahmen Gewinne mit. Das wiederum versetzte eine große Zahl der Privatanleger (sehr viele mit Krediten investiert) einen großen Schrecken, die darauf auch ihre  Wertpapiere verkauften um noch wenigstens einen kleinen Gewinn zu retten, oder einen nicht zu großen Verlust zu machen. Und somit wurde das Glücksspiel beendet und es brach Panik unter den verbliebenen Investoren aus, die auf einmal nicht mehr auf dem Staat vertrauten, der seinerseits alles tat um die Gemüter zu beruhigen. Mehrfache  Zinssenkungen, Gebührenkürzungen und die Ankündigungen der Zentralbank die Märkte mit genügend Geldmittel zu versorgen verpufften allesamt.




Börsencrash in China – warum wir auch davon betroffen sein könnten!

Punkt 1

Da China ein riesiger Absatzmarkt ist, mit denen sehr viele Exportfirmen sehr viel Geld verdienen, ist eine schwächelnde Börse und Wirtschaft Chinas für diese Firmen sehr gefährlich. Vor allem deutsche Firmen und allen voran deutsche Automobilbauer verdienen sehr gut mit dem Export ihrer Waren nach China. Wenn jetzt der Konsum der kauffreudigen Chinesen einbricht, weil sie sehr viel Geld an der Börse verloren haben, kann das den Exportfirmen große Umsatzeinbußen bringen. Das wiederrum würde dann auch Jobs in Deutschland gefährden, was dann auch hierzulande mit einem Kaufkraftverlust einhergehen könnte.

Punkt 2

Auch hat China in den vergangenen Jahren durch den Boom an den Börsen sehr große Währungsreserven aufgebaut. Die Höhe erreichte im vergangenen Jahr die Rekordhöhe von fast vier Billionen Euro. Von diesem Geld hat auch Deutschland profitiert. Weil China nicht wusste wohin mit dem vielen Geld, haben sie fleißig Staatsanleihen in Europa und somit auch in Deutschland gekauft. Durch diese große Nachfrage wurden die Zinssätze für Staatsanleihen immer günstiger, was auch niedrige Zinssätze für Verbraucher mit sich brachte. Denn die Konditionen für Hypotheken sind unter anderem an die Konditionen für Staatsanleihen gebunden.

In den vergangenen Wochen hat die Regierung Chinas damit begonnen ihre Reserven zur Beruhigung der Börsen einzusetzen. Falls noch mehr Kapital benötigt wird, müssen wahrscheinlich große Mengen europäischer Staatsanleihen verkauft werden, was die Zinsen wieder steigen lässt und somit am Ende ebenfalls die Zinsen für Hypotheken und Darlehn steigen lässt.

Punkt 3

Als weiterer Punkt ist nicht zu verachten, dass mittlerweile eine Menge Produkte aus China importiert werden. Diese werden dort meistens zu sehr günstigen Preisen hergestellt, was wiederum den Verkaufspreis hierzulande niedrig macht. Wenn nun die Wirtschaft dort einbricht, werden also automatisch die Preise für etliche Produkte in Deutschland steigen.

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Börsencrash in China – Fazit.

Der Börsencrash in China hat sehr viele Parallelen zu den vielen Börsencrashs die es in der Vergangenheit auf der Welt gegeben hat. Allen voran ist mal wieder die Gier der Menschen und das völlig außer acht lassen des Menschenverstandes für die Krise verantwortlich. Die Gier viele Investoren in China wurde so groß, dass sehr viele ihr Investment mit einem Kredit finanzierten. Was natürlich bei einem Börsencrash sehr fatal ist, weil nun viele in finanziellen Schwierigkeiten sind, weil Sie die Raten nicht mehr bezahlen können. Deswegen sollten wir als Privatanleger niemals „auf Pump“ an der Börse aktiv werden. Auch sollten alle Alarmglocken schrillen, wenn in der Bevölkerung  ein Hype auf Wertpapiere ausgebrochen ist. Denn meistens ist dann ein Börsencrash in nicht mehr weiter Ferne.